Aktuelles vom 10.3.2019 und: Die Geburtsstunde der Lügenpresse – der Fall Eva Herman

Charles Chaplin – Der große Diktator
Wenn, „ausgerechnet“ untermalt mit Wagners „Lohengrin“, am Schluss des Films der jüdische Barbier, der für den großen Diktator gehalten wird, vor den organisierten Massen und Soldaten auf die Empore steigt, auf der „Liberty“ eingemeißelt ist, und seine Rede hält, dann sehen wir nicht mehr den Friseur, dann sehen wir Charles Chaplin selbst.
Durch einen gekonnten und immer wieder geprobten dramaturgischen Übergang von der tragischen Komödie, die sich zuvor vor unseren Augen abspielte, hin zu dieser Rede spricht der Weltstar zu uns – eine ernste, eine bittere, aber auch eine hoffnungsvolle Rede, selbst wenn man berücksichtigt, was nach Fertigstellung des Films in Deutschland, in Europa und dann in weiteren Ländern passierte. Gerade im Nachhinein wirkt diese Rede Chaplins so aktuell, so gar nicht überholt, obwohl das Tausendjährige Reich längst das Zeitliche gesegnet hat.
Diese Rede, die manche vielleicht für rührselig halten mögen, ist eben doch die Quintessenz des chaplin’schen Denkens, eines weltberühmten Mannes, vielleicht der einzige Mensch des 20. Jahrhunderts, der so bekannt wurde wie leider die Massenmörder Hitler und Stalin. Nein, rührselig ist das falsche Wort für diese Rede. Jedes Wort kam Chaplin aus dem Herzen und war von Verstand geleitet…
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Die Geburtsstunde der Lügenpresse – der Fall Eva Herman

Der Fall Eva Herman gehört zu den größten Medienskandalen der Nachkriegsgeschichte. Das stellt der Systemanalytiker und Medienwissenschaftler Peter Mersch in seinem neuen Buch Die Geburtsstunde der Lügenpresse – der Fall Eva Herman fest.

In einem Interview, das der freie Journalist Robert Stein mit der ehemaligen ARD-Moderatorin Eva Herman führt…
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Waldorfschulen bestehen seit 100 Jahren
Die Waldorfschulen feiern dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Die Kieler Waldorfschule nutzt das stolze Jubiläum, um ihre regelmäßig stattfindende Schulfeier bewusst ins Großformat zu steigern und mit einem Tag der offenen Tür zu verbinden.
Auf dem Gelände der Freien Waldorfschule Kiel herrscht am Sonnabend Hochbetrieb. Im Naturwissenschafts-Bereich sind Paloma (9), Iven (7) und Sóe (5) gerade in die Welt der Chemie eingetaucht und lassen effektvoll Substanzen miteinander reagieren. Das Periodensystem hängt im Hintergrund und spielt noch eine Nebenrolle. „Die Kinder lernen hier nach einem forschenden Ansatz“, sagt Anja Manleitner, die in der Schule für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Deshalb kommt die Praxis vor der Theorie. Diese Zugangsweise zählt fächerübergreifend zu den Charakteristika der Waldorfschulen…
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Streaming-Portal „Lernwerkstatt Klassenzimmer“
Beeindruckendes „Nebenprodukt“ der großangelegten Waldorf-Doku der Münchner Filmemacherin Maria Knilli über die ersten acht Jahre an der Waldorfschule: Aus den unzähligen Stunden Filmmaterial ist in Kooperation mit der Pädagogischen Forschungsstelle ein kostenloses Streaming-Portal für Studierende und WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen sowie LehrerInnen entstanden: „Die Klassenlehrerzeit an der Waldorfschule – Filmmaterial für Lehrerbildung und Forschung“…
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Globalismus im Michael-Zeitalter und die Aktualität der Sozialen Dreigliederung
Alexis Charles-Henri-Maurice Clérel de Tocqueville (ALEXIS DE TOCQUEVILLE – 1805-1859) war ein französischer Publizist, Politiker und Historiker. Er gilt als Begründer der vergleichenden Politikwissenschaft. Er warnte vor der Herrschaft der Wirtschaft über die Politik. In den 1830er-Jahren bereiste er Amerika – seine Beobachtungen leuchten grell bis in unsere Gegenwart. Sein Buch „De la Démocratie en Amérique“, ist ein oft zitiertes Buch über die Vereinigten Staaten von Amerika (VS).
Tocqueville prophezeite: eines Tages würden alle Amerikaner „denselben Ausgangspunkt haben… dieselbe Bildung, dieselbe Sprache, dieselbe Religion, dieselben Gewohnheiten und dieselben Sitten“. Gleichförmig würden die Menschen in den Vereinigten Staaten denken und gleich gefärbte Leben führen. Er sah im Streben nach Gleichheit die Triebfeder in der Geschichte der westlichen Zivilisationen – und hat zeitlebens davor gewarnt, durch ein hemmungsloses Gleichheitsstreben die Errungenschaften der Freiheit aufs Spiel zu setzen.
Es gibt tausend neue Gründe, um das alte Regime zu hassen – aber kaum einen Grund, um die Revolution zu lieben, war sein Fazit angesichts der frz. Revolution von 1789 und 1848.
Tocqueville akzeptierte die Unvermeidlichkeit der Demokratie und hat gleichzeitig, in kompromissloser Nüchternheit, auf ihre unvermeidlichen Widersprüche aufmerksam gemacht:
Die Zukunft der Demokratie hängt davon ab, ob es gelingen würde, zwischen Gleichheit und Freiheit eine Balance zu finden. Gleichheit nämlich, so Tocqueville, kenne Schmeichler aller Art, aufrechte Ratgeber hat sie nicht und d a v o r warnte er. Der Weg der Demokratie könne ebenso in die Unfreiheit wie in die Freiheit führen. Unwillkürlich liebten die Menschen die Freiheit – und haben gleichzeitig Angst vor der wahren Freiheit, die nämlich nicht Willkür ist.
Er diagnostizierte: Eine entartete Gleichheitssucht, die die Schwachen reizt, die Starken auf ihre Stufe herabzuziehen; sie verleite die Menschen, einer Ungleichheit in der Freiheit die Gleichheit in der Knechtschaft vorzuziehen.
Tocqueville erschrak damals vor der „Tyrannei der Mehrheit“, die das öffentliche Leben in Amerika bestimmte. Die Mehrheit in Form der öffentlichen Meinung wirke nicht nur auf das Handeln, sondern auch auf den Willen der Menschen ein. Er, der sich als Freund der Vereinigten Staaten bezeichnete, kam zu dem Urteil:
„Ich kenne kein Land, in dem im allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und weniger wahre Freiheit herrscht als in Amerika.“
Ahnte Tocqueville die Diktatur der Wirtschaft über die Politik voraus, als er sich fragte, ob nicht in Zukunft die Wirtschaftskapitäne über die Demokratie siegen würden?
Tocqueville beschränkte sich darauf, Tatsachen aneinander zu reihen, um daraus allgemeine Wahrheiten herauszufiltern, also die „Demokratie erziehen“. Dazu gehörte sein Ratschlag, die Sackgasse des Zentralismus zu vermeiden, in welche das Ancien Régime der europäischen Monarchien geraten war und sich damit sein eigenes Ende bereitet hatte.
Demokratie und Föderalismus gehörten zusammen, folgert er und fordert, dass eine Demokratie zu ihrem Überleben darauf angewiesen ist, dass der E i n z e l n e auch bereit sei, seine Grundpflichten zu erfüllen.

Tocqueville machte sich über die Moral der Mittelklasse keine Illusionen. Er wusste, dass unter bestimmten Bedingungen der Weg von der „Herrschaft des Volkes“ zur Despotie kurz ist.
Sein knapper nüchterner Rat: „Geben wir uns also jener heilsamen Furcht vor der Zukunft hin, die uns wachen und kämpfen heißt, und nicht jener weichlichen und untätigen Angst, die die Herzen bedrückt und sie zermürbt.“

…Reiben wir uns die Träume aus den Augen. Es ist leicht, wenn auch schwer. Sein Rat wird umgemünzt.
Dr.Thomas P.M. Barnett, der US-amerikanische Militärstratege und politische Berater für eine wegweisende Annäherung an die Globalisierung fordert, bei Widerstand gegen die Führung der US-Global-Wirtschafts-Finanz-Macht … kill them.
The Pentagon’s New Map;
deutscher Titel:
Der Weg in die Weltdiktatur

Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert.
Die Strategie des Pentagon.

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🙂 Kältewelle: Trump fordert US-Bürger auf, Heizung voll aufzudrehen und Fenster zu öffnen
Washington (dpo) – Die USA zittern unter einer der schlimmsten Kältewellen der Landesgeschichte – angesichts von Temperaturen bis zu minus 40 Grad haben bereits mehrere Bundesstaaten den Katastrophenfall ausgerufen. Nun wandte sich auch der US-Präsident an seine Bürger: Donald Trump riet heute den Bewohnern der betroffenen Gebiete dazu, ihre Heizungen voll aufzudrehen und alle Fenster zu öffnen, um den Rekordwinter zu bekämpfen
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