Aktuelles vom 3.5.2019

USA über alles
Europa folgt dem globalen Hegemon auf seinem Weg zur Weltherrschaft — und in den Untergang.

Politik und Wirtschaft haben mehr mit organisiertem Verbrechen zu tun, als den meisten Menschen klar zu sein scheint. Das wird dann deutlich, wenn man hinter den Theatervorhang der westlichen Fassadendemokratien schaut. Stets macht die westliche Führungsmacht USA vor, wie es geht, alle „westlichen Werte“ auf dem Weg zur Weltherrschaft in den Staub zu treten. Die servilen Prokonsuln in den Spitzenetagen der EU-Vasallenstaaten folgen dabei ihrer Kolonialmacht in den Untergang der Zivilisation.
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Venezuela: Wie „Tagesthemen“, „Heute Journal“ und Politik einen Putsch-Versuch absichern
Berichterstattung und Regierungs-Verlautbarungen zum Putsch-Versuch in Venezuela sind verkürzt, verzerrend und heuchlerisch: Eine Verurteilung der Umsturz-Pläne und der massiven ausländischen Einmischung wird weitgehend vermieden. Ein Skandal. Von Tobias Riegel.
Der vorliegende Artikel behandelt die Reaktionen großer deutscher Medien und prominenter deutscher Politiker auf den gescheiterten Putsch-Versuch vom Dienstag. Die aktuellen Details des Machtkampfes in Venezuela hat Frederico Füllgraf gerade in dieser Analyse beleuchtet.
Beispielhaft für den breiten Tenor der deutschen Medienlandschaft sollese beleuchtet.
Beispielhaft für den breiten Tenor der deutschen Medienlandschaft sollen hier die Nachrichtensendungen öffentlich-rechtlicher Medien vom 30. April untersucht werden, dem Tag des versuchten Umsturzes. In diesem Zusammenhang soll nochmals betont werden, dass ARD, ZDF und Deutschlandfunk anders zu betrachten sind als private Medienkonzerne wie etwa der Axel Springer Verlag, der seine transatlantisch gefärbte Ideologie erheblich ungezügelter entfalten darf als der von den Bürgern finanzierte Rundfunk. Die Öffentlich-Rechtlichen leiten zudem aus ihrer immer noch großen Reichweite eine Zustimmung zu ihren Inhalten ab. Das ist irreführend und unzutreffend. Stattdessen sollte diese Reichweite zu mehr Verantwortungsgefühl anregen. Das aber musste man in den vergangenen Tagen einmal mehr vermissen.
„Schicksalhafte Stunden“ während der „Operation Freiheit“
Denn anstatt den Aufruf zum Putsch durch den venezolanischen Politiker Juan Guaidó als eindeutig illegal und moralisch verwerflich einzuordnen, sprachen die „Tagesthemen“ in der ARD am 30. April nur von „schicksalhaften Stunden“: Im Bericht kann dann Guaidó seinen als „Operation Freiheit“ kaschierten Umsturz-Versuch ausführlich verteidigen. Laut ARD „strömten“ derweil „trotz Straßensperren viele Oppositionsanhänger auf die Straße“. Wie viele, das wird nicht verraten. Statt dessen werden besonders telegene Vertreter der „Zivilgesellschaft“ interviewt, die den Putsch emotional verteidigen und verkünden: „Wir werden die Freiheit erringen“. Wer ist „wir“? Die ARD klärt nicht darüber auf. Der Sender thematisiert auch nicht die maskierten Paramilitärs, die teils in den Reihen der sympathischen Interviewten mitmarschieren. Das ist Propaganda durch Verkürzung, Emotionalisierung und Unterlassung, die weite Teile der Berichterstattung großer deutscher Medien zu Venezuela prägt.

Aufforderung zum Putsch (II)
Außenminister Heiko Maas (SPD) sichert dem venezolanischen Umstürzler Juan Guaidó auch nach dessen gestrigem Putschaufruf vollste “Unterstützung” zu. Dies habe sich “in keiner Weise geändert”, erklärte Maas in Brasília, wo er sich zu Gesprächen mit Brasiliens Präsident Jair Messias Bolsonaro, einem erklärten Anhänger der brasilianischen Militärdiktatur, aufhielt. An diesem Mittwoch will Maas in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá venezolanische Exiloppositionelle treffen. In Bogotá unterstützt die Außenstelle der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung die Diskussionen des venezolanischen Exils über den Umbau des Landes nach dem erhofften Umsturz. Auch der Botschafter der Bundesrepublik in Kolumbien hält Kontakt zu Guaidós Zirkeln in Bogotá. Der ehemalige deutsche Botschafter in Venezuela ist bereits des Landes verwiesen worden, weil er den Umstürzler offen unterstützte. Das Auswärtige Amt hält zudem Kontakt zum “Botschafter” Guaidós in Berlin. Der Mann war schon am Putsch gegen die venezolanische Regierung im April 2002 beteiligt, der ebenfalls aus Deutschland gefördert wurde.
Quelle: German Foreign Policy

Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen
Datenhändler schalten auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit täglich Tausende Stellenanzeigen, die Daten der Bewerber verkaufen sie weiter. SWR-Reportern gelang es, die Masche nachzuweisen.
Mechatroniker, IT-Spezialist oder Bürokauffrau – Johann S. bietet für viele Arbeitssuchende die passende Stelle an. Und das deutschlandweit. Über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) schaltet er täglich bis zu 3000 Stellenangebote.
Die Jobbeschreibungen sind allgemein gehalten, die Anforderungen an die Bewerber gering. Nicht einmal ein Anschreiben wird gefordert. Alles, was ein Bewerber tun muss, ist Lebenslauf und Zeugnisse an eine E-Mail-Adresse schicken.
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…auf den Punkt gebracht:
Donald Trump vom „Social Dimming“ erfasst
Das dürfte in Zukunft ein spannendes Thema werden: „Social Dimming“! denn zu einer gut überwachten und ideologisch einwandfrei geführten Gesellschaft gehört auch, dass man vermeintlich falsch orientierte Quergeister ganz sanft kaltstellt. Die Wahrheitsministerien arbeiten ja bereits auf Hochtouren. Die Volksmeinungsbildung ist ein empfindliches Geschäft und nicht jedes Land kann sich dafür eine Demokratie-Abgabe leisten. Nicht selten gerät sowas dann als Propaganda-Steuer in Verruf, wie das in Deutschland mit dem Beitragsservice der Fall ist.
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🙂 Bundesregierung will Schockbilder auf Diesel-Autos anbringen
Berlin (dpo) – Auf Dieselautos sollen in Zukunft Warnhinweise und Schockbilder angebracht sein. Ziel sei es, die Bürger für die Gefahren von Stickoxiden und anderen Schadstoffen zu sensibilisieren, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, das die Regelung gemeinsam mit dem Verkehrsministerium erarbeitete. Neuwagen sollen demnach bereits vor Auslieferung mit Schockbildern beklebt werden, Gebrauchtwagen müssen bis spätestens 2021 nachgerüstet werden. Abgas-Grenzwerte werden somit hinfällig.
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