Aktuelles vom 22.2.2019 und: Späte Einsicht Endlich enttarnt auch ein BBC-Journalist die Aussagen der Weißhelme zum Giftgasanschlag in Duma als Fälschung

Venezuela: Showdown am Wochenende
Mit dem Hebel der „humanitären Hilfe“ soll der Regime Change durchgesetzt werden, Trump setzt auch innenpolitisch auf den Kampf gegen Sozialismus und für die kapitalistische Freiheit
Seine aus Slowenien stammende Frau schickte US-Präsident Donald Trump vor, um Werbung für den angestrebten Regime Change in Venezuela zu machen. Wenn dieser gelingen sollte, wäre dies der erste außenpolitische „Erfolg“ in seiner Präsidentschaft, da ein wirklicher Erfolg mit Nordkorea noch aussteht. In Miami trat Melania Trump am Montag vor ihrem Mann auf und nutzte die Gelegenheit, im bereits gestarteten Wahlkampf mit Venezuela gegen die Demokraten anzutreten, die Donald Trump mit der Etikettierung als Sozialisten oder Kommunisten desavouieren und sich als Kämpfer für die „Freiheit“ stilisieren will.
Melania Trump erklärte, sie sei stolz, in den USA als First Lady zu sein: „Viele von ihnen in diesem Raum wissen, wie es ist, wenn man nach einem Leben unter der Repression des Sozialismus und Kommunismus mit Freiheit gesegnet wird. In Venezuela stehen die Menschen kurz davor, ihre eigene Freiheit zurückzugewinnen.“ Das Präsidentenpaar, das Venezuela die Freiheit schenken will, erwähnt natürlich nicht, wie es aussah, als die USA schon einmal den lateinamerikanischen Staaten die Freiheit in Form von repressiven Regimen brachte.
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Späte Einsicht
Endlich enttarnt auch ein BBC-Journalist die Aussagen der Weißhelme zum Giftgasanschlag in Duma als Fälschung.

BBC-Reporter Riam Dalati hat eingeräumt, dass die in Syrien tätigen Weißhelme die Krankenhausszene beim angeblichen Giftgasangriff auf Duma im April 2018 gefälscht haben und es in Wahrheit gar keine Opfer gab.
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Filmtipp:

Dick Cheney: Revolutionär für die Superreichen
Ein bemerkenswerter neuer Film porträtiert den „mächtigsten Vize-Präsidenten aller Zeiten“, Dick Cheney, als den eiskalten Zyniker, der er ist. Die wirkungsvolle und oscarnominierte Produktion „Vice – Der zweite Mann“ führt in die Abgründe der Bush-Ära zurück. Von Tobias Riegel.
Es ist ein Strudel aus politischer Korruption, militärischer Skrupellosigkeit und persönlichem Machthunger: Man kann die laut einem neuen Hollywood-Film von einer Gruppe um Ex-US-Vizepräsident Dick Cheney verübten Kriegsverbrechen, Rechtsbeugungen und Schmutzkampagnen gar nicht aufzählen, so viele sind es: Dazu gehören unter anderem Angriffskriege, Folter, illegale Überwachung und Finanz-Deregulierungen.
„Vice – Der zweite Mann“ von Adam McKay (ab Donnerstag im Kino) ist ein Film über diese Abgründe – und über Masken: filmische und reale. Zum einen ist die optische Verwandlung des US-Schauspielers Christian Bale in den ehemaligen US-Vize-Präsidenten Cheney atemberaubend. Zum anderen verstand es wohl kaum ein Politiker ähnlich gut, seinen zynischen und zügellosen Charakter hinter der Maske des langweiligen Verwalters zu verstecken wie eben jener Dick Cheney. McKay stellt das Motto eines anonymen Verfassers voran:
„Hütet euch vor dem schweigsamen Mann. Während andere sprechen, beobachtet er. Während andere handeln, plant er. Wenn die anderen ruhen, schlägt er zu.“
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Das Aus des A380
Diese Woche gab Airbus bekannt, dass man die Produktion des Großraumjets A380 einstellen wird. Damit scheitert nach mehreren „Beinahe-Katastrophen“ und technischen Mängeln nicht nur der europäische Vorzeigekonzern bei seinem bislang wohl wichtigsten Prestigeprojekt; das Aus des A380 stellt auch ein Scheitern einer großspurigen europäischen Industriepolitik dar, das die europäischen Steuerzahler wohl mehr als 35 Milliarden Euro gekostet hat. Winfried Wolf zeichnet für die NachDenkSeiten das Kapitel A380 nach.
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🙂 „Ach, es ist ein ANTI-Missbrauchsgipfel?“: Erste Bischöfe reisen enttäuscht aus Rom ab
Rom (dpo) – Das haben sie sich aber völlig anders vorgestellt: Nur kurz nach ihrer Ankunft zum großen Missbrauchsgipfel im Vatikan sind heute mehrere Bischöfe enttäuscht wieder aus Rom abgereist, nachdem sie feststellen mussten, dass es sich bei dem Treffen trotz des Namens in Wahrheit um einen Anti-Missbrauchsgipfel handelt.
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