Aktuelles vom 23.11.2018 und: Organspende – Das Leben des Organempfängers

Zum Frieden? Ja, bitte!
Zum Gedenken an den hundertsten Jahrestag des Kriegsendes von 1918 ist der neue Nationalismus, der sich mit Donald Trumps „Amerika first“ beschleunigt verbreitet, scharf in die Kritik gekommen, allen voran durch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Bei der Gedenkfeier in Paris verurteilte Macron den neuen Nationalismus in Gegenwart Wladimir Putins und Donald Trumps und weiterer 60 internationaler Gäste als Gefährdung des Weltfriedens. Nicht neuer Nationalismus, sondern Solidarität, vor allem die Europas müsse die Botschaft der Kriegsergebnisse von 1918 sein.
In seiner Rede zum Volkstrauertag vor dem Deutschen Bundestag eine Woche später steigerte Macron sich zur Forderung nach der Entwicklung einer europäischen „Souveränität“, „durchaus in Verschiedenheit“, wie er betonte, die an die Stelle des neuerlich wieder aufkommenden Nationalismus gesetzt werden müsse. Europa, so Macron, „lebt heute vor, wozu die Welt imstande ist, wenn die Hoffnung stärker ist als das Schicksal.“ Europa habe die Aufgabe, „die Welt auf einen friedlichen Kus zu bringen.“ Kanzlerin Merkel lobte Macrons „beeindruckende“ und großartige“ Rede gleich zweimal hintereinander, wie die FAZ süffisant anmerkte, und erklärte, sie empfinde wie der französische Präsident…
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PESCO-Rüstungsprojekte: Deutschland, Italien und Frankreich sahnen ab
Eingeführt wurden Sanktionsmöglichkeiten für rüstungsunwillige Staaten
Im November 2017 bekundeten eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten durch die Unterzeichnung eines Notifizierungspapiers ihr formales Interesse, sich an der “Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit”, englisch abgekürzt “PESCO”, beteiligen zu wollen. Im Dezember folgte dann mittels eines Ratsbeschlusses die offizielle Aktivierung.
Die PESCO, an der sich 25 EU-Staaten beteiligen, soll sich zum neuen Motor einer Europäischen Rüstungsunion entwickeln, denn außerhalb von Militäreinsätzen können die EU-Staaten seither unter ihrem Dach jedes erdenkliche Rüstungsvorhaben buchstäblich in Angriff nehmen – und viel Zeit ließen sie sich damit auch nicht, eine erste Projektrunde wurde bereits im März 2018 eingeläutet. Auf dem Ratstreffen am 19./20. November 2018 einigten sich die EU-Außen- und Verteidigungsminister nun auf eine zweite Runde, in die mit der Eurodrohne auch eines der wichtigsten aktuellen EU-Rüstungsprojekte aufgenommen wurde.
Die PESCO zeichnet sich durch drei zentrale Merkmale aus: Erstens bricht sie mit dem bis dato im Bereich der EU-Militärpolitik geltenden Konsensprinzip, indem an einigen entscheidenden Stellen Abstimmungen mit doppelter Mehrheit (65% der Bevölkerung und 55% der Staaten) eingeführt wurden. Dies ist schon allein deshalb von großer Bedeutung, weil das Konsensprinzip bislang den kleinen und mittleren Mitgliedsländern erhebliche Einflussmöglichkeiten eröffnete. Bei qualifizierten Mehrheitsabstimmungen wurden dagegen seit der Einführung neuer Stimmgewichtungen mit dem Vertrag von Lissabon ab 2009 die Machtverhältnisse massiv zugunsten der großen EU-Staaten verschoben. Im Ergebnis hat dies zur Folge, dass Deutschland und Frankreich bei diesem Abstimmungsmodus zusammen faktisch über eine Sperrminorität verfügen und jede Entscheidung, die ihnen nicht passt, blockieren können.
Quelle: Telepolis

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Organspende

Das Leben des Organempfängers

Die Schweizer ExpressZeitung berichtet: All das Vorerwähnte hätte vielleicht noch einen gewissen Sinn, wenn wenigstens dem Organempfänger tatsächlich geholfen wäre, doch auch für ihn überwiegen die Nachteile in den meisten Fällen die Vorteile. Nach der Transplantation werden notwendig: lebenslange (!) medizinische Überwachungen, häufige Klinikaufenthalte und stark nebenwirkungsreiche Medikamenteneinnahmen (sogenannte Immunsuppressiva).
Die Medikamente, die mehrere tausend Euro im Monat kosten können, schalten das Immunsystem aus, damit der Körper das fremde Organ nicht abstösst. Das Leben wird dadurch massiv negativ beeinflusst. Die Bezeichnung «Wandlung des Leidens» beschreibt die Situation akkurat, in der sich der Mensch mit dem fremden Organ wiederfindet.
Zudem kann zunehmend der Sinn des Lebens infrage gestellt werden, woraus sich schliesslich eine Medikamentenverweigerung entwickeln kann. Allein daraus lässt sich erahnen, dass eine Organübertragung der menschlichen Natur zuwiderläuft: Der Körper wehrt sich oft so sehr gegen den gravierenden Eingriff, dass für ihn die Abstossung des fremden Organs wichtiger ist als die Erhaltung des Lebens des eigenen Körpers.
Durch die Einnahme der Immunsuppressiva erhöht sich die allgemeine Infektionsgefahr drastisch. Der Mensch wird anfällig gegen kleinste Infekte, Pilze, Bakterien, und die Blutgerinnung wird herabgesetzt (Bluter). Der Schweizer Tagesanzeiger titelte am 11.09.2018 «Krebsrisiko steigt nach Organtransplantation» massiv. (1) Durch das in den Medikamenten vorhandene Cortison schwemmt der Körper auf.
Das fremde Organ bringt zudem niemals eine Heilung, lediglich eine Lebensverlängerung, die zwischen wenigen Monaten und einigen Jahren liegen kann. Bei einer endgültigen Abstossung des Organs beginnt der Wettlauf nach einem neuen, oder es folgt ein qualvoller Tod…
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Wissenschaftler schaffen erstmals Hybrid aus Mensch und Schwein
Erstmals haben es Wissenschaftler geschafft, einen Hybrid aus einem Mensch und einem Schwein zu schaffen. Ein großer Fortschritt, der zwar aus ethischer Sicht Fragen aufwirft, der aber im Kampf gegen Krankheiten und für Medikamententests nützlich sein könnte…
Diese Innovation lässt es einem kalt den Rücken herunterlaufen: Amerikanische Forscher berichten in der Fachzeitschrift Cell über die geglückte Genkreuzung von Mensch und Schwein. Entstanden ist ein Hybrid beider Lebewesen.
Mensch-Schwein-Hybrid
Der Mensch-Schwein-Hybrid existiert allerdings nur im embryonalen Zustand. Also im Reagenzglas. Es ist das erste Mal, dass ein solches Experiment mit Lebewesen, die sich genetisch relativ stark unterscheiden, gelingt. Und: Der menschliche Anteil am Embryo ist extrem gering. Er liegt bei etwa einer von 10.000 Zellen.
Die Forscher treffen, wenig überraschend, auf erheblichen Gegenwind. Nicht zuletzt ethische Fragen bleiben offen. Die große Hoffnung besteht aus medizinischer Sicht darin, mithilfe der Gen-Forschung Krankheiten zu heilen.
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Abschaffung Hartz IV: Die Wächter über den neoliberalen ‚Sozialstaat‘ melden sich zu Wort
Wir erinnern uns: Als die SPD und Grünen die Agenda 2010 durchgesetzt haben, applaudierten weite Teile des Bürgertums und der Presse. Nun, 15 Jahre später, nachdem längst klar geworden ist, wie tief die gesellschaftliche Spaltung durch die rot-grünen „Reformen“ geworden ist, überlegen SPD, aber auch die Grünen, wie sie ihr Hartz-IV-Projekt abwickeln können. Irgendwie. Doch kaum kommt ein vernünftiger Vorstoß, wie der von Grünen-Chef Robert Habeck, formiert sich der Widerstand gegen die Armen erneut. Einige Aussagen, die sich gegen eine menschenwürdige Umgestaltung des Sozialstaates richten, verdienen Aufmerksamkeit. Von Marcus Klöckner.
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…auf den Punkt gebracht:
Wirtschaftsweisen rechtfertigen Wirtschaftswaisen
Es ist immer wieder ausgesprochen wichtig, den unbedarften Menschen auf der Straße klarzumachen, dass hier nur mit einer gesunden Gier ein Staat zu machen ist. Quasi auch als Voraussetzung für ein ungehindertes durchreGIERen. Nicht minder wichtig ist es, den Menschen die Notwenigkeit der „sozialen Peitsche“ zu erläutern, weil man ihnen keine andere Motivation zum Arbeiten und Schaffen zutraut. Genau dafür brauchen wir die Wirtschaftsweisen, damit sich das alles salbungsvoll anhört…
…Armutszeugnis: Materieller Reichtum ist der ideale Nährboden für geistige Armut und Empathielosigkeit. Natürlich ist es unerhört, wenn man so etwas laut äußert. Auf die Idee, dass in unserer Welt grundlegend etwas massiv schief läuft, kann man zwar recht schnell kommen, aber wir blenden es lieber aus. Zumeist, weil uns dank üppiger Gehirnwäsche für besagte bessere Welt allein schon die Ideen abgehen. Die Lenker dieser Welt sind die Nutznießer dieses abwegigen Kurses. Dafür machen sie sich dann auch die Mühe des Lenkens…
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…das ist logisch:

🙂 Für dicke Kinder: Adventskalender jetzt auch mit Gemüsefüllung
Villeneuve-d’Ascq (Archiv) – Die Vorfreude steigt: Pünktlich zur Weihnachtszeit bringt die französische Firma Bonduelle einen Adventskalender ohne süße Dickmacher auf den Markt. Stattdessen verbergen sich hinter den Türchen knackige Gemüsestückchen, darunter Karotten, Erbsen, Linsen sowie eine große grüne Überraschung hinter Tür 24
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