Aktuelles vom 11.12.2018 und: Gabriele Krone-Schmalz zum Thema Russland und der Krim

Nato schreckt Russland ab
Über 51.000 Soldaten üben bei Großmanöver
Rund ein Monat ist vergangen seit dem größten Nato-Manöver in diesem Jahrhundert. Nun zieht das Bündnis eine Bilanz zu „Trident Juncture“: Die Übung war sogar größer als ursprünglich gedacht.
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Russland im Visier: EU wappnet sich gegen „Fake News“
Sechs Monate vor der Europawahl verstärkt die EU-Kommission den Kampf gegen absichtliche Fehlinformation, Lügen und Propaganda im Internet. Die Maßnahmen zielen vor allem auf Russland ab – das Brüssel als Hauptquelle der Desinformation sieht.
Quelle: orf
Anmerkung unseres Lesers K.G.: Nach all dem was über Edward Snowden der Weltöffentlichkeit eröffnet wurde vom US-Geheimapparat, sowie nach dem kleinen Kollateralschaden von Frau Merkels abgehörtem Telefonverkehr wird nun eine IT-task-force anti Russland von unserer EG gegründet. Unerträglich!
Anmerkung Albrecht Müller: Ein weiterer Beleg dafür, dass die Europäische Union in den Händen der Atlantiker, der USA und Russen-Feinde ist.

Tagesdosis 10.12.2018 – Aug in Aug: Klassenkampf im Schatten der Bewusstlosigkeit
Ein Kommentar von Susan Bonath.
Eigentlich wollte ich über die CDU schreiben. Doch wen interessiert es schon, dass und wie Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, sich dort den Vorsitz gesichert hat, Friedrich Merz sich bis zur fetten Pension weiterhin von der Finanzwirtschaft mästen lässt und Jens Spahn – das ist der mit dem wirren Blick und den abstoßenden Sprüchen – als Gesundheitsminister absahnt. Ein Blick nach Frankreich ist interessanter. Die Bilder sprechen für sich: Sie zeigen den realen Klassenkampf…:

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Krone-Schmalz: „Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze“
Nach dem Vorfall im Asowschen Meer haben Medienvertreter für eine härtere Gangart gegenüber Russland plädiert. Im Presseclub wurde selbst von einer „militärischen Option“ gesprochen. Die ehemalige Russlandkorrespondentin der ARD, Gabriele Krone-Schmalz, ordnet im NachDenkSeiten-Interview die aktuelle Entwicklung zwischen der Ukraine und Russland ein und kritisiert die „aggressive Grundstimmung“, die in den Medien vorherrscht. Von Marcus Klöckner.
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Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien – und das Thema Krim:

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Hilferuf für Syrien
Christen fürchten Sturz von Assad. Sanktionen und Abwerbung von Fachkräften treffen das kriegszerstörte Land. Rüdiger Göbel gibt für die NachDenkSeiten einen Überblick und schildert ein Dilemma, das so gar nicht zur Syrien-Berichterstattung des medialen Mainstreams passt.
Das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt mit einer Spendenkampagne den Wiederaufbau der syrischen Stadt Aleppo. Im laufenden Jahr werden über 120 Einzelmaßnahmen in Syrien mit einer Gesamtsumme von sieben Millionen Euro gefördert. Es sind Tropfen auf den heißen Stein in dem seit bald acht Jahren kriegsgeplagten und kriegszerstörten Land. Millionen Euro Spendengelder lindern die Not, notwendig sind Milliarden für den Wiederaufbau. Syrien braucht einen Marshall-Plan.
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Atomwaffen vor Gericht
Pressemitteilung der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) vom 10.12.2018
Prozess gegen Friedensaktivist*innen
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an den Richter des Amtsgerichtes Cochem Gerald Michel, die fünf angeklagten Atomwaffengegner*innen freizusprechen. Am Mittwoch müssen sie sich für ihre Aktion des Zivilen Ungehorsams auf dem Atomwaffenstützpunkt Büchel verantworten. Sie waren am 23. Juli 2018 aus Protest gegen die dort gelagerten Massenvernichtungswaffen in den Stützpunkt eingedrungen und haben auf der Start- und Landebahn gesungen und musiziert.
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Gezielte Zersetzung
Die von den Eliten organisierten gesellschaftlichen Spaltungen dienen der Herrschaftssicherung.
von Rainer Mausfeld
Schon vor mehr als 250 Jahren drückte der große schottische Philosoph David Hume seine Verwunderung über die Leichtigkeit aus, mit der eine Minderheit von Besitzenden über die Mehrheit der Nichtbesitzenden herrschen kann. Nur durch Beherrschung der Meinung könne es, Hume zufolge, zu einer solchen Situation kommen. Diese Einsicht hat bis heute nichts an Gültigkeit verloren. Denn demokratische Gesellschaftsformen sind für die tatsächlichen Zentren der Macht nur akzeptabel, wenn sie sich so gestalten lassen, dass sie für die Machtausübenden risikofrei sind. Dies setzt voraus, dass diese die öffentliche Meinung in allen politisch relevanten Bereichen beherrschen können. Folglich stellt ein Meinungsmanagement in kapitalistischen Demokratien, die empirischen Studien zufolge in Wirklichkeit Wahloligarchien sind, eine der wichtigsten Herrschaftstechniken dar, meint Prof. Rainer Mausfeld in seinem Kommentar.
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Pestizid-Bewertung: Behörden beim Abschreiben erwischt
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
gleich über mehrere Seiten hinweg hatte das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bei seiner Beurteilung von Glyphosat wortwörtlich aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben – ohne die Passagen entsprechend zu kennzeichnen. Als dies vor rund einem Jahr aufflog, war die öffentliche Empörung groß.
Aktuelle Recherchen des Bayerischen Rundfunks (BR) haben nun ergeben, dass dieses Vorgehen kein Einzelfall ist: Auch Behörden aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben bei der Bewertung von Pestiziden seitenweise Texte aus den Zulassungsanträgen der Herstellerkonzerne übernommen.
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Kontraste: Deutsche Bahn – So groß ist die Krise im Fernverkehr wirklich
Exklusive Recherchen von Kontraste zeigen das wahre Ausmaß der Krise bei der Deutschen Bahn: nur einer von fünf ICE-Zügen fährt ohne Mängel durch das Land, es fehlen der Bahn akut mehrere Tausend Mitarbeiter, gleichzeitig ist die Pünktlichkeit im Fernverkehr auf einem dramatischen Tiefstand und für dringend notwendige Investitionen in das Schienennetz fehlen viele Milliarden Euro. Zugbegleiter und Fahrgäste berichten bei Kontraste vom täglichen Chaos im Fernverkehr und Kontraste-Reporter erklären, was hinter den geänderten Wagenreihungen, Zugausfällen und Dauerverspätungen steckt.
Quelle: ARD Kontraste:

🙂 Verspätungen wie immer: Stundenlanger Bahnstreik von niemandem bemerkt
Berlin (dpo) – Zahlreiche Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben heute zwischen 5 und 9 Uhr bundesweit für höhere Löhne und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit gestreikt. Wie sich nun herausstellte, wurde die Arbeitsniederlegung jedoch von einem Großteil der Zugreisenden gar nicht erst bemerkt, weil sie die stundenlangen Verzögerungen für die üblichen Verspätungen der Deutschen Bahn hielten.
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Aussteiger: Die Höhlen-Hippies von La Gomera | ARTE Re:

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