Aktuelles vom 1.9.2018 und: Hat die Bundeswehr Probleme mit frischem Kanonenfutter? Bundeswehr sucht wieder Rekruten…

Tagesdosis 31.8.2018 – Va Banque-Spieler in Washington erhöhen Einsatz in Syrien
Die Warnungen, dass etwas Großes in Syrien bevorsteht, sind unüberhörbar. Denn in der nordöstlichen Provinz Idlib steht der letzte Showdown zwischen den vielen Ablegern der al-Kaida-Halsabschneider und der syrischen Armee (SAA) unterstützt von russischen Luft- und jüngst in Position gebrachten Seestreitkräften unmittelbar bevor. Das Weiße Haus hat bereits Russland gewarnt, es sei besorgt um die Sicherheit der Zivilisten in der Provinz. Das Pentagon und die anderen am Krieg in Syrien beteiligten US-Ministerien und „Dienste“ bereiten derweil die Bühne vor, um die Joker-Karte „Assad vergiftet sein eigenes Volk“ erneut zu spielen.
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Eskalation in Syrien über die Dschihadisten-Enklave Idlib
Mit der geplanten syrisch-russischen Offensive auf die noch von Islamisten wie Hayat Tahrir al-Sham (HTS), einst al-Nusra, und anderen schwer bewaffneten Gruppen besetzte Region Idlib soll offenbar dasselbe Drehbuch noch einmal umgesetzt werden, das bereits bei der Offensive auf Ost-Ghouta praktiziert wurde. Damals fand in dem noch von den Islamisten, die noch nicht – nach Idlib – abziehen wollten kontrollierten Duma angeblich ein Giftgasangriff statt. Die dort tätigen Weißhelme machten die syrische Armee dafür verantwortlich
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Bundesregierung verweigert Rüstungsstopp für Kriegsverbrecher Saudi-Arabien

“Die Bundesregierung will auch weiter Beihilfe zu den Kriegsverbrechen des saudischen Militärs und seiner kriminellen Verbündeten im Jemenkrieg leisten. Das ist verbrecherisch”, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Antwort (PDF) auf ihre Kleine Anfrage “Rüstungsexporte Deutschlands im ersten Halbjahr 2018 nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei und andere Länder” (Bundestagsdrucksache 19/3617). Dagdelen weiter:
“Für die deutsche Rüstungsindustrie geht die Bundesregierung offenbar weiter über Leichen. Sie will auch in Zukunft keinen generellen Stopp von Rüstungsexporten in die am Jemenkrieg mit massiven Menschenrechtsverletzungen aktiven Länder wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Export von Komponenten für saudische Eurofighter und Tornados soll offenkundig möglich bleiben. Damit macht sich die Bundesregierung mitschuldig an Luftangriffen auf Schulbusse wie zuletzt am 9. August, bei dem in der Provinz Saada 51 Menschen getötet worden sind, darunter 40 Kinder.
Die Bundesregierung muss die militärische Kooperation mit den Kopf-ab-Islamisten in Saudi-Arabien sofort beenden. Das saudi-arabische Herrscherhaus ist kein Stabilitätsanker im Nahen Osten und Partner im Kampf gegen islamistischen Terror, sondern gehört als Terrorpate islamistischer Gruppen und wegen Kriegsverbrechen im Jemen auf die Anklagebank.”
Quelle: die LINKE. im Bundestag

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…hat die Bundeswehr Probleme mit frischem Kanonenfutter?

Bundeswehr sucht wieder Rekruten mit einer neuen Plakatkampagne
Vor wenigen Tagen hat die Bundeswehr eine neue Plakatkampagne gestartet. Jugendliche und junge Erwachsene sollen wieder für Deutschlands Auslandseinsätze und Kriege begeistert werden. In der Kampagne wird der „Job“ Soldat wie jeder andere dargestellt. Dass man in diesem „Beruf“ aber getötet werden kann, wird vollkommen ausgeblendet. In der Kampagne schreibt die Bundeswehr: „In diesen Wochen beginnt für über 700.000 junge Menschen in Deutschland das letzte Schuljahr. Darum starten wir nun die zweite Phase unserer Berufe-Kampagne, um die vielfältigen Möglichkeiten in der Bundeswehr nach Schulabschluss zu zeigen.“
Unter dem Slogan „Mach was zählt“, versucht die Bundeswehr, Nachwuchs zu rekrutieren. „Bei der Bundeswehr machen Sie sich stark für unsere Gesellschaft und Ihre Zukunft. Dafür qualifizieren wir Sie in über 4.000 Berufen – in Uniform und Zivil“, heißt es auf der Webseite zur Kampagne. Auch auf der Videospielmesse Gamescom in Köln warb die Bundeswehr mit Plakaten. Mit Sprüchen wie „Multiplayer at its best!“ oder „Mehr open World geht nicht“ wirkten die Poster im ersten Moment wie Auszüge aus Spielrezensionen. Diese Wortwahl stieß in den sozialen Netzwerken auf heftige Kritik.
Es hieß, die Bundeswehr lasse Krieg so aussehen, als sei es ein Spiel. Die Bilder würden Kameradschaft und Erlebnisse propagieren. Krieg sei jedoch kein Spiel, daher sei die Aufmachung höchst fragwürdig. Die Bundeswehr wollte sich auf Anfrage nicht zu der Kritik äußern. Man wolle bei der Messe mit jungen Menschen ins Gespräch kommen und ihnen die beruflichen Chancen bei der Bundeswehr nahebringen, sagte ein Pressesprecher.
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Zähes Ringen im Umgang mit Killerrobotern in Genf
Epoch Times31. August 2018 Aktualisiert: 31. August 2018 20:04
Auf der Suche nach einem Minimalkonsens im Streit um Grenzen für Killerroboter in Genf wurden die Verhandlungen verlängert.
Auf der Suche nach einem Minimalkonsens im Streit um Kontrollen und Schranken für sogenannte Killerroboter haben Abrüstungsexperten in Genf ihre Verhandlungsrunde verlängert.
Bis Freitagabend war keine Einigung auf ein Papier in Sicht, das nach den Gepflogenheiten im Konsens verabschiedet werden müsste. Es geht darum, ob Herstellung und Einsatz von autonomen Waffen durch einen international verbindlichen Vertrag geregelt werden müssen. Die USA und andere Länder mit großer Rüstungsindustrie sind dagegen.
Autonome Waffen können Drohnen, Schiffe, Panzer oder Raketenwerfer sein, die dank künstlicher Intelligenz selbst lernen, Ziele zu erkennen und zu zerstören. Menschen sind an der Entscheidung zu feuern nicht mehr beteiligt.
Vor dem Ende der Gespräche sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle, Susanne Baumann:
Für die Bundesregierung ist klar: Waffensysteme, die gänzlich ohne menschliche Kontrolle funktionieren, müssen weltweit geächtet werden. Unser Ziel ist darum, ein Prinzip menschlicher Kontrolle über alle künftigen Waffensysteme festzuschreiben.“
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USA nehmen Militärmanöver in Südkorea wieder auf (Video)
Dank des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-un hatten die Vereinigten Staaten ihre Manöver in Südkorea offiziell ausgesetzt. Nun will das Pentagon mit den Kriegsspielen wieder beginnen.
Mehr zum Thema – Diplomatie verpufft: Gespräche zwischen Washington und Pjöngjang eingestellt
Auch der US-Präsident scheint seine Meinung diesbezüglich geändert zu haben und setzt erneut auf Druck gegen Nordkorea. Damit könnte sich ein Erfolg Donald Trumps wieder in Luft auflösen. Die positiven Folgen des diplomatischen Vorstoßes waren durchaus beachtlich. Das Pentagon und Teile der Regierung waren jedoch nie begeistert von der neuen Linie. Nun scheinen wieder alle auf Kurs zu sein…
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Iran 1953: Wie die CIA den Demokraten aus Teheran wegputschte
Schon einmal haben die USA und Großbritannien einen Militärschlag gegen Iran geführt, um sich das Öl des Landes zu sichern. 1953 finanzierte und organisierte der US-Geheimdienst CIA den Putsch der Monarchisten gegen Mossadegh, weil er die Ölindustrie verstaatlicht hatte. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte Großbritannien Teile des Nahen Ostens besetzt und auch große Macht über die iranische Politik. Folgte die iranische Regierung nicht den Wünschen der britischen, drohte diese mit Wirtschaftssanktionen oder Krieg. Vor allem seit Anfang des 20. Jahrhunderts große Ölquellen im Iran entdeckt wurden, wollte Großbritannien das Land um jeden Preis beherrschen.
Quelle: Justice Now

🙂 Forscher finden in Gletscher eingeschlossenes Feuer aus der Steinzeit
Riederalp (Archiv) – Sensationsfund in der Schweiz: Im Eis des Aletschgletschers haben Forscher ein nahezu perfekt erhaltenes Lagerfeuer aus der frühen Menschheitsgeschichte gefunden. Holz und Flammen werden anhand der Radiokarbonmethode auf ein Alter von rund 400.000 Jahren geschätzt. Damit ist es das älteste Feuer der Welt.
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