Aktuelles vom 3.5.2018 und: Macron mit lodernder Fackel am Nahost Pulverfass

Kollateral-Profite
Theresa Mays Ehemann hat an der völkerrechtswidrigen Bombardierung Syriens viel Geld verdient.

Es ist allgemein bekannt, dass Theresa Mays Ehemann Philip als inoffizieller Berater der Premierministerin fungiert – so sagte zum Beispiel Andrew Tyrie, der frühere MP der Konservativen für Chichester, während einer Newsnight-Sendung über den Premier-Gatten, dass „Philip eindeutig als inoffizieller Berater von Theresa wirkt, wahrscheinlich vergleichbar mit Denis und Margaret Thatcher.“
Nun ist es natürlich offensichtlich so, dass fast alle Ehepartner sich in irgendeiner Art gegenseitig beraten. Tyries Eingeständnis jedoch, dass der Ehemann der Premierministerin einen so großen Einfluss auf die Entscheidungen seiner Frau hat, ist deswegen so besorgniserregend, weil dieser als leitender Angestellter einer 1,4 Billionen Pfund schweren Investmentfirma von den Entscheidungen seiner Frau, der Premierministerin, finanziell profitiert.
Die Tatsache, dass Philip May Führungskraft einer äußerst mächtigen Investmentfirma und gleichzeitig mit Insider-Informationen der Premierministerin vertraut ist – mit Informationen, die bei ihrer Veröffentlichung die Aktienpreise der Firmen, in die seine Firma investiert, heftig beeinflussen können –, führt dazu, dass seine offizielle Anstellung einen gewaltigen Interessenskonflikt für den Mann einer amtierenden Premierministerin darstellt.
Es geht aber nicht nur um die Leichtigkeit, mit der er Insider-Informationen seiner Frau über mögliche Entscheidungen, die seiner Firma beträchtliche finanzielle Profite bescheren könnten, sammeln kann – es gibt da noch einen bisher nicht beachteten, viel dunkleren Interessenskonflikt.
Philip May ist leitender Angestellter von Capital Group, einer Investment-Firma, die auf der ganzen Welt Aktien aller möglichen Firmen erwirbt – einschließlich tausender Anteile an der weltweit größten Rüstungsfirma Lockheed Martin.
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Einem Jungen die Schuld an der Kugel des Scharfschützen geben, die ihn tötete
Bildungsminister Naftali Bennett behauptet, der 15-jährige Mohammed Ayoub wäre nicht von einem israelischen Scharfschützen erschossen worden, wenn er in der Schule gewesen wäre. Bennetts Kommentare spiegeln eine Realität wider, in der israelische Soldaten ungestraft töten.
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…auf den Punkt gebracht:

Der nahöstliche Abenteuerspielplatz Syrien bietet jetzt, nach der Abstimmung zwischen Trump und Macron, allerhand neue Erfahrungswelten für den Neo-Napoleon Frankreichs. was hier offensichtlich nicht zu laut diskutiert wird, ist die Ankunft französischer Soldaten auf den illegalen US Basen in Nord Syrien. Aber über das Thema illegal ist man längst hinweg, allen ist es scheißegal was mit dem Völkerrecht passiert, man nimmt es besser gleich selbst in die Hand…

Macron mit lodernder Fackel am Nahost Pulverfass

Der kleine Möchtergern kommt jetzt ganz groß raus und darf seit neuerem ebenfalls nach Belieben und ungestraft Völkerrecht brechen und Kriegsverbrechen begehen. Dazu scheint der Donald Trump ihn ermuntert zu haben bzw. in den Kreis der Erlauchten aufgenommen zu haben. Speziell geht es um französische Soldaten, die in Nord-Syrien auftauchen. Wie es aussieht, haben sich die willigen Waffenbrüder vorgenommen, die Kurden nicht nur gegen den IS zu verheizen. Dasselbe Spiel will man nach Möglichkeit gegen Baschar al-Assad wiederholen und dazu die Kurden in der vordersten Frontlinie positionieren.
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Nord- und Süd-Korea: Militärisch-industrielle Komplex verliert massiv wegen den Friedensverhandlungen
Nord- und Süd-Korea haben offenbar eine historische Vereinbarung getroffen. Die Anführer beider Länder haben sich dabei zum ersten Mal Auge in Auge gegenüber gestanden und zugestimmt den Korea-Krieg endlich zu einem Ende bringen zu wollen. Diese Vereinbarung stellt einen unglaublichen Durchbruch dar. Insbesondere wenn man nur wenige Monate zurückblickt, in denen es den Anschein hatte, dass das “alte Pulverfass Korea” erneut durch den Westen zur Explosion gebracht werden könnte.
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🙂 Rüstungsausgaben weltweit gestiegen, weil alle sich durch weltweit gestiegene Rüstungsausgaben bedroht fühlen
Stockholm (dpo) – Im dritten Jahr in Folge sind die Rüstungsausgaben 2017 weltweit gestiegen – im Vergleich zu 2016 ein Plus von 1,1 Prozent (1739 Milliarden Dollar). Offenbar fühlen sich immer mehr Länder von der starken Aufrüstung in anderen Ländern bedroht und sehen daher keine andere Möglichkeit, als massiv aufzurüsten.
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