Aktuelles vom 21.2.2018 und: Die Welt am Abgrund / die Münchner Sicherheitskonferenz

Russia-Gate-Hoax: Die wichtigsten Quellen vermeintlicher russischer Trolle waren US-Mainstreammedien
Der vom US-Deep-State – und in dessen Gefolge durch die deutsche Lügenpresse – verbreitete „Russiagate“-Hoax, dessen eigentliches Ziel es ist, Russland aus geopolitischen Gründen als neues, altes Feindbild aufzuwärmen und vom Versagen und den kriminellen Machenschaften Hillary Clintons und des DNC abzulenken, bekommt eine weitere hanebüchene Facette.
„Unter den Tweets, die Albright untersuchte, waren die häufigsten Links zu Breitbart News, gefolgt von der Washington Post und dem San Francisco Chronicle“
Laut »Washington Post« waren die wichtigste Quellen der vermeintlichen „russischen Trolle“ in ihren angeblichen Versuchen, die US-Gesellschaft zu spalten und Donald Trump zum Präsidenten zu machen, US-amerikanische Mainstreammedien – darunter an zweiter Stelle die »Washington Post« höchstselbst.
Noch irrer: die »Washington Post« räumt selbst ein, dass die verlinkten Artikel generell inhaltlich korrekt waren und kann lediglich monieren, dass diese nicht politisch ausgewogen waren, sondern Donald Trump unterstützten und Clinton schwächten…
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Warum ermittelt der Generalbundesanwalt also nicht?
Wohl kaum aus den fadenscheinigen Gründen, auf die er sich öffentlich beruft. Es ist offensichtlich, dass er sich politischen Sachzwängen beugen muss…
Strafverteilung im Amt als letzte Ursache aller Propaganda?!
Wegen der Entsendung von Bundeswehreinheiten in die Kriegsregion in Syrien wurden Mitglieder des Bundestages und der Bundesregierung in den letzten Jahren – bekanntlich – schon mehrfach wegen aller in Betracht kommenden Straftatbestände, insbesondere nach dem Völkerstrafrecht, anzeigt, siehe u.a.:
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Anmerkung Christian Reimann:
Stellen sich die Vertreter der CDU eigentlich nicht die Frage, weshalb auch die Wirtschaft für ein Ende der Sanktionen gegen Russland ist? Handeln Personen wie Herr Röttgen noch im Interesse dieses Landes, dessen Bevölkerung sie repräsentieren sollen? Oder sind sie ideologisch verbohrt wie einst im Kalten Krieg?
Der Vorschlag Außenminister Gabriels, Sanktionen gegen Russland schrittweise abzubauen, stößt in der Union auf Ablehnung. Der CDU-Politiker Röttgen kritisiert ein „völlig falsches Signal“ – und nicht nur er sieht das so.
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Die Welt am Abgrund:

Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien
In der deutschen Medienlandschaft ist das Wort „Russlandversteher“ zum Schimpfwort geworden. Ganz wie in den Zeiten des Kalten Krieges, wird die Bedrohung aus dem Osten propagiert und die Welt in „böses Russland“ und „guter Westen“ aufgeteilt. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der ARD) tritt seit Jahren für gute Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland ein. In ihrem Vortrag auf der IALANA Medientagung referiert sie über die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Rolle, die die Medien dabei spielen.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat:

Münchner Sicherheitskonferenz
´Die Welt am Abgrund
Bei der sogenannten Sicherheitskonferenz in München wurde deutlich: Die konkurrierenden kapitalistischen Blöcke steuern auf einen größeren Krieg zu.
Eigentlich hatte der nur kommissarisch amtierende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel seinen Auftritt bei der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz schon abgesagt. Schließlich sollte er seinen Posten an Martin Schulz abgeben. Der musste allerdings auf Druck der Partei wenige Stunden nach der Ankündigung seines künftigen Postens wieder einen Rückzieher machen.
Damit ist aber noch längst nicht entschieden, ob Gabriel im Amt bleibt, selbst wenn die SPD-Basis das Bündnis mit der Union absegnet. Schließlich ist die innerparteiliche Konkurrenz groß. Aber nach München ist Gabriel doch noch gefahren und hat mit seiner Vision der Weltlage, die man sonst eher aus den Reihen der deutschen Friedensbewegung kannte, die ja vor allem in den 1980er Jahren die Apokalypse beschworen hat, für Aufsehen gesorgt.
Auch Gabriel erklärte in München, dass die Welt zu Beginn des Jahres 2018 am Abgrund stehe. Dabei verwies er auf den weiterhin ungelösten Ukrainekonflikt und die Gefahr, dass sich rund um Syrien die unterschiedlichen Machtblöcke auch militärisch in die Quere kommen.
Quelle: Telepolis

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🙂 Automat endlich repariert: Hunderte Väter kehren nach Jahren vom Zigarettenholen zurück
Berlin (Archiv) – In dieser Woche sind hunderte vermisste Väter, die „nur mal schnell Zigaretten holen“ wollten, nach Jahren wieder zu ihren Familien zurückgekehrt. Der Grund für ihre Abwesenheit war offenbar ein defekter Zigarettenautomat, der erst jetzt wieder repariert wurde. Lange wurde angenommen, die Väter hätten ihre Familien unter dem Vorwand des Zigarettenkaufs für immer verlassen…
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+++WESENTLICHES+++

Es gibt bei den Nachdenkseiten eine sehr interessante Rezension zu dem Buch „Der symbiotische Planet“ von Lynn Margulis:

„Lebewesen haben sich nicht egoistisch im Kampf, sondern durch Kooperation und Symbiose entwickelt
Noch immer wird die Evolution des Lebens auf unserem Planeten sehr einseitig auf die von Darwin beschriebenen Mechanismen von Mutation und Selektion im „Kampf ums Dasein“ reduziert. In ihrem Buch „Der symbiotische Planet“ zeigt Lynn Margulis die andere Seite der Evolution auf und belegt, dass mehrzelliges, „höheres“ Leben einst vor Milliarden Jahren nicht im Krieg Aller gegen Alle, sondern nur durch Kooperation und Symbiose der frühen Organismen entstand. Weil dies zwar nicht Charles Darwins Theorie, aber den neo-darwinistischen Vorstellungen von „egoistischen Genen“ zuwiderlief, dauerte es Jahrzehnte, bis Lynn Margulis‘ Entdeckungen als Fakten anerkannt wurden. Nach über zwanzig Jahren liegt das Werk der revolutionären Mikrobiologin nun wieder auf Deutsch vor. Eine Rezension von Mathias Bröckers.“
(Hier der Link:http://www.nachdenkseiten.de/?p=42463 )
Das dort dargestellte kann aus ‚anthroposophischer Sicht‘ wohl kaum genügen, aber man freut sich ja schon, wenn irgendwo mal wenigstens ein Riß im fest gefügten Gemäuer der gängigen Wissenschaft von der ‚Evolution‘ entsteht. Daher mein Kommentar dazu, den auch hier gerne mit einbringe:
‚Schön. Endlich! Endlich kommt man in der Wissenschaft unserer Tage darauf, dass das mit dem ‚Survival of the fittest‘ zumindest nicht die ganze Wirklichkeit der Evolution ist. ….und die von schier uneinnehmbarer Ausschließlichkeit flankierte ‚Evolutionstheorie‘ eben letztendlich nur eine Theorie unter anderen theoretischen Möglichkeiten ist. Von daher kann man Mathias Bröckers nur dankbar sein, dass er diese Buchbesprechung hier einbringt….und somit mal an den ehernen Mauern der Theorie vom „Kampf ums Dasein als einzigem Motor der Evolution“ gerüttelt und ihr zumindest eine Theorie der „Symbiosen und Kooperation“ als Denk-Modell zur Seite gestellt wird.
Das ist zwar letztendlich alles nicht so neu, wie es daherkommt, denn darauf hat schon der Russe Pjotr Kropotkin vor mehr als einhundert Jahren mit dem Satz hingewiesen „Die gegenseitige Hilfe ist ebensogut ein Naturgesetz wie der gegenseitige Kampf, für die progressive Entwicklung der Species (Art) ist sie aber von viel größerer Wichtigkeit als der Kampf“. Es ist jedoch auf jeden Fall ein wichtiger Baustein zum Begreifen unserer Welt, wenn solche Erkenntnisse auf den öffentlichen Plan treten. Und vielleicht geschieht auch das JETZT nicht ganz von ungefähr. Jedenfalls wenn man sich anschaut, wie der „Kampf ums Dasein“ sich gerade wieder austobt. (Stichwort ‚Sicherheitskonferenz‘ und diverse Appelle an ‚Verantwortung übernehmen‘ im Signum von ‚Kampfbereitschaft‘ etc.etc.)
Und vor diesem Hintergrund noch eine Anmerkung in Sachen ‚Evolutionstheorie‘:
Was sagt das allgemein gültige Menschenbild. Was ist Grundlage aller Befindlichkeiten geworden? Was zeigt sich da förmlich als ’stehende Größe‘ aller Definitionen des Menschen?…??
Die Menschenabstammung aus dem Tierreich. Kurzum: „Der nackte Affe“! Das ist die Grundlage aller Sicht auf den Menschen geworden. Oder ist das noch vernünftigerweise hinterfragbar? Kann/darf die ‚Evolutionstheorie‘ noch hinterfragt werden? Und vor allem, kann sie noch jenseits des groben Geistes-Unfugs eines ‚Intelligent Design‘ hinterfragt werden?
Was in der Evolutionstheorie beschrieben ist, betrifft den DURCHGANG des Menschen durch Tierformen, aber nicht seine ABSTAMMUNG! Da guckt die gesamte gediegene Wissenschaft genauso schräg drauf, als würde man auf der Nordseite eines Alpentunnels, ohne perspektivische Erkenntnis der ‚Südseite‘, beim Anblick der herausfahrenden Autos zu dem Befund kommen: ‚Die Autos stammen vom Tunnel ab‘. (wobei in diesem Bild noch einige ‚Tuning-Schrauber‘ im Tunnel zu denken wären)
Nix anderes ist letztendlich die gesamte Grundlage unserer gängigen ‚Wissenschaft vom Menschen‘. Man sieht schlichtweg nicht den fundamentalen Unterschied zwischen ‚Durchgang‘ und ‚Abstammung‘.
Es ist somit eine fundamentale Fehleinschätzung die sich in die allgemeine Selbsterfassung, mitsamt Lehranstalten und sozialer Umgangsformen, tief eingefressen hat….und das wiederum ist nicht nix!‘

s. dazu auch:
Evolution – war alles ganz anders? – Armin Risi hier weiter

Zeit zwischen dem Tod und einer neuen Geburt
Man muß sich klar sein darüber, daß eine gewisse Zeit eben vergehen muß, bis der Mensch wieder herunterkommt auf die Erde. Und da können Sie fragen: Ja, wann kommt er herunter? – Da bekommt man dann, wenn man wirklich diese Sache zu Ende forscht, das heraus: Der eine hat sich sehr viel auf der Erde hier mit der geistigen Welt beschäftigt, der wächst leichter hinein in die geistige Welt nach dem Tode. Er braucht dann verhältnismäßig, weil er sich viel mit der geistigen Welt beschäftigt hat, lange Zeit zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Sie werden vielleicht überrascht sein, daß ich sage: lange. Er kann sich lange aufhalten in der geistigen Welt, weil er hier schon viel gelernt hat von der geistigen Welt. Solche Leute, die sich hier viel mit der geistigen Welt beschäftigt haben, können sich dort besser entwickeln, bleiben dort länger und kommen später wieder zurück. Dagegen derjenige, der sich nur mit der materiellen Welt beschäftigt, der kommt verhältnismäßig wiederum bald.
Rudolf Steiner – GA 350 – Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen – Dornach, 30 Mai 1923 (Seite 21)

Schöpfung aus dem Nichts
„Die niederen Wesenheiten zeigen höchstens einen Anflug von dem, was wir nennen könnten die Schöpfung aus dem Nichts. Ein Maiglöckchen wird immer wieder Maiglöckchen; höchstens könnte der Gärtner von außen etwas hinzufügen, wozu das Maiglöckchen niemals aus sich selbst gekommen wäre. Dann gäbe es etwas, was in bezug auf das Maiglöckchen-Wesen eine Schöpfung aus dem Nichts wäre. Der Mensch aber ist selber imstande, sich einzufügen diese Schöpfung aus dem Nichts. Der Mensch wird aber erst dadurch dazu imstande, daß er sich zu dieser Freiheit des Selbstschaffens durch die freieste Tat, die sein Vorbild werden kann, hinauferhebt. Was ist die freieste Tat? Die freieste Tat ist diese, daß das schöpferische weise Wort unseres Sonnensystems selber in sich beschlossen hat, in einen menschlichen Leib hineinzugehen und an der Erdenentwickelung teilzunehmen durch eine Tat, die in keinem vorhergehenden Karma lag. Als der Christus beschloß, in einen Menschenleib zu gehen, wurde er nicht durch ein vorhergehendes Karma gezwungen, sondern er tat es als eine freie Tat, die lediglich begründet war in der Vorschau zur künftigen Menschheitsentwickelung, die aber vorher noch nie dagewesen war, die zuerst in ihm entstand als ein Gedanke aus dem Nichts heraus, aus der Vorschau. Es ist ein schwerer Gedanke, aber die christliche Esoterik wird das niemals außer acht lassen, und alles beruht darauf, daß man den Gedanken der Schöpfung aus dem Nichts zu Evolution und Involution hinzuzufügen vermag.
Dann aber, wenn man das vermag, bekommt man auch große Lebensideale, die sich vielleicht nicht über solche Weiten erstrecken, die man als kosmische Weiten bezeichnen kann, sondern die im Grunde ziemlich stark zusammenhängen mit der Frage: Warum vereinigen wir uns zum Beispiel zu einer Anthroposophischen Gesell schaft? Da müssen wir, um das so recht zu verstehen, welches der Sinn einer Anthroposophischen Gesellschaft ist, noch einmal zurückgreifen auf den Gedanken, daß wir für die Geister der Persönlichkeit, für den Zeitgeist arbeiten. Der Mensch, wenn er hereingeboren wird durch die Geburt in diese Welt, wird zunächst durch die mannigfaltigsten Verhältnisse erzogen; diese wirken auf ihn ein und bilden so die erste Vorstufe seiner selbstschöpferischen Tätigkeit. Wenn die Menschen sich nur einmal klar würden darüber, wie das wirklich die Vorstufe ist, wie der Mensch durch seine Geburt an diesen oder jenen Ort hingestellt wird, und daß es tatsächlich wie eine große Suggestion ist, wie die Verhältnisse auf ihn wirken. Versuchen wir uns vorzustellen, wie es ganz anders um einen Menschen bestellt wäre, wenn er statt in Konstantinopel in Rom oder in Frankfurt geboren wäre. Dadurch wäre er in verschiedene Verhältnisse hineingestellt, auch in gewisse religiöse Verhältnisse, unter deren Einwirkung sich bei ihm entwickelt ein gewisser Fanatismus für den Katholizismus oder Protestantismus. Nun aber nehmen wir an, wenn sich ein kleines Rädchen im karmischen Zusammenhange gedreht hätte und er in Konstantinopel geboren worden wäre, ob er dann nicht auch ein ganz leidlicher Türke geworden wäre ? Da haben Sie das Beispiel, wie suggestiv die Verhältnisse der Umgebung auf den Menschen wirken. Es kann aber der Mensch heraustreten aus dem bloß Suggestiven der Verhältnisse und sich vereinigen mit anderen Menschen nach von ihm selbst erwählten und eingesehenen Grundsätzen. Da sagt er sich: Jetzt weiß ich es, warum ich mit anderen Menschen zusammenwirke. Dadurch entstehen, aus dem menschlichen Bewußtsein heraus, solche Gesellschaftsverbände, in denen Material geschaffen wird für die Geister der Zeit, der Persönlichkeit…
…Evolution, Involution und Schöpfung aus dem Nichts, das sind die drei Begriffe, durch die wir uns die wahre Entfaltung, die wahre Evolution der Welterscheinungen zurechtlegen sollen. Nur dadurch kommen wir so recht zu Begriffen, die dem Menschen die Welt erklären und ihm Gefühle der Innerlichkeit geben. Denn wenn der Mensch sich sagen müßte, er könnte nichts anderes als das schaffen, was als Ursache in ihm angelegt ist, nur das könnte er als Wirkungen ausleben, so könnte das nicht seine Kräfte stählen und seine Hoffnungen entzünden in demselben Maße, als wenn er sich sagen kann: Ich kann Lebenswerte schaffen und zu dem, was mir als Grundlage gegeben ist, immer Neues hinzufügen; das Alte wird mich durchaus nicht hindern, neue Blüten und Früchte zu scharfen, welche in die Zukunft hinüberleben. – Das ist aber ein Stück von dem, was wir so charakterisieren können, daß wir sagen: Die anthroposophische Weltanschauung schafft dem Menschen Lebenskräfte, Lebenshoffnung, Lebenszuversicht, denn sie zeigt ihm, daß er mitarbeiten kann in der Zukunft an Dingen, die heute nicht nur im Schöße der Ursächlichkeit, sondern im Nichts liegen, sie stellt ihm in Aussicht, daß er, im wahren Sinne des Wortes, vom Geschöpf zum Schöpfer hinarbeitet.“
5. Rudolf Steiner
GA 107/17.6.1909_S.332-335
Auflage 2011 Rudolf Steiner Verlag

„Welterkenntnis, Selbsterkenntnis:
Von der Einen hin zur Andern
Pendelt fragend Seelensehnsucht.
Scheint ihr oft zu winken tröstlich
Lösung ihrer Daseinsrätsel:
Schon die nächste Pendelschwingung,
Sie gebiert ihr aus der Lösung
Nur ein neues Lebensrätsel.
Doch wenn statt im Welterkennen
Nach den Daseinsuntergründen,
Und auch statt im Selbstergründen
Nach des Menschen ew’gen Wesen:
Sie in Weltenweiten Selbstheit
Sucht, und in dem Selbst das Weltall;
Sie erreicht des Wissens Ziele
Zwar nicht; doch ihr werden Wege
In das Leben der Erkenntnis
Sich erschließen; seelentragend
geisterhebend, weltenweisend.“

Dornach, Oktober 1920: Goetheanum
Dr. Rudolf Steiner
GA 40, S. 297

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