Aktuelles vom 9.1.2019 und: Der Magazin „Spiegel“ wurde mitsamt all seiner Mitarbeiter für den Literaturnobelpreis nominiert…

280 Container fallen in die Nordsee. Und der Freihandel läuft, als wäre nichts geschehen.
280 Container und darunter drei Container mit giftigen Chemikalien. Das ist eine Bedrohung der Meere und der Strände. Eine Gefahr für Umwelt und Natur. Sie kommt obendrauf auf die Verschmutzung mit Plastik, mit Schweröl, mit der Umweltbelastung beim Abwracken, mit der Belastung von Natur und Umwelt durch den Transport der Container vom Hafen ins Binnenland. Das sind Kosten des internationalen Freihandels, die nicht in die Kalkulation der Waren eingehen, obwohl die Theorie der Marktwirtschaft dies eigentlich verlangt. – Haben Sie irgendwo in den Berichten über das Unglück in der Nordsee eine Erwägung oder wenigstens eine Frage danach gefunden, was ein solches Unglück und die dadurch ausgelösten Kosten für den Welthandel bedeuten müssten? Albrecht Müller.
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Neues von der britischen Beeinflussungskampagne des ominösen Institute of Statecraft
Neue Dokumente zeigen, wie der Skripal-Fall ausgeschlachtet wurde und welche Strategien und Narrative unterstützt werden
Über die bis zum ersten Leak im Verborgenen agierende britische Beeinflussungskampagne gegen Russland hatte Telepolis schon Ende November 2018 berichtet (Integrity Initiative: Britische Beeinflussungskampagne gegen Russland?). Das britische Außenministerium finanziert mit anderen Geldgebern wie der Nato, dem US-Außenministerium oder dem litauischen Verteidigungsministerium über das Institute of Statecraft die 2015 gegründete Integrity Initiative, um die Demokratie gegen russische Desinformation zu verteidigen. Sie versucht nach geleakten Dokumenten, die bislang in ihrer Authentizität nicht bestritten wurden, in vielen Ländern “Zellen” mit einflussreichen Personen aufzubauen, um eine transatlantische, anti-russische Agenda in Medien und Öffentlichkeit durchzusetzen. Ansonsten werden Veranstaltungen durchgeführt, Artikel verbreitet und auf Twitter Stimmung gemacht.
Dazu wurde auch in den sozialen Netzwerken versucht, Jeremy Corbyn und seine Anhänger in einer Desinformationskampagne als Handlager Russlands zu bezeichnen, was zumindest in Großbritannien auch im Parlament für Ärger gesorgt hat (Infowar oder Absurdistan: Britisches Außenministerium im Strudel der Desinformation). Deutlich wurde auch, dass letztes Jahr eine Kampagne gegen den nicht ganz Nato-linientreuen Militär Pedro Banos durchgeführt wurde, um zu verhindern, dass dieser zum Chef der Dirección de Seguridad Nacional de España ernannt wird. Das war von Erfolg gekrönt. Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez setzte stattdessen den General Miguel Ángel Ballesteros auf den Posten.
Quelle: Telepolis

Der Kampf gegen Desinformation gebiert weitere Desinformation
In den USA wurden weitere Beeinflussungskampagnen von demokratischen Aktivisten aufgedeckt, der angebliche Kampf gegen Fake News ist längst zu einem Geschäft geworden
Während durch die aufmerksamkeitsökonomisch nach und nach erfolgenden Leaks von Anonymous, wer auch immer dahinter stecken mag, die Hintergründe und Ziele der britischen Kampagne gegen Russland unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Desinformation bekannter werden, tauchen auch in den USA für die Demokraten unangenehme Desinformationskampagnen auf. Es waren bekanntlich die Demokraten, die zusammen mit den Geheimdiensten schon im Präsidentschaftswahlkampf 2016 immer wieder die russische Gefahr beschworen. Eine russische Hacker- und Beeinflussungskampagne sollte Donald Trump fördern, dessen Wahlkampfteam und ihm zudem geheime Verbindungen mit der russischen Regierung unterstellt wurden. Im Mai 2017 wurde der Sonderermittler Robert Mueller zur Untersuchung der “collusion” eingesetzt.
Ende Dezember hatte sich heraus gestellt, dass die Firma New Knowledge, die sich als Aufdecker der russischen Desinformationskampagne engagierten und einen entsprechenden Bericht für den Geheimdienstausschuss des Senats, selbst 2017 die angeblichen russischen Mittel der Beeinflussung angewandt hatte, um die öffentliche Meinung für den demokratischen Kandidaten und gegen den republikanischen Kandidaten in Alabama für den Senat in Washington zu manipulieren. Facebook hatte deswegen einen Account von Jonathon Morgan, dem Chef der “Cybersicherheitsfirma” und ehemaligen Darpa-Mitarbeiter, gesperrt
Quelle: Telepolis

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Gigantischer Jubel an der Elbe!
Der Magazin „Spiegel“ wurde mitsamt all seiner Mitarbeiter für den Literaturnobelpreis nominiert.

Großer Erfolg für den Spiegel. Nachdem bekannt wurde, dass Deutschlands bekanntestes Nachrichtenmagazin seit vielen Jahren komplett auf Nachrichten verzichtet, wurde jetzt die gesamte Redaktion für den Literaturnobelpreis 2019 nominiert. Und obwohl der Nobelpreis für Literatur in 2018 wegen eines Jury-Skandals nicht verliehen wurde, sei ein Skandal wie der vom Spiegel mit derart professionell gefälschten Geschichten ein guter Grund, 2019 wieder einzusteigen, informiert ein Sprecher des Nobel-Komitees am 21. Dezember 2018 die Öffentlichkeit. Kein anderes Printmedium im deutschsprachigen Raum weise derzeit eine so hohe Romanqualität auf wie der Spiegel.::
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Auf der öffentlich-rechtlichen Anklagebank: Mr. Dax und sein RT Deutsch-Interview
Der bekannte Wirtschaftsexperte Dirk Müller – auch bekannt als Mr. Dax – wurde von einem Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufgrund eines Interviews mit RT Deutsch angegriffen. Dirk Müller hat jetzt offiziell Beschwerde beim Presserat eingelegt.
Nach eigener Aussage wollte der Journalist eine Recherche über die Medienstrategie der russischen Regierung schreiben. Was Dirk Müller in den Fokus brachte, war ein Interview, das er im Oktober 2017 für das Magazin „Der fehlende Part“ gegeben hat…
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Liebe Leute,
bald ist es so weit: Wir starten mit HartzPlus, der ersten Studie zur bedingungslosen Grundsicherung. 250 Menschen werden für 3 Jahre bedingungslos vor Sanktionen abgesichert und 250 weitere Menschen dienen als Kontrollgruppe. Damit möchten wir herauszufinden, was passiert wenn der Druck durch Sanktionen raus genommen wird.
Es haben sich schon 4146 Teilnehmende registriert – das sind wahnsinnig viele Menschen und zeigt, wie wichtig euch das Thema ist!
Ihr seid noch nicht angemeldet?

2019 steht so viel auf dem Spiel: die Qualität unseres Essens,
eine klimagerechte Landwirtschaft und das Überleben der vielen kleinen und mittleren Bauernhöfe in ganz Europa! Bei der Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) entscheidet sich, welche Art der Landwirtschaft wir Steuerzahler*innen in Zukunft unterstützen werden.
Etwa 60 Milliarden Euro fließen zurzeit vor allem in große Betriebe. In der EU erhalten 20 Prozent aller Betriebe 80 Prozent der Direktzahlungen. Darunter sind auch Investoren, die als Geldanlage großflächig Ackerland erwerben oder sich in Agrarbetriebe einkaufen.
Damit muss endlich Schluss sein! Unsere Steuergelder sollten nur diejenigen bekommen, die sie tatsächlich benötigen: All die Bauern und Bäuerinnen, die ihre Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen für uns alle erzeugen. Europa muss eine ökologische und bäuerliche Landwirtschaft unterstützen und nicht industrielle Agrarkonzerne.
Dafür gehen wir bei der Demo „Wir haben Agrarindustrie satt – Essen ist politisch!“ auf die Straße.
Wann: Samstag, 19. Januar 2019, ab 12 Uhr
Wo: Berlin, Brandenburger Tor
Sind auch Sie dabei?

🙂 BILD-Redaktion sucht verzweifelt nach Russland-Verbindungen des Hackers
Berlin (dpo) – Da muss es doch etwas geben! Nach der Festnahme eines 20-Jährigen, der inzwischen gestand, für die Veröffentlichung privater Daten hunderter Politiker und Prominenter verantwortlich zu sein, sucht die Redaktion der Bild-Zeitung bereits seit Stunden verzweifelt nach Verbindungen des Hackers zu Russland oder dem Kreml.
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