Aktuelles vom 22.4.2018 und: Die Head-Down-Generation – der Handy-Nacken: Eine globale Erkrankung jüngerer Generationen

Der provozierte Krieg
Der völkerrechtswidrige Angriff auf Syrien ist als Kriegserklärung an Russland zu verstehen.
Der dreifache Angriff des Trios USA, Großbritannien und Frankreich auf Syrien hat wenig mit der Wiederaufnahme der Genfer Gespräche zu tun, wie es westliche Regierungsvertreter vorgeben. Auch die Behauptung, in Syrien sei von der Regierung Giftgas eingesetzt worden, ist für die Angreifer nebensächlich. Tatsächlich geht es dem Westen darum, Russland zu provozieren und daran zu hindern, mit der Türkei und dem Iran eine politische Lösung für Syrien zu fördern. Eine Analyse von Mohammad Ballout und Walid Scharara in der libanesischen Tageszeitung Al Akhbar…
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…auf den Punkt gebracht:
Skripal – Giftsache: Merkel kann Bundestag nicht vertrauen
Offensichtlich gibt es immer mehr Dinge, die man vor einer breiten Öffentlichkeit geheim halten muss. Die ein oder andere Demokratie scheint erheblich höheren Geheimhaltungsbedarf zu haben als so manche Diktatur. In dieser Reihe stellt sich jetzt die Bananenrepublik Deutschland. Offenbar auf Bitten der britischen Regierung, wird die Vollversion des OPCW-Berichts zur Affäre Skripal seitens der Bundesregierung unter Verschluss gehalten. Was für Gründe mag es da noch geben?
Die Wahrheit ist ein recht gebrechliches Gebilde, insoweit darf man da beileibe nicht jeden ranlassen. Die Opposition im Bundestag, das Volk und die Russen schon mal gar nicht, denn die könnten das ja allesamt gegen die Bundesregierung verwenden. Inzwischen scheint der OPCW-Bericht zur Causa Skripal auch in Berlin eingetroffen zu sein. Genau genommen besteht natürlich für den Bundestag auch gar kein Bedarf mehr dort überhaupt noch hineinzusehen. Die Schuldfrage war quasi schon am Tag des Anschlags geklärt und der Übeltäter in der Folge mit entsprechende Sanktionen überzogen worden…
…und dazu auch: Linkspartei: Regierung verweigert Bundestag Einblick in OPCW-Bericht
hier weiter – 1. und 2.Eintrag

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…die Head-Down-Generation:

Der Handy-Nacken: Eine globale Erkrankung jüngerer Generationen

Smartphones sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Tausende dieser nützlichen elektronischen Geräte gehen täglich über den Ladentisch.
Jeder glaubt eines zu brauchen, und unser Leben scheint schon komplett von diesen ständigen Begleitern, die nahezu an uns kleben bzw. bereits mittels Kopfhörern mit dem Körper verschmelzen, abhängig zu sein.
Das Smartphone ist immer dabei: ob in der Hosen- oder Handtasche, oder zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt. Letzteres kann das Wohlgefühl des Benutzers relativ rasch beeinflussen, denn nach einiger Zeit kann nicht nur das Ohr warm werden, sondern auch der Nacken zunehmend schmerzen…
hier weiter – 1.Eintrag

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…für alle, die sich Polit-Talkshows noch antun:

Röttgen auf allen Kanälen
Das deutsche Fernsehen wird endlich grundlegend reformiert…
Der „Rechercheverbund deutschsprachiger Alternativmedien“ berichtet in einer heute verbreiteten Pressemitteilung von weitreichenden, zum Teil spektakulären Veränderungen bei der Gestaltung der Polit-Talkshows im deutschen Fernsehen. Der derzeitige Planungsstand sehe vor, spätestens nach der Sommerpause dem Publikum grundlegend überarbeitete Formate anzubieten. Betroffen seien davon zunächst die Sendungen „Anne Will“ und „Maybrit Illner“.
Wie ein Mitarbeiter der ZDF-Intendanz, der anonym bleiben wollte, dem Rechercheverbund mitteilte, liefen die Maßnahmen, die bereits weit fortgeschritten seien, unter dem Label „Formierung und Fokussierung“. Ziel sei es, die Botschaft der Sendungen „eindeutiger, präziser und überzeugender“ zu vermitteln.
Vorangegangen war der jetzt anstehenden umfassenden Reform der Polit-Talkshows eine aufwändige, mehrmonatige Publikumsbefragung, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von ARD und ZDF durchgeführt hatte.
Die wichtigsten Ergebnisse dieser Erhebung: 29 Prozent der regelmäßigen Konsumenten der Polit-Talkshows monierten, dass es sich hier um reine Alibi-Veranstaltungen handele, um Pseudo-Diskussionen, deren Ergebnis von vornherein feststehe. Ausdrücklich kritisiert wurden die unausgewogene Auswahl der Gesprächsteilnehmer und die Voreingenommenheit der Moderatoren. Diskussionsteilnehmer mit abweichenden Ansichten seien regelmäßig in der Minderheit. Ihnen komme eine „Feigenblatt-Funktion“ zu, sie würden unfair behandelt und hätten kaum Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen.
Bei 32 Prozent des Publikums herrschte ein gegenteiliger Eindruck vor. Da in den Diskussionsrunden teils unterschiedliche Ansichten geäußert würden, blicke am Ende keiner mehr durch, und man wisse nicht, was jetzt richtig oder falsch ist.
Auffallend sei, so der ZDF-Mitarbeiter, dass fast 40 Prozent der Befragten keine explizite Meinung geäußert hätten beziehungsweise in ihrer Haltung unentschieden seien. Häufige Antworten in dieser Personengruppe lauteten etwa: „Ich verstehe oft überhaupt nicht, worum es in diesen Sendungen geht.“ oder „Das rauscht irgendwie alles an mir vorbei.“
Die Forsa-Umfrage, die Anfang des Jahres 2018 durchgeführt wurde, war Ende Januar Gegenstand einer Klausurtagung der Programmchefs von ARD und ZDF. Dort sei, so der ZDF-Mitarbeiter, die Forderung jenes Publikumssegments, dass sich echte und offene Debatten wünscht, nach kurzer Beratung als „unpraktikabel“ und „nicht zielführend“ verworfen worden. Stattdessen hätten sich die Programmverantwortlichen für ein überarbeitetes Format entschieden, das den Zuschauern unmissverständlich deutlich macht, „was richtig und was falsch ist“.
Auf die Frage, was das konkret zu bedeuten habe, lautete die Antwort, dass ARD und ZDF in Zukunft ausschließlich „reine Konsensrunden“ ausstrahlen wollen. Irritationen jeglicher Art sollen vermieden werden…
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Das gab’s noch nie: Strafe ohne Begründung! Das US-Finanzministerium macht es sich einfach und bedient sich der Nazilogik: Strafe beweist Schuld! Dabei gäbe es doch viele vernünftige Gründe, Russland zu sanktionieren! Im Folgenden eine Auswahl:
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…mehr! Satire ersetzt Journalismus – Satire als letztes Refugium der Wahrheit in einem EU-Parlament der Völkerrechtsverbrecher
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