Aktuelles vom 21.11.2018 und: Warum wir uns trennen lassen

Von der Leyens neuer Plan
Krieg der Nation – Frieden den Rüstungspalästen.
Von Ulrich Gellermann.
Natürlich residiert die traditionelle deutsche Waffenschmiede, die Rheinmetall-Group, in Düsseldorf am eigenen Platz: Am Rheinmetall Platz 1. Der klotzige Rüstungs-Palast ist fraglos die Nummer Eins im deutschen Mordgeschäft. Nach Plänen von Rheinmetall wird in der Türkei eine Panzer-Fabrik für die Diktatur gebaut, auch die Verbrecher-Dynastie der Saud, bekannt als Kindermörder im Jemen, bezieht ihr Gerät von Rheinmetall. Und natürlich wurzelt der Rüstungsladen tief im stinkenden, braunen Boden.
Einst hieß man „Reichswerke Hermann Göring“ (1), nach dem fetten Freund des „Führers“. Da lebte man gut von der brutalen Ausbeutung der Zwangsarbeiter. Auch heute kommen 5,90 Milliarden Euro Umsatz aus dem Geschäft mit dem Tod. Dieser feinen Gesellschaft verspricht die Ministerin für Rüstung und Töten im Ausland neue Profite…
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…hier wird ein Video als „zu drastisch“ erklärt. Noch drastischer finde ich allerdings den Einsatz von über 100 verschiedenen Chemiekeulen unserer Landwirte, die es hier handhaben wie die drei Affen: nix hören, nix sehen und nix DENKEN! admin:

Bauern sind doch keine Babykiller. Der BUND verzichtet auf einen Clip gegen Pestizide. Darin wurden Landwirte in die Nähe von Kindermördern gerückt. Nicht nur Bauern fanden das zu drastisch:

…mehr zum Thema:
Mikrowelle in der Küche, Aspartam, Citronensäure, Flour, Antibiotika, Energiesparlampen und andere Perversitäten: 85% aller Tampons sind mit Glyphosat von Monsanto verseucht
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von Diana Uphues-Janning

Warum wir uns trennen lassen.

Uns ist das Menschsein abhanden gekommen. Diese These als Ausgangspunkt meiner Gedanken zu dem, was im kleinen wie im großen uns dazu bringt „Gegen“ etwas oder jemanden zu sein.
Von klein auf wirken trennende Kräfte auf uns ein. In Krabbelgruppen und anderen organisierten Kinder-Sammelgruppen beobachte ich einen Wettstreit der Eltern auf dem Rücken ihrer Kinder. Sophie kann schon krabbeln, während Paul noch einfach nur „rumliegt“. Im Kindergarten werden Frühlernprogramme immer wieder neu konzipiert, damit die kleinen später im Wettkampf mithalten können. Ein künstliches gegeneinander und konstruiertes “ besser sein wollen“ wird von Geburt an ein geimpft. Der Weg nach „Oben“ wird als einzig wahrer Weg überall als einzig möglicher aufgezeigt.
Doch ist es genau das, was uns immer mehr vom Menschsein entfremdet.
Während Worte wie Entbindung, anstelle Geburt oder deutlicher Niederkunft in das Bewusstsein gestellt werden, wird sichtbar, das trennende Kräfte das Interesse verfolgen , uns vom Wirklichen abzuhalten. Denn aller in das Wort Niederkunft beschreibt, was das Geheimnis der Geburt eines Menschen ist. Wir kommen von „oben“ herunter zur Erde um hier das zu lernen, was nur hier möglich ist. Mensch werden. Die Realität sieht anders aus. Während Mütter, Eltern von ihren Kindern „entbunden“ werden und das Bewusstsein fehlt, was das im Grunde bedeutet, wird weiter daran gefeilt uns weiter voneinander zu trennen. Kampfbegriff statt Friedensstreben sind Alltag. Gegen rechts, gegen Antisemitismus, gegen kritisches Hinterfragen von Situationen und Begebenheiten, das Infrage-Stellen von Autoritäten wird sofort mit Ächtung und medialem Scheiterhaufen verurteilt.
Der Bezug zu einem gesunden Urteil geht immer mehr verloren und die Trennungskräfte wirken immer absurder.
Antipathie und Sympathie, Glück und Spaß werden künstlich immer weiter krankhaft perfektioniert. Feindbilder haben es leicht, als Gesellschaftskonsens anerkannt zu sein und es sammeln sich die seltsamsten Gruppierungen, um gegen irgendetwas zu sein und dies lautstark zu verlauten. Gut und Böse werden fremddefiniert und ohne hinterfragende Reflexion übernommen und als Wert hochgehalten. Es ist modern gegen jeden zu Sein, der anders denkt, als Prägungen und Konditionierungen in uns selbst wirksam sind. Solange wir Kinder sind, bleiben wir dem gegenüber schuldfrei, doch im Erwachsenenalter sollten wir doch eigentlich an dem Punkt gelangen, an dem wir alles, was uns als Ballast oder Beigabe in unser imaginativen Rucksack hineingelegt wurde.
Die niederen Kräfte von Sympathie und Antipathie sollten durch uns selbst umgewandelt werden in Werte, die wir als moralischen Kompass zwar mitgebracht haben, aber auf dem Weg vergraben und zum Schweigen gebracht haben. Ich sage nicht das es einfach ist, dies aktiv und bewusst zu tun, aber es ist eine notwendige Umwandlung, da wir nur so wirklich frei auf alle geschehen blicken können. Doch die gesellschaftliche Ächtung, Ausgrenzung und falsche Schuldgefühle schweben wie das Damokles-Schwert über jeden, der das Denken für sich nutzt und nicht widerkäuend nur das wiedergibt, was als Gesellschaftskomfort betrachtet wird. Heute sind es AFD und Assad, Putin, und viele weitere, die zum Feindbild erklärt und zum Abschuss freigegeben wurden. Früher waren es andere und Morgen sind es wieder andere, solange bis wir einsehen, das es so nicht gehen kann, sich im Gegeneinander gegenseitig zu zerfleischen. Endziel ist der Krieg aller gegen aller und Überall auf der Welt brodelt es, doch dadurch wird das ganze Menschheitsdilemma überhaupt sichtbar und kann betrachtet und geheilt werden, wenn wir es wollen. Das gelingt jedoch nur, wenn wir erkennen, das alles Gegeneinander bewusst in und an uns herangetragen wird. Jetzt und heute ist es notwendig uns anzusehen was wirklich ist, unabhängig davon, was ich gut oder schlecht finde, da es nur meine Meinung ist, aber nichts mit dem zu tun haben muss, was an Realität wirksam ist. Die Zerstörung unseres Selbst, unserer Kultur – ist gewollt. Das hindern des Aufeinander zugehens, weil auch Putin, Assad und die AFD Menschen sind, ist gewollt. Denn würden wir die menschliche Größe besitzen, hinzusehen, ihren Blickwinkel einzunehmen! Dann erst würden wir begreifen, das alle Konstrukte einer Quelle entspringen. Nein, nicht das Feindbild Amerika greife ich jetzt auf. Es geht um das, was sich hinter den Feindbildern verbirgt. Die Gegenkraft die will, das wir uns nicht auf den Weg zurück zum Menschsein bewegen. Und diese Kraft wirkt Über all, nicht nur in Amerika. Werden wir Mensch, erkennen wir die Hindernisse und sehen dahin, wo die Lösung liegen könnte. Allein schon im Wort „Niederkunft“ finden wir Antworten. Dabei geht es nicht darum treu und pünktlich zur Kirche zu gehen, oder tüchtig schlaue Bücher zu lesen, sondern selbst zu ergründen, was das Wesen Mensch uns zu sagen hat, wenn wir ihn in den Hintergrund der uns umgebenden Natur stellen und uns zurückerinnern, was an Worte uns gegeben ist, um das Menschsein zu begreifen.

dazu auch:

Wenn ein System auf dem Glauben aufbaut, jeder sei seines Glückes Schmied, dann verhalten sich die Menschen tendenziell dementsprechend, nicht nur als Wirtschaftssubjekte, sondern oft auch im privaten Leben, im Wohnzimmer und auf dem Fußballplatz, in der Straßenbahn und auf der Straße. Wenn die Gesellschaft akzeptiert und in sich aufgenommen hat, dass Solidarität ein wichtiges Teilelement des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist, wenn diese Vorstellung sogar die Stammtische erreicht, dann werden die Menschen tendenziell anders miteinander umgehen. Alles kommt darauf an, welche Werte und welches Verhalten hoffähig und bestimmend sind.
Das moralische Ozonloch
Markt und Moral verhalten sich umgekehrt proportional zueinander: Je mehr Markt, desto weniger Moral. Die kapitalistische Modernisierung zehrt von einer Moral, sie sie verschleißt und innerhalb ihrer Funktionsgesetzlichkeiten selbst nicht produziert. Der Markt verhält sich zu diesen Moralbeständen wie die Industrie zu den fossilen Brennstoffen: Sie werden im Zuge ihrer Expansion aufgezehrt. Moral ist aber für den Zusammenhalt und das Funktionieren einer Gesellschaft, wie wir sie kennen, unverzichtbar. Die im Namen des Neoliberalismus betriebene Deregulierung von Sozialstaat, Wirtschaft und Gesellschaft geht mit einer psychischen und moralischen Deregulierung einher, so dass wir uns nicht wundern dürfen, wenn die Waren- und Geldsubjekte mehr und mehr moralisch verwildern. Wenn wir nicht energisch gegensteuern und für eine soziale und moralische Veränderung der Gesellschaft sorgen, werden Polizeistaat und digitale Kontrollnetze über uns kommen.
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„Der Mensch aber – er würde sich fortentwickeln als eine Art Ungeziefer für diesen Planeten…“
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Frankreich
Ein Volk sieht Gelb
Die Geringverdiener in Frankreich begehren auf gegen die Politik von Emmanuel Macron, den sie für einen Präsidenten der Reichen halten. Ihre Wut ist unorganisiert, radikal – und ein unkalkulierbarer politischer Gegner.
Auch als es dunkel wird, wollen die Demonstranten am liebsten noch unter dem Triumphbogen in Paris verweilen. Man erkennt sie jetzt deutlicher als am Tage. Sie tragen gelbe Warnwesten – und sie leuchten grell im Schein der Straßenlaternen. Dunkel uniformierte Polizeitruppen mit Schutzschilden und Schlagknüppeln versuchen nun die leuchtenden Menschen in die Nebenstraßen zu drängen. Einige Protestler zünden bengalische Feuer. Im Hintergrund glüht – wie immer am Abend – der Eiffelturm.
Es könnte eine ganz normale Pariser Protestszene sein, doch es ist der Beginn von etwas Neuem: Keine Gewerkschaft und kein schwarzer Block, keine Partei und keine Berufslobby, nicht einmal der Bauernverband oder die Lastwagenfahrer, die in Frankreich immer so gerne auf die Straße ziehen, haben an diesem 17. November zum Demonstrieren aufgerufen.
Dennoch ist das Land von den Pyrenäen bis zum Rhein, von der Bretagne bis zu den Alpen mit Protesten überzogen. Mehr als 280.000 Menschen, meldet am Abend das französische Innenministerium, haben den ganzen Tag lang an Straßenkreuzungen, Autobahnzahlstellen und anderen Verkehrsknotenpunkten demonstriert.
Das Volk ist aufgestanden.
Quelle: SPON
Anmerkung JK: Die Wut ist unorganisiert, radikal und unkalkulierbar und das ist gut so. Liest man die spärlichen Berichte über die Proteste in den deutschen “Qualitätsmedien” heißt es dort oft, der Protest sei für Macron, anders als etwa der von den Gewerkschaften organisierte, gefährlich, da es keine korrumpierbare – könnte man jetzt mit etwas Zynismus anmerken – Verhandlungspartner gibt. Hier gelangt man zu einem Problem gerade auch der deutschen Gewerkschaften, die immer mehr die Rolle spielen sozialen Proteste aufzufangen und kontrollierbar zu machen – oder kann sich jemand erinnern, dass etwa die Austeritätspolitik Merkels von den Gewerkschaften schon einmal radikal in Frage gestellt, gar mit Streik gedroht wurde? Der Sündenfall, wenn man so will, war die Zustimmung der Gewerkschaften zur Agenda 2010 und zum Hartz IV Repressionsregime, das jetzt sogar vom DGB-Vorsitzenden Hoffmann verteidigt wird. Nun bemerkt man, dass Gewerkschaftsmitglieder plötzlich AfD wählen und ist ratlos.

Paketfahrer – Ausgebeutet für den Online-Boom?
Paket-Zusteller sind oft ausländische Fahrer, die weit unter dem Mindestlohn arbeiten. Oft nicht versichert, ohne Wohnung. Die Paketfahrer leben auf der Schattenseite des Zustell-Booms.
Quelle: SWR

🙂 Sonntagsfrage: Was halten Sie davon, dass Saudi-Arabien die Mörder Khashoggis mit dem Tode bestrafen will?
Im Fall Khashoggi besinnt sich Saudi-Arabien nach vielen Ausreden und Ablenkungsmanövern endlich auf das, was es am besten kann: Wie das Königreich ankündigte, sollen die Mörder des Journalisten mit dem Tode bestraft werden. Wie finden Sie als angehender Toter das? In dieser Woche möchte der Exekutillon (unterstützt durch Decapitation Control) von Ihnen wissen:
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