Aktuelles vom 1.3.2019 und: Bald 5G-Zombies in Berlin?

Jobcenter geben 60 Millionen Euro aus, um 18 Millionen einzutreiben
Dass Kleinvieh auch Mist macht, ist das Lieblingssprichwort der Sparsamen. Besonders zur Sparsamkeit angehalten ist hierzulande natürlich die Verwaltung; schließlich arbeitet sie nicht mit eigenem Geld, sondern mit dem der steuer- und gebührenzahlenden Bürger. Allerdings ist es eine zweischneidige Sache, in Behörden immer auch den Pfennig zu ehren: Denn es kostet Geld, sich ums Kleingeld zu kümmern – manchmal sogar mehr, als es bringt.
Genau darum geht es dem CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker. Er hat bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Erfahrung gebracht, wie viele Kleinbeträge die Jobcenter 2018 von Hartz-IV-Empfängern zurückgefordert haben – und was das gekostet hat. Die Zahlen, die der SZ vorliegen, zeigen ein drastisches Missverhältnis: 2018 wurden insgesamt 18 Millionen Euro an Kleinbeträgen bis 50 Euro zurückgefordert. Gekostet aber hat das 60 Millionen Euro; der Verwaltungsaufwand war also mehr als dreimal so hoch, wie die Forderungen selbst. Erschwerend kommt hinzu, dass die tatsächlichen Einnahmen sogar noch unter den Forderungen gelegen haben dürften. 2016 war das Verhältnis von Aufwand und Ertrag noch nicht ganz so ungünstig: Forderungen von zwölf Millionen Euro standen damals Verwaltungskosten von rund 26,2 Millionen Euro gegenüber. (…)
Die Bürokratie in den Jobcentern ist regelmäßig Streitthema – von den besonders strengen Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger unter 25 Jahren bis zu den Rückforderungen von Kleinbeträge. “Wir wünschen uns seit Jahren die Einführung einer Bagatellgrenze”, sagte der Vorstandsvorsitzende der BA, Detlef Scheele, der SZ. “Der jetzige Aufwand für Erstattung und Aufhebung von kleinen Beträgen steht in keinem Verhältnis zum Ertrag.” Der CDU-Abgeordnete Whittaker allerdings fordert noch weitergehende Schritte: “Forderungen sind nur ein Beispiel für den Bürokratieirrsinn im Hartz-IV-System”, sagt er. Hinzu kämen nicht klar definierte Rechtsbegriffe und komplizierte Einzelfallgestaltungen. Das alles führe Jobcenter, Gerichte und Betroffene “in einen Irrgarten”.
Quelle: Süddeutsche

Anmerkung Christian Reimann:
Ist nicht das gesamte “Hartz IV-System” ein politisch gewollter “Irrgarten” bzw. “Bürokratieirrsinn”?

…mehr zum Thema

——————————————————————————-

Bald 5G-Zombies in Berlin?

Schnelles Internet: Berlin wird zur Modellregion für 5G
Die Deutsche Telekom baut die Hauptstadt zur 5G-Modellregion aus. Zunächst sollen Wissenschaftsorte angeschlossen werden.
Berlin. Deutschland muss auf das schnelle Mobilfunknetz noch Jahre warten, in Berlin hingegen soll schon in diesem Jahr mit dem Ausbau begonnen werden: Die Telekom macht die deutsche Hauptstadt zur Modellregion für die fünfte Mobilfunkgeneration 5G. Der Senat hat dafür eine Partnerschaft mit dem Konzern geschlossen. Eine Vereinbarung, die auch der Berliner Morgenpost vorliegt, wurde in der vergangenen Wochen unterzeichnet. Zunächst hatte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ darüber berichtet.
hier weiter

s. dazu auch:
5G-Special. DECT – WLAN und Handystrahlung – wurden und werden mit vollem Risiko eingeführt
hier weiter

——————————————————————————-

Boeing entwickelt Kampfjet-Drohne
Die neue Multimissions-Drohne wird für den Einsatz im Schwarm mit bemannten Kampfflugzeugen und auch mit KI-Steuerung für den „unabhängigen“ Einsatz entwickelt
Boeing hat angekündigt, in Australien einen neuen Drohnentyp in Form eines Kampfjets für viele Missionen zu entwickeln, um einen „disruptiven Vorteil“ gegenüber Gegnern zu haben. Das Boeing Airpower Teaming System (ATS) wird vom Konzern nicht allein für das Pentagon, auch nicht für die Nato, sondern für alle interessierten Kunden angeboten. Ein Modell wurde schon einmal auf der Australian International Airshow vorgestellt. Der Rüstungskonzern hat es eilig mit der Entwicklung, der erste Flug soll bereits 2020 stattfinden, andere Rüstungskonzerne wie Lockheed sind Konkurrenten, die ähnliche Projekte verfolgen.
Boeing entwickelt Kampfjet-Drohne 28. Februar 2019 Florian Rötzer Die neue Multimissions-Drohne wird für den Einsatz im Schwarm mit bemannten Kampfflugzeugen und auch mit KI-Steuerung für den „unabhängigen“ Einsatz entwickelt Boeing hat angekündigt, in Australien einen neuen Drohnentyp in Form eines Kampfjets für viele Missionen zu entwickeln, um einen „disruptiven Vorteil“ gegenüber Gegnern zu haben. Das Boeing Airpower Teaming System (ATS) wird vom Konzern nicht allein für das Pentagon, auch nicht für die Nato, sondern für alle interessierten Kunden angeboten. Ein Modell wurde schon einmal auf der Australian International Airshow vorgestellt. Der Rüstungskonzern hat es eilig mit der Entwicklung, der erste Flug soll bereits 2020 stattfinden, andere Rüstungskonzerne wie Lockheed sind Konkurrenten, die ähnliche Projekte verfolgen. https://www.heise.de/tp/features/Boeing-entwickelt-Kampfjet-Drohne-4322219.html

🙂 Daher die Wolfs-Panikmache: „Bild“-Redaktion besteht zu 90% aus Rehen
Berlin (dpo) – Das erklärt natürlich einiges: Nachdem in der „Bild“-Zeitung und auf Bild.de über Monate hinweg Artikel erschienen, in denen Panik vor Wölfen geschürt wurde, konnte der Postillon nun aufdecken, dass es sich bei nahezu der gesamten Belegschaft des Boulevard-Blattes um Rehe handelt…
hier weiter

+++

Hilma af Klingt – Ihrer Zeit voraus:
hier weiter

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*