Aktuelles vom 30.6.2018 und: Fluchtursachen – Erst schaffen, dann angeblich bekämpfen

Pentagon verlangt in Europa eine bessere militärische Verkehrsinfrastruktur
28. Juni 2018 Florian Rötzer
Im Konfliktfall könnten US-Truppen und schweres Gerät wegen schlechter Straßen und Brücken und hoher Bürokratie nicht schnell genug an die russische Grenze verlegt werden
Die USA haben Schwierigkeiten mit der Unterschiedlichkeit der Staaten in Europa. Das Pentagon ist gewohnt, in den USA auf dem gesamten Territorium frei walten zu können, der Staatenbund der EU ist trotz mancher Vereinheitlichung weit entfernt von Uniformität. Das scheint das US-Militär zu nerven, denn die Pluralität hemmt nicht nur schnelle Entscheidungen, das fast tägliche Los der EU, sondern auch die militärische Beweglichkeit der führenden Nato-Macht, die offenbar vor dem anstehenden Nato-Gipfel den Druck erhöht.
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Alle 12 Minuten eine Bombe – die unerklärten Kriege der USA haben ein absurdes Ausmaß angenommen
George W. Bush gilt in Deutschland und anderswo vor allem als Kriegstreiber. Zu Recht, warfen die US-Streitkräfte während seiner achtjährigen Amtszeit doch 70.000 Bomben auf fünf Länder. Dann kam Barack Obama, der Friedensnobelpreisträger, der in Deutschland und anderswo vor allem als Friedensbringer gilt. Zu Unrecht, steigerte sich die Zahl der von den USA nun auf sieben Länder abgeworfenen Bomben in seiner Amtszeit doch auf 100.000. Und nun heißt der Präsident Donald Trump. Während alle Welt sich über seine Tweets aufregt, erreicht die Zerstörungswut des Pentagons bislang nicht für möglich gehaltene Ausmaße – allein im ersten Jahr seiner Präsidentschaft warfen die USA bereits 44.000 Bomben und dies obgleich sie sich offiziell mit keinem andern Land im Krieg befinden…
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Der Iran als Sündenbock
Die US-amerikanische Iran-Politik ist irrsinnig und heuchlerisch.
Der Ausstieg der amerikanischen Regierung aus dem Atomabkommen mit dem Iran kam nicht überraschend, hat aber dennoch die politische Weltbühne erschüttert. Über die Gründe für den Ausstieg der USA, die Folgen für den Nahen Osten und die Rolle des Iran in der Region führte Chris Hedges ein Gespräch mit dem iranischen UN-Botschafter.
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Kommentar:

Fluchtursachen – Erst schaffen, dann angeblich bekämpfen (Video)

Die Debatte um ein nationales oder internationales Vorgehen in der Migrationspolitik beherrscht aktuell die Schlagzeilen. Das Thema effektiver Maßnahmen zur Fluchtursachenbekämpfung rückt dabei immer weiter in den Hintergrund. Ein Kommentar von Kani Tuyala:

…s. dazu auch:
Wie produziert man Flüchtlinge…
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Einwohner von Idlib: Weißhelme helfen Dschihadisten bei Vorbereitung von False-Flag-Chemieangriff
Die Weißhelme haben „in offensichtlicher Vorbereitung eines weiteren False-Flag-Chemieangriffs“ Chemikalien, Schutzausrüstung und Kameras in das von Dschihadisten kontrollierte Idlib gebracht…
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🙂 Mysteriös: Hunderttausende Deutschlandfahnen über Nacht spurlos verschwunden
Berlin, Hamburg, München (dpo) – Wer macht denn sowas? In der gesamten Bundesrepublik sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mehrere hunderttausend Deutschlandfahnen auf mysteriöse Weise verschwunden. Betroffen sind alle erdenklichen Arten der Beflaggung – von kleinen, an Autos befestigten Fähnchen und Rückspiegelüberzügen bis hin zu aus Wohnungsfenstern hängenden Riesenfahnen. Die Polizei will nun untersuchen, ob dahinter ein Verbrechen steckt…
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