Aktuelles vom 2.12.2018 und: Gestern war Welt-Aids-Tag… Die große AIDS-Lüge

Die Rebellen
Was bringt einen Menschen dazu, sich einer Terrorgruppe anzuschließen, deren Taten an Grausamkeit kaum zu überbieten sind?
Warum bleiben Zivilisten in gefährdeten Gebieten? Janice Kortkamp, eine US-Amerikanerin, die Syrien bereits mehrmals bereist hat, interviewte einen Scharfschützen der Ahrar al-Sham und liefert Antworten auf diese Fragen.
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Liebe Freunde,
wenn jemand angeklagt wird, sollte man dem Angeklagten genauso viel Gehör schenken, wie dem Ankläger. Ein Angeklagter sollte das Recht haben, dass das, was er zu seiner Rechtfertigung zu sagen hat, genauso unverfälscht wahrgenommen werden kann und genauso unvoreingenommen wahrgenommen wird, wie die Äußerungen des Anklägers.
In Bezug auf Russland möchten die „Leit-Medien“ uns das am liebsten unmöglich machen. Wenn überhaupt einmal Putins Äußerungen hier wörtlich wiedergegeben werden, dann meist manipuliert und verfälscht durch Auslassungen, Fragmentierung, missverständliche Betonungen und tendenziöse Kommentierungen.
Um dieser zur Zeit im Trend liegenden „Russland-Schelte“ und der allgemeinen Kriegs-Treiberei etwas entgegenzusetzen, hören wir uns doch Putins Stellungnahme zu den jüngsten Vorwürfen selber an:
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Und weil ein Mittel der Kriegs-Treiber die notorisch „einhämmernde“ Wiederholung von Lügen und Falschaussagen ist, möchte ich hier nochmal an zwei Reden erinnern:
1) an die Rede des US-amerikanischen „Geostrategen und Sicherheitsexperten“ George Friedmann, der am 4.2.2015 wie ein zynischer Schachspieler über das Wohl und Wehe ganzer Völker sprach. Er stellte dar, wie durch manipulative Kriegs-Anzettelung die globale Vormacht-Stellung der USA erhalten wird und werden kann. Er sagte ganz offen: „Die USA fürchten seit mindestens 100 Jahren nichts mehr, als die Verbindung von deutschem Kapital und deutschem Know-How mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft. Was können die USA dagegen tun? Einfach militärisch in Europa und Asien einzumarschieren, ist für die sie nicht möglich, denn amerikanische Soldaten wären in den jeweiligen Zielländern eine kleine Minderheit gegenüber der Bevölkerung. Deshalb haben die USA schon seit langem eine Strategie entwickelt, womit sie dieser Bedrohung begegnen: Einzelne Länder in Europa und Asien gegeneinander aufhetzen und im Bedarfsfall beide Seiten unterstützen (insbesondere durch Waffenlieferungen), damit beide ausbluten.“ –
2) Zum zweiten möchte ich nochmal eine Rede Putins (vom 18. Dez. 2014) anführen, in der er sich zum Vorwurf der sogenannten „russischen Aggression“ äußerte. Seine Argumente appellieren schlicht an den gesunden Menschenverstand – ganz im Gegensatz zu den intriganten, polemischen oder einfach nur schwachsinnigen Äußerungen der meisten westlichen Politiker.
Putins Rede findet sich im gleichen Video ab der Spiel-Minute 16:40
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Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Christoph Schily.

und:

Wie die USA Deutschland in den Krieg mit Russland treiben – ein paar Hintergründe zur Weltpolitik (Videos)
Können Sie sich noch erinnern? 2014? Genau genommen den 27. Februar, 13.49 Uhr? Hatte eine Eilmeldung geschrieben, weil die Ereignisse sich überschlugen … und weil Kanzlerin Angela Merkel der Ukraine Hilfe beim Krieg gegen Russland angeboten hatte.
Sie war gerade in England, hielt dort eine Rede … und gab dann einfach mal so ohne ihre Bürger oder Minister zu fragen ein Sicherheitsversprechen für die Ukraine ab:
„Deutliche Worte von der Bundeskanzlerin: Europa stehe der Ukraine bei, „wenn es darum geht, Recht und Freiheit zu schützen“, sagte Angela Merkel am Donnerstag in einer Rede in London.“
Nun – damals ging alles gerade noch mal gut. Es gab dann doch mal wieder keinen Krieg. Die kurzzeitige Eskalation der Ereignisse beruhigte sich wieder – und man hätte hoffen dürfen, dass dies als Weckruf verstanden wird.
Nicht vom kleinen Mann auf der Straße – der kleine Mann auf der Straße braucht keinen Weckruf gegen den Krieg, er war schon immer gegen den Krieg, weiß, was da auf einen zukommt: denn immerhin ist er es, der an der Front verreckt, während sich die edlen Herren in zu Kommandoständen umgebauten Schlössern mit Kaviar und Champagner trösten…
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Schweigende Lämmer, getroffene Hunde
Wenn Bücher, die nahe legen, dass Demokratie im Westen nur Fassade ist, zu Bestsellern werden, schweigen die Leitmedien – oder unterstellen, die Autoren wären verwirrte Scharlatane. Jüngste Fälle: Rainer Mausfeld und Dirk Müller.
„Warum schweigen die Lämmer?“ fragt Professor Rainer Mausfeld im Titel seines aktuellen Buches provokant und schaffte es damit auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste. Mausfeld trifft einen Nerv – seine Analyse zur verdeckten Rolle von Machteliten in unserer Gesellschaft macht verständlich, was viele Bürger zwar fühlen, aber bislang nur schwer in Worte fassen konnten: Warum die behauptete Demokratie an vielen Stellen nur schöner Schein ist. Seit seinem Erscheinen vor zwei Monaten hält sich das Buch durchgängig in den Top 30 der Sachbuchbestseller, der Verlag druckt bereits die vierte Auflage – und das ganz ohne große Werbung und Pressepräsenz.
Wie reagieren die Leitmedien auf diesen, für ein anspruchsvolles Sachbuch zu politischer Theorie einigermaßen erstaunlichen Erfolg? Nehmen sie den Ball auf, führen sie die Debatte weiter, wird Mausfeld zu Anne Will und Frank Plasberg eingeladen? Mitnichten. Ist die Frage naiv? Wahrscheinlich. Der Mainstream tut bislang jedenfalls vor allem zweierlei: Schweigen und, wo das nicht reicht, diffamieren..
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Gestern war Welt-Aids-Tag…

Die große AIDS-Lüge
Von Renate Meier, Onex, Schweiz – raum&zeit Ausgabe 38/1989
AIDS heißt Acquired Immunity Deficiency Syndrom, zu deutsch: Erworbener Immunschwächezustand. Die drohende Gefahr besteht im vollständigen Zusammenbruch der Lebenskraft. Ohne Zweifel liegen die Ursachen in den Auswüchsen der Industriegesellschaft. Diese Wahrheit darf jedoch nicht ausgesprochen werden.

…interessantes Video zum Thema

Dr. Claus Köhnlein – Erzeugt HIV AIDS ???

auch:
Der Blick mutiger Frauen hinter die AIDS-Lüge
„Mich bringt ihr nicht zum Schweigen“

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…weiterführende Infos: hier weiter

Migration
Am 10. und 11. Dezember soll er unterschrieben werden – laut Verfasser der „Heilsplan“ für alle Probleme unserer Zeit. „Der globale Pakt für Migration“ – Ein brandaktuelles und brisantes Thema.
Pünktlich dazu bringt Gerhard Wisnewski beim Interview auf der 16. AZK interessante Hintergrundinformationen sowie erschreckende Fakten auf den Punkt. Jetzt online für Sie:
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…auf den Punkt gebracht:
GroKo proklamiert final ihre „Volksunabhängigkeit“
BRDigung: Es gab einmal eine Zeit, in der galt der Begriff „hirnbefreit“ als Makel. Aktuell gilt er, zumindest in der politischen Landschaft, eher als unumstößliches Markenzeichen. In diesem Zusammenhang spielt auch der Begriff Unabhängigkeit eine große Rolle. Etwas, was sich Höchstrichter für gewöhnlich andichten, selbst wenn sie ein Parteibuch in der Tasche haben. Ohne selbiges wären sie meist niemals in die Position gelangt. Ferner betrifft es, dem Grundgesetz nach, sogar die dem Fraktionszwang erlegenen Bundestagsabgeordneten…
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Die stille Revolution der Liebe
Eine junge Schweizerin beeindruckt mit ihrem Impuls zur Metamorphose der Menschheit.
von Isabelle Krötsch
Foto: Brian A Jackson/Shutterstock.com
Wenn wir uns trauen, aus dem Herzen heraus zu fühlen, denken, sprechen und zu handeln, entziehen wir der permanent in unseren Köpfen herrschenden Spaltung den Nährboden. Damit räumen wir gründlich in uns auf und ebnen den Weg für die Metamorphose der Menschheit, indem wir selbst die Veränderung leben, die wir uns für die Welt wünschen. So lautet die Botschaft der jungen Schweizerin Christina von Dreien.
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🙂 🙂

…auf den Punkt gebracht:
Ein bisschen Bürgerkrieg kann ja nicht schaden
Eine neue Form von Gelbsucht geht um. Derzeit grassiert sie gerade in Frankreich und es ist noch nicht klar wie ansteckend die werden kann. Der kleine Prinz, EmmaNull Macron, ist gerade außer Haus. Das allerdings beeindruckt weder die Gelbwesten noch die Polizei. Letztere muss sich jetzt vermehrt in der Bürgerbekämpfung üben, bis die Beamten eines Tages bemerken, dass sie doch eher zu den Leidtragenden der Macron-Politik zählen. Mal sehen wann sie das bemerken?
…Nun ist der kleine Prinz von Macronesien, der EmmaNull, gerade mal ein paar Tage außer Haus. Er ist in Argentinien, mit den 20 anderen Gipflern fürstlich zu dinieren. Sogleich geht in Paris die Post ab. Im verträumten „Allemagne“ allerdings, hört man nur selten etwas von diesen krawalligen „Gelbwesten“ und welches Ungemach sie in Macronesien gerade anrichten. Das mag daran liegen, dass man östlich von Frankreich fürchtet, dass sich Normalsterbliche mit diesem schrecklichen gelben Bazillus infizieren und solidarisieren könnten. Das schlimmste Szenario, welches man sich in der EU vorstellen kann.
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Diplomatische Zwickmühle: Bin Salman hat Dissidenten-Finger an Wange kleben, aber niemand wagt, ihn darauf hinzuweisen
Buenos Aires (dpo) – Große Ratlosigkeit beim G20-Gipfel in Buenos Aires: Regierungschefs aus aller Welt sind sich derzeit uneinig, ob sie den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman darauf hinweisen sollen, dass der abgetrennte Finger eines Regierungskritikers an seiner Wange klebt.
Das Getuschel war groß, als Mohammend bin Salman den Sitzungssaal betrat: An seiner rechten Wange hing – offenbar vom Prinzen unbemerkt – ein menschlicher Finger, der höchstwahrscheinlich einem zu Tode gefolterten und anschließend zerstückelten Dissidenten gehörte…
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Wesentliches:

„Das bedeutsamste der Symbole und Sinnbilder, das wir überhaupt haben und das als solches von allen Okkultisten aller Zeiten anerkannt worden ist, das ist der Mensch selbst. Der Mensch wurde und wird immer genannt ein Mikrokosmos, eine kleine Welt. Und das mit Recht, denn wer den Menschen genau und intim kennenlernt, wird sich immer mehr darüber klar, dass in ihm in einer, man könnte sagen, Verkleinerung alles, alles enthalten ist, was in der übrigen Natur draußen ausgebreitet ist. Das ist zunächst vielleicht schwer zu verstehen, aber wenn Sie darüber nachdenken, werden Sie begreifen, was damit gemeint ist: Es finden sich im Menschen, als eine Art Extrakt, Auszug aus der übrigen Natur, alle Stoffe und Kräfte. Wenn Sie irgendeine Pflanze hinsichtlich ihrer Wesenheit studieren und nur genügend tief forschen können, werden Sie finden, dass im Menschenorganismus etwas von dieser selben Wesenheit enthalten ist, wenn auch in noch so kleinem Maße. Und wenn Sie ein Tier draußen nehmen: immer werden Sie im menschlichen Organismus etwas nachweisen können, was sich seiner Wesenheit nach ausnimmt wie etwas, das in einer gewissen Art in den menschlichen Organismus hereingenommen ist.
Es ist freilich notwendig, die Entwickelung der Welt vom okkulten Standpunkt aus zu betrachten, um das recht zu verstehen. So zum Beispiel weiß der Okkultist, dass der Mensch kein so geartetes Herz hätte, wie er es heute hat, wenn es nicht draußen in der Natur einen Löwen gäbe. Wir wollen uns einmal in eine frühere Zeit versetzen, wo es noch keine Löwen gab. Menschen gab es damals schon, denn der Mensch ist das älteste Wesen, aber sie hatten damals ein ganz anders gestaltetes Herz. Nun gibt es in der Natur überall Zusammenhänge, die allerdings nicht immer auf der Hand liegen. Als der Mensch einst in urfernen Zeiten sein Herz heraufentwickelt hat zu der heutigen Gestalt, ist damals der Löwe entstanden: dieselben Kräfte haben beides geformt. Es ist, als ob Sie die Wesenheit des Löwen extrahieren würden und mit göttlicher Kunstfertigkeit das menschliche Herz daraus formten. Vielleicht meinen Sie, dass das Menschenherz nichts Löwenartiges habe, aber für den Okkultisten ist das doch der Fall. Sie dürfen nicht vergessen, dass, wenn ein Ding in einen Zusammenhang, in einen Organismus hineingestellt wird, es ganz anders wirkt, als wenn es frei ist. Man kann auch umgekehrt sagen: Wenn Sie die Essenz des Herzens herausziehen könnten und nun ein Wesen gestalten wollten, das diesem Herzen entspräche, wenn es nicht von den Kräften des Organismus bestimmt würde, dann hätten Sie den Löwen. Alle Eigenschaften des Mutes, der Kühnheit oder, wie der Okkultist sagt, die «königlichen» Eigenschaften des Menschen rühren von dem Zusammenhange mit dem Löwen her, und Plato, der ein Eingeweihter war, hat die königliche Seele in das Herz verlegt.
Für diesen Zusammenhang des Menschen mit der Natur hat Paracelsus einen sehr schönen Vergleich gebraucht. Er sagt: Es ist, als ob die einzelnen Wesen in der Natur die Buchstaben wären, der Mensch aber das Wort, das aus diesen Buchstaben zusammengesetzt ist. Draußen die große Welt: der Makrokosmos, in uns die kleine Welt: der Mikrokosmos. Draußen existiert jedes für sich, im Menschen ist es durch die Harmonie bestimmt, in die es hineingestellt ist mit den anderen Organen. Und gerade deshalb können wir im Menschen die Entwickelung unseres ganzen Weltalls, sofern es zu uns gehört, veranschaulichen.
Ein Bild dieser Entwickelung des Menschen im Zusammenhange mit der Welt, der er zu gehört, haben Sie in den Siegeln, welche während der Kongresstage in München im Festsaale aufgehängt waren. Sehen wir, was sie darstellen!
Das erste zeigt einen Menschen mit weißen Kleidern angetan, seine Füße wie Metall, wie Erzfluss; aus seinem Munde ragt ein feuriges Schwert hervor; seine Rechte ist umgeben von den Zeichen unseres Planeten: Saturn, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus. Wer die Apokalypse des Johannes kennt, wird sich erinnern, dass dort eine ziemlich übereinstimmende Beschreibung dieses Bildes zu finden ist, denn Johannes war ein Eingeweihter. Dieses Siegel stellt nämlich, man könnte sagen, die Idee der ganzen Menschheit dar. Wir werden das begreifen, wenn wir an einige Vorstellungen erinnern, die den Älteren hier schon bekannt sind.
Wenn wir in der Menschenentwickelung zurückgehen, gelangen wir in eine Zeit, wo sich der Mensch noch auf einer sehr unvollkommenen Stufe befand. So zum Beispiel hatte er noch nicht das, was Sie heute auf Ihren Schultern tragen: den Kopf. Es würde recht grotesk klingen, wenn man den damaligen Menschen beschreiben würde. Der Kopf hat sich nämlich erst nach und nach entwickelt und wird sich immer weiter entwickeln. Es gibt heute im Menschen Organe, die sozusagen an ihrem Abschluss angelangt sind; sie werden später nicht mehr im Menschenleib sein. Andere gibt es, die werden sich umbilden, so unser Kehlkopf, der eine gewaltige Zukunft hat, freilich im Zusammenhange mit unserem Herzen. Heute ist der Kehlkopf des Menschen erst im Beginne seiner Entwickelung, er wird dereinst das in das Geistige umgewandelte Fortpflanzungsorgan sein. Sie werden eine Vorstellung von diesem Mysterium bekommen, wenn Sie sich klarmachen, was heute der Mensch mit seinem Kehlkopf bewirkt. Indem ich hier spreche, hören Sie meine Worte: Dadurch, dass dieser Saal von Luft erfüllt ist und in dieser Luft gewisse Schwingungen hervorgerufen werden, werden Ihnen meine Worte zu Ihrem Ohr, zu Ihrer Seele übertragen. Wenn ich ein Wort ausspreche, zum Beispiel «Welt», schwingen Wellen der Luft – das sind Verkörperungen meiner Worte. Das, was der Mensch heute so hervorbringt, nennt man das Hervorbringen im mineralischen Reiche. Die Bewegungen der Luft sind mineralische Bewegungen; durch den Kehlkopf wirkt der Mensch mineralisch auf seine Umgebung. Aber der Mensch wird aufsteigen und einst pflanzlich wirken; nicht nur mineralische, sondern auch pflanzliche Schwingungen wird er alsdann hervorrufen. Er wird Pflanzen sprechen. Die nächste Stufe wird dann sein, dass er empfindende Wesen spricht; und auf der höchsten Stufe der Entwickelung wird er durch seinen Kehlkopf seinesgleichen hervorrufen. Wie er jetzt nur den Inhalt seiner Seele durch das Wort aussprechen kann, wird er dann sich selbst aussprechen. Und wie der Mensch in der Zukunft Wesen sprechen wird, so waren die Vorgänger der Menschheit, die Götter, mit einem Organ begabt, mit dem sie alle Dinge aussprachen, die heute da sind. Sie haben alle Menschen, alle Tiere und alles andere ausgesprochen. Sie alle sind ausgesprochene Götterworte im wörtlichen Sinne.
«Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort!» Das ist nicht ein philosophisches Wort im spekulativen Sinne – eine Urtatsache hat Johannes hingestellt, die ganz wörtlich zu nehmen ist.
Und am Ende wird das Wort sein, und die Schöpfung ist eine Verwirklichung des Wortes; und was der Mensch in der Zukunft hervorbringen wird, wird eine Verwirklichung dessen sein, was heute Wort ist. Dann aber wird der Mensch nicht mehr solche physische Gestalt haben wie heute; er wird bis zu jener Gestalt vorgeschritten sein, die auf dem Saturn war, bis zur Feuermaterie. So verbindet sich die schöpferische Kraft im Anfang der Weltentwickelung mit unserer eigenen Schöpferkraft am Ende der Weltentwickelung.
Diejenige Wesenheit, welche alles hinausgesprochen hat in die Welt, was heute darinnen ist, sie ist das große Vorbild der Menschen. Sie hat hinausgesprochen in die Welt den Saturn, die Sonne, den Mond, die Erde – in ihren beiden Hälften Mars-Merkur -, den Jupiter, die Venus. Das deuten die sieben Sterne an; sie sind ein Zeichen dafür, bis zu welcher Höhe der Mensch sich entwickeln kann. In der Feuermaterie wird der Planet am Ende wieder sein; und der Mensch wird in dieser Feuermaterie schöpferisch sprechen können: das ist das feurige Schwert, das aus seinem Munde ragt. Alles wird feurig sein, daher die Füße von flüssigem Erz.
Wenn Sie den heutigen Menschen mit dem Tiere vergleichen, dann stellt sich der Unterschied so dar, dass man sagen muss: der Mensch hat als Einzelner in sich, was das einzelne Tier nicht in sich hat. Der Mensch hat eine Individualseele, das Tier eine Gruppenseele. Der einzelne Mensch ist für sich eine ganze Tiergattung. Alle Löwen zum Beispiel haben zusammen nur eine Seele. Diese Gruppen-Iche sind gerade so wie das Menschen-Ich, nur sind sie nicht hinabgestiegen bis in die physische Welt; sie sind nur in der astralischen Welt zu finden. Hier auf der Erde sehen Sie physische Menschen, von denen jeder sein Ich trägt. In der astralischen Welt begegnen Sie in Astralmaterie ebensolchen Wesen, wie Sie selber sind, nur nicht in physischer, sondern in astralischer Hülle. Sie können mit ihnen reden wie mit Ihresgleichen – das sind die tierischen Gruppenseelen.
Auch der Mensch hatte in früheren Zeiten eine Gruppenseele, nach und nach erst hat er sich zu seiner heutigen Selbständigkeit entwickelt. Diese Gruppenseelen waren ursprünglich in der astralischen Welt und sind dann heruntergestiegen, um im Fleische zu wohnen. Wenn man nun in der astralischen Welt die ursprünglichen Gruppenseelen des Menschen untersucht, so findet man vier Gattungen, von denen der Mensch ausgegangen ist. Wollte man diese vier Arten vergleichen mit den Gruppenseelen, die zu den heutigen Tiergattungen gehören, dann müßte man sagen: eine von diesen vier Arten lässt sich mit dem Löwen vergleichen, eine andere mit dem Adler, eine dritte mit dem Rinde und die vierte mit dem Menschen der Vorzeit, bevor sein Ich heruntergestiegen ist. So wird uns in dem zweiten Bilde in den apokalyptischen Tieren, dem Löwen, dem Adler, der Kuh und dem Menschen, ein früherer Entwickelungszustand der Menschheit dargestellt. Dann aber gibt es und wird es geben, solange die Erde sein wird, eine Gruppenseele für die höhere Offenbarung des Menschen, die durch das Lamm dargestellt wird, durch das mystische Lamm, das Zeichen für den Erlöser. Diese Gruppierung der fünf Gruppenseelen: die vier des Menschen um die große Gruppenseele, die noch allen Menschen gemeinschaftlich gehört – das stellt das zweite Bild dar.
Wenn wir die Menschenentwickelung weit, weit zurückverfolgen, so dass wir viele Millionen von Jahren zu Hilfe rufen müssen, dann tritt uns noch ein anderes entgegen. Jetzt ist der Mensch physisch auf der Erde; aber es gab eine Zeit, wo das, was hier auf Erden umherwandelte, noch nicht eine menschliche Seele hätte aufnehmen können. Da war diese Seele auf dem astralischen Plan. Und weiter zurück kommen wir zu einer Zeit, wo sie auf dem geistigen Plane, im Devachan war. Sie wird in der Zukunft wieder hinaufsteigen auf diese hohe Stufe, wenn sie sich auf der Erde gereinigt haben wird. Vom Geiste durch das Astralische, das Physische und wieder hinauf zum Geiste: das ist eine lange Entwickelung des Menschen. Und doch erscheint sie wie eine kurze Frist, wenn wir sie vergleichen mit der Entwickelungszeit, die der Mensch auf dem Saturn und den anderen Planeten durchgemacht hat. Da ging der Mensch nicht nur durch physische Verwandlungen hindurch, sondern durch geistige, astralische und physische. Und will man diese verfolgen, dann muss man bis in die geistigen Welten hinaufgehen. Dort vernimmt man die Sphärenmusik, Töne, die in dieser geistigen Welt durch den Raum fluten. Und wenn der Mensch sich wieder hineinleben wird in diese geistige Welt, dann wird ihm diese Sphärenharmonie entgegenklingen. Man nennt sie im Okkulten die Posaunentöne der Engel. Daher auf dem dritten Bilde die Posaunen. Aus der geistigen Welt kommen die Offenbarungen, die sich ihm aber erst enthüllen, wenn der Mensch immer weiter vorschreitet. Dann wird ihm geoffenbart werden jenes Buch mit den sieben Siegeln. Diese Siegel sind gerade das, was wir hier betrachten; diese werden sich enträtseln. Daher das Buch in der Mitte und unten vier Phasen der Menschheit; denn die vier Pferde sind nichts anderes, als Entwickelungsstadien der Menschheit durch die Zeiten hindurch.“
Rudolf Steiner in der GA 284 („Bilder okkulter Siegel und Säulen“), S. 73 ff.
Die Apokalyptischen Siegel – 1 von 2
Vortrag am 16.09.1907 in Stuttgart

…mehr:

Zusammengetragene „Schnippsel“ zur Erkenntnistheorie von R. Steiner
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Wohin unsere letzte Reise geht – ein Interview mit Dr. Beat Imhof
Dr. Beat Imhof wurde 1929 in einem Walliser Bergdorf geboren. Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Fribourg mit Doktorat in Philosophie folgte 1959 bis 1995 eine Tätigkeit als Schulpsychologe. Seitdem lebt Dr. Imhof am Lago Maggiore als beratender Psychologe und Schriftsteller.
„Wohin unsere letzte Reise geht“ ist das vierte Buch, in dem er das Jenseits thematisiert. Mit diesem Buch lässt er dem Einzelnen jene Erkenntnisse zuteil werden, die es ihm ermöglichen, den letzten Abschnitt seiner Erdenreise wach und bewusst zu gehen und sich innerlich bestmöglich auf den Übergang in eine höhere Wirklichkeit vorzubereiten:

s. dazu auch:
Gedanken zum Karma / Rudolf Steiner
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