Aktuelles vom 29.7.2018 und: Prof.Dr. Mausfeld: „Ein Intellektueller gilt von unseren Medien als anerkannt, wenn er die herrschende Machtordnung anerkennt…“

Studie zu Armut: „Wie groß die Unterschiede ausfallen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“
Ein Verdiener reicht heute in vielen Fällen kaum noch aus, um die Familie vor Armut zu bewahren. Ist die Mutter in einer Paarfamilie länger nicht erwerbstätig, leben 32 Prozent der Kinder dauerhaft oder wiederkehrend in Armut. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor. Noch gravierender ist die Situation, wenn die Mutter alleinerziehend und arbeitslos ist: Dann liegt der Anteil bei 96 Prozent. Im NachDenkSeiten-Interview gehen die beiden Sozialwissenschaftler Claudia Wenzig und Torsten Lietzmann näher auf ihre Studie ein und betonen, dass der Kampf gegen Armut ein zentrales Thema ist und bleibt. Von Marcus Klöckner.
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dazu: …die kranke Denke unserer Politiker:

Bundesregierung will Rüstungshaushalt 2019 noch einmal erhöhen
Der Nato-Gipfel steht an, Trump drängt auf Erhöhung der Rüstungsausgaben und sorgt mit dem geplanten Treffen mit Putin und Äußerungen über die Krim für Verunsicherung
Der bevorstehende Nato-Gipfel am 11. und 12. Juli in Brüssel und Briefe von US-Präsident Donald Trump an unbotmäßige Nato-Mitgliedsländer dürften für die im Flüchtlingsstreit angeschlagene Regierung im Hintergrund gestanden haben, noch einmal schnell die Rüstungsausgaben zu erhöhen.
Dazu kommt auch noch die Begegnung von Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, die womöglich das bislang auf Hochrüstung und Konflikt gepolte Verhältnis zwischen den USA und Russland mit Auswirkungen auf die Nato verändern könnte. Wie sich aus Äußerungen von Sicherheitsberater Bolton nach dem Treffen mit Putin am 27. Juni herauslesen lässt, wird Trump eher nach Möglichkeiten einer Kooperation suchen.
Das groß aufgebauschte Thema der Einmischung in die Wahlen und der russischen Desinformationskampagne dürfte keine große Rolle spielen. Sowohl Trump als auch Bolton scheinen die Annexion der Krim eher nach der Devise “Wir stimmen überein, hier nicht zu übereinstimmen” herunterspielen zu wollen, selbst die Fortsetzung der Sanktionen ließ man offen: Schauen wir mal.
Quelle: Telepolis

dazu auch:

Wadephul (CDU) zu Verteidigungsetat: “Das stellt uns nicht zufrieden”
Die Erhöhung des Verteidigungsetat auf 42,9 Milliarden für 2019 sei ein guter Weg, sagte Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul im Dlf. Aber man müsse ambitionierter sein. Schließlich habe Deutschland für 2024 das Zwei-Prozent-Ziel zugesagt. Zusätzlich gehe es darum, die Bundeswehr zu modernisieren.
Quelle: Deutschlandfunk

Der Staat im Staate
Der Tiefe Staat der USA fürchtet nichts mehr als den Willen zum Frieden.
Russland muss sich darüber im Klaren sein, dass es keinen Frieden mit den USA geben kann, solange es sich den USA nicht unterwirft, meint Craig Paul Roberts. Weder die Demokraten, noch die Republikanern wollen eine richtige Annäherung zu Russland. „Normale Beziehungen“ mit den USA bedeuten, die eigene Souveränität als Staat aufzugeben.
Wenn sie überleben wollen, müssen die Regierungen von Russland, China, Iran und Nordkorea ihre Illusionen darüber aufgeben, Abkommen mit den USA vereinbaren zu können. Zu Bedingungen, die diese Länder akzeptieren könnten, sind solche Abkommen nicht möglich.
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Herr Dr. Mausfeld:
Ein Intellektueller gilt von unseren Medien als anerkannt, wenn er die herrschende Machtordnung anerkennt. Und wenn er sie bestreitet, gilt es als umstritten… Quelle: hier weiter

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Mikroplastik in Mineralwasser: Wir wollen es wissen!
Behörden haben Mikroplastik in Mineralwässern gefunden. Welche Produkte belastet sind, hält das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen jedoch unter Verschluss. Das ist inakzeptabel!
hier weiter – 3.Eintrag

Das neokoloniale Projekt
Stoppen wir die Ausbeutung der Dritten Welt! Exklusivabdruck aus „Leistet Widerstand!“.
„Fluchtursachen bekämpfen“? Es wäre schon viel damit gewonnen, wenn die westlichen Industrienationen nicht fortwährend Fluchtursachen erzeugen würden. Der viel gepriesene „Freie Welthandel“ ist eine Ausbeutungsmaschinierie nach dem Gusto des reichen Nordens. Wir zerstören systematisch die Volkswirtschaften im Süden und beklagen uns, wenn Flüchtlinge zu uns kommen, denen nicht die Folter droht, sondern „nur“ der Hungertod. Der Handelsrkrieg gegen die ärmsten Nationen der Welt muss aufhören. Eine andere Politik ist möglich — und sie ist bitter notwendig.
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EU-Parlament stellt sich gegen Mechanismus zum transatlantischen Datenaustausch
Ein guter Tag: Nach der Entscheidung gegen Uploadfilter stellt sich eine Mehrheit des EU-Parlaments auch gegen den viel kritisierten Mechanismus zum Datenaustausch zwischen der EU und den USA. Die Abgeordneten fordern die Kommission auf, das sogenannte Privacy-Shield-Abkommen nachzubessern oder es im Herbst auf Eis zu legen.
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Neues aus der „freien“ Welt: Wikileaks-Gründer Julian Assange muss die ecuadorianische Botschaft verlassen
Pressefreiheit, die den Mächtigen wehtut, kann nicht geduldet werden. Das ist jedenfalls der Eindruck, den man beim Umgang mit Julian Assange gewinnen muss. Schon die Tatsache, dass jemand um Asyl bitten muss, der schlimme Vorgänge offengelegt, zeigt die Fratze, die sich hinter den lächelnden Bekenntnissen für Freiheit und Demokratie verbirgt. Jetzt verkündet der Präsident Ecuadors, dass Assange sein Asyl in London verlassen muss. Siehe dazu die in Teil I wiedergegebenen Meldungen in der Neuen Zürcher Zeitung und bei SputnikNews. In Teil II bringen wir die Übersetzung eines Beitrags von McGovern „Die „Alte Dame“ New York Times kommt wegen Assange ins Grübeln“. Albrecht Müller.
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dazu:

Krieg gegen die Freiheit
Der Krieg gegen Julian Assange ist ein Krieg gegen die Pressefreiheit.

Auch Starjournalist Chris Hedges ist beunruhigt über die womöglich bevorstehende Verhaftung von Julian Assange. Er ruft dazu auf, auf die Barrikaden zu gehen, sollte es tatsächlich so weit kommen. Denn es steht weit mehr auf dem Spiel als das Leben des unerschrockenen WikiLeaks-Herausgebers…
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Georg Schramm auf der «ausgehetzt»-Demo in München
„Es ist ein Leben jenseits der Union möglich“. Der Kabarett-Rentner erklärt bei der erfolgreichen Anti-CSU-Demo, wovor er Angst hat: scheinchristliche Demokratie-Gefährder. Ein ernster Vortrag, natürlich mit satirischen Spitzen.
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🙂 „Schluss mit der Hitze!“ – Wütende Proteste vor Zentrale des Deutschen Wetterdienstes
Offenbach (dpo) – Sie wollen endlich ein Ende der unerträglichen Hitzewelle. Hunderte schwitzende Menschen protestieren zur Stunde vor der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Main. Sie fordern eine unverzügliche Reduzierung der Temperaturen um mindestens zehn Grad sowie zwei Tage Regen am Stück und frischen Wind…
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