Aktuelles vom 16.1.2019 und: „Wir wissen alles!“ – Überwachung total

Ukraine – der Abschuss von MH!17 – eine unglaubliche Komödie:
…Folglich, wenn diese Buk die MH17 abgeschossen hat, wie es das JIT behauptet, dann hat die Ukraine die MH17 abgeschossen.
Das US-alliierte Team hat noch gar nicht auf die russische Dokumentation der Herkunft dieser Buk-Rakete reagiert. Vielleicht hat das JIT bereits zum Zeitpunkt ihrer Präsentation am 24. Mai anerkannt, dass Russland eine Dokumentation über die Herkunft dieser Rakete besitzen könnte, und sie wollten sie einfach nicht. Damals, am 24. Mai, sagten sie in ihrer ausführlichen Pressekonferenz, dass sie sich nicht „an die russischen Behörden wenden werden, um Informationen über dieses Thema zu erhalten“ (4). Diese Weigerung, im Voraus solche Informationen aus Russland über die Herkunft dieser Rakete anzunehmen, bot ihnen eine Entschuldigung, alle Unterlagen zu ignorieren, die Russland besitzen könnte und die als Reaktion auf das Urteil der JIT vorgelegt werden könnten.
Ein des Massenmordes Verdächtiger legt sein Veto ein
Der Abschuss des malaysischen Flugzeugs MH17 über der Konfliktzone im Bürgerkrieg der Ukraine am 17. Juli 2014 wurde am 24. Mai 2018 von einem Gremium aus fünf Regierungen endgültig beurteilt. Eine dieser fünf Regierungen ist ein Hauptverdächtiger in diesem Fall, die Ukraine selbst. Der Ukraine wurde am 8. August 2014 das absolute Vetorecht (1) über das endgültige Urteil dieser Ermittlungsgruppe (JIT) eingeräumt…
hier weiter

5G, der wahre Grund:_Wissenschaftliche Diktatur

———————————————————————————————–

Wir wissen alles! Überwachung total:

Hallo! Ist da Giovannis Pizza-Sevice?
Nein, hier ist Googles Pizza-Service.
Sorry, dann hab ich wohl die falsche Nummer…?
Nein, Google hat die Nummer gekauft.
O.K., dann möchte ich gerne….
Wollen Sie das Übliche?
Das Übliche? Wieso kennen Sie das?
Gemäß unseren Aufzeichnungen der letzten zwölf Anrufe haben Sie Pizza mit Käse, Wurst und dicker Kruste bestellt.
O.K., genau das will ich auch!
Dürfte ich vorschlagen, dass Sie dieses Mal eine Pizza mit Ricotta, Rucola und getrockneten Tomaten bestellen?
Nein, ich hasse Gemüse!
Aber Ihr Cholesterinwert ist nicht gut.
Wie können Sie das wissen?
Aus Ihrem Gesundheitsprofil. Wir haben die Resultate Ihrer Blutwerte der letzten sieben Jahre.
Okay, aber ich will nicht diese Pizza. Ich habe meine Medizin schon genommen.
Sie haben Ihre Medizin nicht regelmäßig eingenommen. Vor vier Monaten haben Sie online eine Schachtel mit 30 Tabletten in der Versandapotheke ‚Sunstore‘ gekauft.
Ich habe noch in einer anderen Apotheke eingekauft.
Das ist aber nicht auf Ihrer Kreditkarte abgebucht.
Ich habe bar bezahlt.
Gemäß Ihrem Bankkonto haben Sie dafür nicht genügend Bargeld bezogen.
Ich habe noch andere Geldquellen.
Das ist aus Ihrer letzten Steuererklärung nicht ersichtlich, also handelt es sich um nicht deklariertes Einkommen. Wir sind gezwungen, dies der Steuerfahndung weiter zu melden…
ZUM TEUFEL MIT IHNEN! Genug! Ich habe die Nase voll von Google, Facebook, Twitter, WhatsApp und Konsorten. Ich werde auf eine Insel gehen ohne Internet, ohne Telefon und wo mich keiner ausspionieren kann.
Ich verstehe Sie, aber vorher müssen Sie Ihren Pass erneuern. Er ist vor fünf Jahren abgelaufen…
Quellen:http://luigibenetton.com/2017/11/20/google-pizza-satire/ https://www.youtube.com/watch?v=bqdu6tWZcmw

———————————————————————————————–

Wie die Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit aufgelöst wird.
Weniger als 0,01 % der Bevölkerung empfinden sich transsexuell, d.h. als im falschen biologischen Geschlecht geboren. Trotzdem beobachten Fachleute, wie der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Alexander Korte von der Universität München, eine sprunghafte Zunahme von transsexuellen Kindern. „Es gibt Klassen, wo gleich fünf Mädchen glauben, im falschen Körper geboren zu sein“, sagte der Mediziner 2018 auf dem Kongress für Kinderund Jugendmedizin in München. Könnte es daran liegen, dass ihnen und ihren Eltern das Trugbild der sexuellen Wahlmöglichkeit durch eine regelrechte WerbeKampagne seitens Medien, Kino, Literatur und im Rahmen des fächerübergreifenden Sexualkundeunterrichts künstlich ins Bewusstsein gebracht wird? Die ständige allgegenwärtige Verbreitung der Transsexualität bewirkt doch, dass leicht beeinflussbare Personen wie Kinder in ihrer Geschlechtsidentität verunsichert werden und glauben, sie seien auch von der Transsexualität betroffen. Die Agenda der GenderIdeologen beinhaltet diese perfide Strategie laut dem Journalisten und Medienpädagogen Dominik Klenk schon seit Langem. Wie in seinem Buch „Gender Mainstreaming – Das Ende von Mann und Frau?“ beschrieben, soll die Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit aufgelöst und ersetzt werden durch die „Vervielfältigung der Geschlechter…
hier weiter – 2.Eintrag

🙂 Neuer Trend: Immer mehr Autofahrer steigen von SUV auf Panzer um
Berlin (dpo) – Ist das die Zukunft der Mobilität? Immer öfter entscheiden sich Autofahrer nicht mehr für einen der bislang so beliebten SUVs. Stattdessen setzen sie auf Panzer, die noch großzügigere Maße sowie mehr Sicherheit bieten.
hier weiter

Wesentliches:

Soziales Verhalten und Karma/ R.Steiner:
„In unserer Zeit ist es nun so, dass es eben unsere Aufgabe ist als Menschen der Gegenwart – das können Sie aus den verschiedenen Betrachtungen, die wir angestellt haben, ersehen -, uns allmählich aus den alten Blutsverhältnissen heraus aufzuschwingen zu einem Verständnis desjenigen, was so dämmerig, dunkel unter uns sozial webt und wellt. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart, sich Verständnis für dieses Weben und Wellen zu erwerben. Dasjenige, was ich nenne die «Dreigliederung des sozialen Organismus», ist im Grunde genommen nur eine solche Struktur des menschlichen Zusammenlebens, dass der Mensch nach und nach, nach einer Anzahl von Generationen in die Möglichkeit kommen könne, dieses Weben und Wesen von Mensch zu Mensch, das man als das soziale Element bezeichnen kann, wirklich verständnisvoll in sich aufzunehmen. Dieses Verständnis kann nur kommen dadurch, dass selbständig neben das wirtschaftliche Leben treten das rechtliche Leben und das geistige Leben, namentlich dass das geistige Leben in völlig freier Weise den anderen beiden Lebensgebieten gegenübersteht.
Es ist die wichtigste öffentliche Aufgabe der gegenwärtigen und der nächst zukünftigen Menschheit, diese Dreigliederung vorzunehmen, damit die Menschheit überhaupt weiterbestehen könne, damit sie zu wirklich sozialem innerem Erfühlen des Menschenlebens kommen könne. Die Menschheit hat in der neueren Zeit, seit der Mitte des 15. Jahrhunderts, den Gang zu diesem Verständnis angetreten. Schwierig ist es in der Gegenwart nur aus dem Grunde, weil zum ersten Mal in der ganzen Menschheitsentwickelung der Erde appelliert wird von den göttlich-geistigen Mächten der Welt an das Bewusstsein der Menschen. Alles, was bisher an Fortschritten bewirkt worden ist, ist mehr oder weniger unbewusst bewirkt worden. Das, was zunächst zu tun ist, ist, dass in bewusster Weise eine soziale Struktur angestrebt werde. Alte soziale Strukturen sind hervorgegangen aus Blutsverbänden, aus der kleinen und großen Familie, aus der Sippe, den Klassen und so weiter. Die haben sich dann erweitert zu Volkszusammenhängen. Heute zappelt die Menschheit, indem sie in einer verlogenen Weise glaubt, sich an solche Zusammenhänge halten zu können, in Volkszusammenhängen, während sie im Grunde genommen längst überwunden hat, was Volkszusammenhänge sind, während längst die Notwendigkeit da ist, zu anderen sozialen Zusammengehörigkeiten zu kommen, als sie die Blutsverwandtschaft durch die Völker darstellt.
Ich habe Ihnen gesagt, dass gewissermaßen die erste Etappe auf diesem Wege zu einem solchen Verständnis, wie es für die Gegenwart und für die nächste Zukunft notwendig ist, diese war, dass sich mit der Reformation heraufentwickelt hat die Herrschaft des ökonomischen Menschen. Ich habe Sie darauf verwiesen, wie in alten Zeiten der Eingeweihte, der Initiierte geherrscht hat, wie dann der Priester geherrscht hat, und wie dann seit der Mitte des 15. Jahrhunderts der Ökonomische Mensch zu dem Herrschenden geworden ist. Seit der Reformation mussten diejenigen, die sonst Purpurmantel trugen und Herrscher vorstellten, die Puppen werden der ökonomischen Menschen, wenn sie herrschen wollten. In Wahrheit haben immer mehr und mehr seit der Mitte des 15. Jahrhunderts die ökonomischen Menschen geherrscht, diejenigen Menschen, die die Ökonomie der verschiedenen Territorien der Erde besorgten. Wenn dem Namen nach andere herrschten, so war das nur eben dem Namen nach, und die Regierungen wurden im Grunde genommen ganz durchdrungen von den ökonomischen Prinzipien. Man redet natürlich nicht gerne davon, dass man alles dasjenige, was man tut seit der Reformation, unter wirtschaftlichem Gesichtspunkte tut. Man redet von Idealen und so weiter. Aber das sind für den Vertreter der wirklichen Geschichte nur Masken. Um nicht gar zu sehr den Schleier zu lüften, wurden auch seit der Reformation noch Kultusminister, Unterrichtsminister, Justizminister und so weiter bestellt. Aber die alle waren eigentlich nur etwas schwächer nuancierte Wirtschaftsminister. Wer auf die Realitäten geht, der kann das schon sehen, höchstens dass sie alte Überlieferungen übertrugen, aber im Wesentlichen doch unter wirtschaftlichen Rücksichten.
In dieser Beziehung hat die katholische Kirche eigentlich verstanden, gerade im Zeitalter der Reformation recht zeitgemäß zu sein. Die katholische Kirche hat im Grunde genommen in dem Aufgange des Reformationszeitalters am besten verstanden, den Fortschritt ganz im Sinne des neueren ökonomischen Prinzips zu besorgen. Man braucht ja nur eine Tatsache aus den anderen Tatsachen herauszugreifen. Bis zu dieser Zeit hatte es die Kirche dahin gebracht, nahe aneinanderzurücken höchste geistige Angelegenheiten und trivialste weltliche Angelegenheiten. Man konnte in alten Zeiten Sünden abbüßen durch allerlei Taten. Nach und nach ist es dahin gekommen, dass man Sünden abbüßen konnte dadurch, dass man bezahlte. Und der Papst hat es, schneller eigentlich als die anderen, die weltlichen Mächte, sehr gut verstanden, mit dem Fortschritt der neueren Zeit zu rechnen. Er hat vorausgenommen seine Einkünfte der späteren Zeit aus dem Abbüßen der Sünden. Wenn man die Macht hat, dass einem bezahlt werden die von den Menschen begangenen Sünden dafür, dass sie erlassen werden, so bedeutet das eine ganz gewaltige zukünftige Einnahme. Und wenn diese so gesichert ist, wie etwas gesichert sein kann durch den Glauben der Menschen, dann bedeutet es eine sehr sichere Einnahme. Das größte Bankhaus der Sieneser hat es deshalb als ein sicheres Geschäft angesehen, dem Papst so und so viel von den künftigen Sündenabbüßungen der Menschheit abzukaufen. Der Papst bezog, während er diese Gelder schon gut verwendete, von einem Sieneser Bankhaus Riesensummen. Und das Bankhaus stellte sich den Tetzel an zum Eintreiben dieser Summen. Der zog dann in den Ländern Mitteleuropas herum und trieb die Summen wieder ein für das Sieneser Bankhaus.
Sie sehen, die Kirche hat es außerordentlich gut verstanden, mit den Verhältnissen der neueren Zeit zu rechnen. Das ist auch Geschichte! Diese Geschichte muss durchaus ins Auge gefasst werden.
Der ökonomische Mensch kam herauf. Die Kirche war da. Aber schließlich ist ja die Verwaltung der geistlichen Angelegenheiten mit Hilfe des Sieneser Bankhauses und seines Eintreibers, seines Agenten, für das eigentlich Geistliche doch nur eine Maske. Und wenn Sie die neuere Geschichte studieren, so werden Sie schon finden, dass es eine tiefe Bedeutung hat, wenn man davon spricht, dass der ökonomische Mensch der herrschende wurde. Der Papst ist nur dadurch ein so starker Herrscher geblieben, dass er im rechten Moment verstanden hat, auch ein ökonomischer Mensch zu werden, dass er sich dem ökonomischen Typus anbequemte.
Ja, der ökonomische Typus herrschte seit der Reformation. Er löste ab den alten Priestertypus. Im 19. Jahrhundert war die allgemeine Menschheit erst so weit, wie die Kirche, die viel besser den Fortschritt verstand, schon zur Zeit der Reformation war. Aber der ökonomische Typus Mensch herrschte nur bis ins 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde wiederum ein anderer Typus herrschend. Wenn man davon spricht, dass er herrschend wurde, dieser Typus, so bedeutet das, dass die maßgeblichen Einflüsse in der sozialen Struktur von diesem Typus abhängen. Im 19. Jahrhundert, in dem ersten, zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde dann maßgebend der Wucherer, will sagen: der Bankier. Wenn Sie nämlich eine sachgemäße Definition suchen würden des Bankiers, dann wird die Geschichte außerordentlich brenzlig. Wenn man nämlich aus wirklich sozial-ökonomischen Untergründen heraus eine Definition aufstellt – man vermeidet das sehr gern – des Bankiers, des großen und des kleinen, dann soll man nur ja nicht gleichzeitig suchen nach einer Definition des Wucherers. Denn diese beiden Definitionen werden einander gleichen; sie können nur sich einander gleichen. Aber das ist etwas, was die neuere Menschheit ebenso sorgfältig als ein Geheimnis gehütet hat, wie gewisse Geheimgesellschaften ihre «Zeichen» und «Worte» gehütet haben. Man hat das nicht so unter die allgemeine Menschheit hinausgestreut. Das ist ein Geheimnis im sozialen Leben geblieben.
Der Bankier wurde der Herrschende. Und wenn man untersucht, wie sich die soziale Struktur im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt hat, dann findet man, dass mit dem ersten, zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts der Bankier, dieser spezielle ökonomische Typus, der nur ökonomisiert mit dem Gelde, es ist, der nun, geradeso wie früher der ökonomische Mensch, im weiteren Umfange auf alles, was als soziale Struktur sich herausstellt, auf alle Gesetze der Länder und so weiter seinen maßgebenden Einfluss ausübt. Es ist sehr wichtig, diese Verhältnisse zu durchschauen, es ist sehr wichtig, zu durchschauen, dass der ökonomische Typus Mensch herrschend wird seit der Reformation, dass der Bankier herrschend wird seit dem Beginne des 19. Jahrhunderts. Und man kann nicht die öffentlichen Angelegenheiten der zivilisierten Welt in der neuesten Zeit verstehen, wenn man nicht in ihnen eine Geschichte der Herrschaft des Bankierwesens sieht. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist dann das eingetreten, was ich 1908 in meinem Nürnberger Vortragszyklus bereits angeführt habe: In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und noch etwas hinein in die zweite Hälfte war individuell der Träger des Geldes der Herrschende; dann aber verwandelte sich dieses Herrscherprinzip so, dass das Geld als solches herrschend wurde. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war aber der einzelne individuelle Mensch als Bankier noch Herrscher. Ich habe das durch ein Beispiel illustriert, wenn Sie sich erinnern. Ich habe Ihnen erzählt, wie der Pariser Rothschild einmal «angepumpt» werden sollte, nun ja, von dem König von Frankreich. Nicht wahr, wenn der Pariser Rothschild von dem König von Frankreich angepumpt werden sollte, so verrät das schon ein bisschen, wer eigentlich der Herrschende ist. Nun, Könige pumpen nicht direkt, nicht wahr. Während der König also seinen Minister hinschickte – «Finanzminister» nennt man ja diese Art von Wirtschaftsminister -, hatte der Rothschild gerade mit einem Lederhändler zu tun. Der Diener sagte dem abgesandten Minister des Königs von Frankreich, er solle im Vorzimmer warten. Das erschien natürlich wiederum dem Minister des Königs von Frankreich als etwas höchst Ungewöhnliches, dass er warten solle, während der Rothschild mit einem Lederhändler verhandelt. Er soll warten? Er wartet nicht, sondern reißt die Türe auf: Ich komme zu Ihnen im Auftrage des Königs von Frankreich. – Bitte, nehmen Sie sich einen Stuhl -, sagte Rothschild. Das war dem Minister natürlich völlig unbegreiflich. Ja, aber ich bin der Abgesandte des Königs von Frankreich! – Nehmen Sie zwei Stühle und setzen Sie sich!
Sehen Sie, da war noch der einzelne individuelle Bankier der Herrschende. Das ging allmählich über in die Herrschaft der Aktien, der Geldnoten als solcher. Und wir sind ja allmählich hineingesegelt in die Zeit, in der der einzelne Geldbesitzer nicht mehr das Wesentliche ist, sondern das abstrakte, zusammengehäufte Kapital. Es kann einer einmal heute reich sein, morgen arm. Der Mensch selber kugelt hinauf und kugelt hinunter. Die Aktiengesellschaft, die abstrakte – ich habe das dazumal 1908 in Nürnberg ausgeführt -, ist dasjenige, was herrschend geworden ist.
Damit aber ist die menschliche Entwickelung angelangt an einem Extrem, an einem Äußersten. Denn sobald das Geld als solches herrscht, sobald das Geld der eigentlich treibende Motor ist, ist die Zeit erfüllt, in der abgelöst werden muss, ich möchte sagen, die bloße bare Ziffer im Gelde durch Realitäten. Nun ist das Geld das Allergeistigste der Wirtschaft. Es ist dasjenige von der Wirtschaft, was nur geistig erfasst werden kann. Es hat ja auch nur einen geistigen Wert, das Geld, nur einen Wert in der menschlichen Anerkennung. Essen kann man zwar Brot und Fleisch, aber Geld kann man nicht essen. Man kann wirklich für die Menschen Brauchbares erwerben durch Geld, wenn das Geld anerkannt ist. Es hat bloß einen seelischen, einen geistigen Wert, einen Begriffswert, einen Vorstellungswert. Es ist eben die Zeit erfüllt; es muss eintreten das, dass umschlägt die Entwickelung von dem rein wirtschaftlich Geistigen des Geldes zu dem wirklich im Geiste Erfassten. Und das, was durch die Dreigliederung als soziales Verständnis gefordert werden soll, das ist dasjenige, was sich unmittelbar anschließen muss an die Herrschaft des allerabstraktesten Wirtschaftlichen, des Geldes. Denn so dunkel, so dämmerig das soziale Verständnis, wie ich geschildert habe, unter den Menschen lebt, so hell muss es eigentlich werden. Denn denken Sie sich einmal, dieses (siehe Zeichnung) wäre ein Menschenleben der Gegenwart von der Geburt bis zum Tode. Dieses Leben würde so durchlebt, dass der Mensch sich soziales Verständnis drinnen erwirbt, dass wirklich das soziale Leben, die soziale Struktur nicht gebaut wäre auf die Geldgeltung, die er hat, sondern auf soziales Verständnis. Dann würde der Mensch durch die Pforte des Todes gehen, durchleben die Zeit bis zur nächsten Geburt und dann wiederum sein Leben von der Geburt bis zum Tode durchleben. Dasjenige, was sich der Mensch hier zwischen Geburt und Tod aneignet an sozialem Verständnis, das liegt ja auch innerlich in ihm. Das geht vor allen Dingen in das schlafende Wollen hinein, von dem ich gestern gesprochen habe; das wird durch die Todespforte getragen. So dass der Mensch sein soziales Verständnis durch die Todespforte trägt bis zur Weltenmitternacht und es dann wiederum durch die Geburt ins nächste Erdenleben hineinträgt.
Was wird nun dieses Verständnis, das man sich durch soziales Verständnis erwirbt, in dem nächsten Erdenleben? – Das ist die große Frage, die heute schon aufgeworfen werden muss. Das wird das Verständnis für das Karma. Das heißt, wir haben im weltgeschichtlichen Verlauf der Menschheitsentwickelung gegenwärtig die Zeitepoche erreicht, in welcher die Menschheit sich soziales Verständnis erwerben muss; denn dieses soziale Verständnis liefert für die nächste Inkarnation das Verständnis für das Karma. Aber es kann sich kein Mensch soziales Verständnis erwerben anders, als dass er sich Verständnis für das Geistige erwirbt.
Sie sehen, wie die Dinge zusammenhängen, Sie sehen, wie das soziale Verständnis hängt an dem geistigen Verständnis, an einer spirituellen Welterfassung und Weltanschauung, und wie davon abhängt dasjenige, was als ein bewusstes Erkennen des Schicksals im Laufe der Menschheitsentwickelung für die Menschen eintreten muss, die dann mit sozialem Verständnis durch die Pforte des Todes gehen, wiedergeboren werden und nach der Wiedergeburt verstehen werden ihr Schicksal.
Das ist es, worauf es ankommt, dass man so recht einsieht, wie die Dinge in der Menschheitsentwickelung im Erdenlauf zusammenhängen. Wir leben in der Epoche der Notwendigkeit des sozialen Verständnisses. Wir werden wiedergeboren werden in der Epoche des Schicksalsverständnisses der einzelnen Menschen. Es ist wahrhaftig nicht aus einem bloßen abstrakten Impuls heraus, dass man heute von der Notwendigkeit des sozialen Verständnisses spricht, sondern es hängt das zusammen mit den innersten Entwickelungsimpulsen der Erdenmenschheit überhaupt. Das ist dasjenige, was ich Ihnen heute einmal nahelegen wollte, meine lieben Freunde.“
Rudolf Steiner in der GA 191 („Soziales Verständnis aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis“), S. 172 ff.

…mehr zum Thema:
Karma – Gedanken / Kurzauszüge
hier weiter

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*