Akuelles vom 21.3.2018 und: Olaf Scholz – ein Bilderberger. Echte SPD Erneuerung: Cookies heißen jetzt Kukies

Die Houthi-Iran-Connection
Der clevere Propagandakrieg der Saudis
Es gibt gewisse Verbindungen zwischen dem Iran und den Houthi-Rebellen im Jemen. Diese werden von Saudi-Arabien – und der Trump-Regierung – jedoch massiv übertrieben dargestellt. Ein regionaler Krieg wird so in den globalen Kampf gegen den „Schurkenstaat“ Iran umgemünzt…
hier weiter

Peter Becker: „Russland stellte man als Angreifer hin“
Im Nachgang der Veranstaltung „Krieg und Frieden in den Medien“ (wir berichteten) haben die NachDenkSeiten ein Kurz-Interview mit dem Mitglied der internationalen Juristenorganisation IALANA, Peter Becker, geführt, von dem die Idee zu der Konferenz in Kassel ausgegangen ist. Becker legt darin dar, dass für ihn insbesondere die problematische Berichterstattung deutscher Medien zu Russland den Anstoß zu der Veranstaltung gegeben hat und verrät, dass für 2019 eine weitere Konferenz angedacht ist. Ein Interview von Marcus Klöckner.
hier weiter

Putins Propagandasender verbucht Erfolg in Deutschland
Irgendwann im Laufe Sendung sagte Phoenix-Moderator Alexander Kähler den entscheidenden Satz. Er wolle „einen großen Bogen um Verschwörungstheorien“ machen. Gemünzt war dies auf ein Statement seines Studiogastes Iwan Rodionow, Geschäftsführer des russischen Senders RT Deutsch. In der Sendung „Phoenix-Runde: ‚Mit aller Macht – Wie weit reicht Putins Arm?‘“, ging es um den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal in Großbritannien, für den die britische Regierung Russland verantwortlich macht. Doch für den „großen Bogen“ war es da schon zu spät. Rodionow saß schon im Studio und plauderte drauflos.
Quelle: Welt Online
Anmerkung unseres Lesers R.K.: Hier ein Artikel, der Bezug nimmt auf den von Ihnen am Samstag veröffentlichten Videovorschlag, bei dem es in der Phoenix Runde um den Fall Skripal ging. Diese Sendung war ein positives Beispiel für Meinungsfreiheit und Vielfalt. Aber siehe da, auf WELT findet man dann einen Artikel, der Phoenix dafür kritisiert und gleichzeitig alle Verschwörungs-Keulen rausholt, die es zu bieten hat, um RT zu diffamieren und dessen Leser gleich mit. Spannend ist, dass dieser Propaganda-Artikel nicht einmal als Meinungsartikel gekennzeichnet ist. Es ist nur noch zum Heulen. Eigentlich muss man das nicht mehr kommentieren.
Matthias Matussek: Der Abschied vom gesunden Menschenverstand
Von Gastautor Jürgen Fritz20. March 2018 Aktualisiert: 20. März 2018 9:16
Matthias Matussek ist seit über 40 Jahren als Journalist, Publizist und Buchautor tätig und fühlte sich in dieser Funktion immer der Wahrhaftigkeit verpflichtet. Wolfgang Herles traf ihn auf der Leipziger Buchmesse und führte ein sehr interessantes Gespräch mit ihm.
White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand, so heißt das neue Buch von Matthias Matussek, das vergangene Woche erschien. Mitreißend, radikal subjektiv, schonungslos und umwerfend komisch schreibt darin einer der profiliertesten deutschen Journalisten über die Mainstream-Presse, Selbstzensur und Desinformation.
hier weiter

———————————————————————-

Olaf Scholz – Echte SPD Erneuerung: Cookies heißen jetzt Kukies

Scholz überrascht mit Personalauswahl
Anders als sein Vorgänger tauscht der neue Finanzminister Scholz die gesamte Spitze des Hauses aus. Er holt den “Architekten der Schwarzen Null” zurück und macht einen Investmentbanker zum Staatssekretär. Der neue Bundesfinanzminister Olaf Scholz wechselt die gesamte Führungsspitze seines Ministeriums aus. Als beamtete Staatssekretäre holt er den bisherigen Deutschland-Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, Jörg Kukies, sowie den SPD-Politiker Werner Gatzer in die Spitze des Hauses. Das teilte das Ministerium mit.
Quelle: Tagesschau
Anmerkung André Tautenhahn: Jens Berger hat gestern bereits über die Entscheidung, einen Investmentbanker von Goldman Sachs ins Finanzministerium zu berufen, hier kommentiert. Bemerkenswert ist aber auch die Personalie Werner Gatzer, der bereits unter Steinbrück und Schäuble diente und als Architekt der Schwarzen Null gilt. Bemerkenswert ist das deshalb, weil Teile der SPD-Basis ein aktuelles Papier junger Parlamentarier um Wiebke Esdar loben und dieses als Beitrag für den Erneuerungsprozess der Partei im Rahmen der sog. Orientierungsdebatten anführen. Darin wird die Schwarze Null immerhin kritisch gesehen und als „finanzpolitisches Programm“ abgelehnt. Nun kommt aber Olaf Scholz mit einer unfassbaren wie auch sprachlos machenden Personalentscheidung um die Ecke. Er erweist damit denen, die eine Erneuerung nicht nur vortäuschen, sondern vielleicht tatsächlich versuchen wollen, einen Bärendienst.

Dazu:

Scholz ernennt Goldman-Sachs-Mann zum Staatssekretär
Ein klares Signal vom SPD-Finanzminister an die Finanzelite
Wenige Tage nach seiner eigenen Ernennung zum Finanzminister hat Olaf Scholz Jörg Kukies, Deutschlandchef der US-Großbank Goldman Sachs, zu einem seiner Staatssekretäre ernannt. Kukies soll sich vor allem um die Europapolitik und die Finanzmarktregulierung kümmern.
Scholz‘ Personalentscheidung dürfte kein Zufall sein. Die neue Große Koalition in Berlin sieht schweren Zeiten entgegen, denn die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Zeichen stehen auf Sturm. Während sich der Westen systematisch auf die Ausweitung eines Krieges im Nahen Osten und eine mögliche Konfrontation mit Russland und China vorbereitet, kommt die globale Wirtschaft trotz aller anderslautenden Meldungen auch zehn Jahre nach der letzten großen Krise nicht wieder in Schwung.
An den Finanzmärkten brodelt es
Besonders kritisch ist die Entwicklung an den Finanzmärkten: Sie werden seit einem Jahrzehnt nur durch künstliche Manipulation am Leben erhalten. Die dazu erforderlichen Maßnahmen – Gelddrucken und Zinssenkungen durch die Zentralbanken – zeigen aber immer stärkere und gefährlichere Nebenwirkungen (u. a. Blasenbildung und Geldentwertung).
… Scholz hat damit nicht nur eindeutig Position für die Banken und gegen die arbeitende Bevölkerung bezogen. Sein Verhalten hat auch einmal mehr deutlich gemacht, wie die Arbeitsteilung in der SPD funktioniert: Diejenigen, die keine Entscheidungsgewalt haben, dürfen von „Erneuerung“ faseln und das Märchen verbreiten, die SPD sei wieder auf dem Weg zu einer Partei der arbeitenden Bevölkerung. Diejenigen, die die Fäden in der Hand halten, erledigen gleichzeitig hemmungslos das Geschäft der Finanzelite.
hier weiter

Kennt man den Hintergrund, wird Olafs Personalkarussell verständlich:
Olaf Scholz – ein Bilderberger hier weiter -4.Eintrag

…auf den Punkt gebracht:

Die SPD ist dabei sich neu zu erfinden. Genau so, wie es die dahingeschiedenen Vorsitzenden Gabriel und Schulz der Partei noch auf ihrem politischen Sterbebett ins Stammbruch schrieben. Dafür braucht die Partei den ein oder anderen großen Wurf. Der scheint gelungen. Diesmal ist die große Neuerung, die wiederholte Indienststellung eines bewährten Goldman & Sachs Bankers im Finanzministerium. Das hilft der Finanzindustrie und rettet den Sozialstaat für die Banken.
Echte SPD Erneuerung: Cookies heißen jetzt Kukies
Filzladen BRD: Das hat die Welt noch nicht gesehen. Kaum ist von der SPD beschlossen sich rundherum von innen heraus zu erneuern, da kracht es auch schon überall im morschen Partei-Gebälk. Alles wird jetzt wie von Zauberhand anders. Alles wird noch viel schöner und vor allem verräterischer, wie es sich eben für eine waschechte Arbeiterverräterpartei gehört. Die meisten abgebrannten Altlasten, wie beispielsweise die ehemaligen Vorsitzenden Gabriel und Schulz, sind längst still und leise um die Ecke gebracht. Sie sind mir nichts dir nichts von der Bildfläche verschwunden und ganz neue stählerne Nieten zieren das blaue SPD-Schein-Arbeitsgewand.
hier weiter

…und dann noch §ganz krass“:
Satiriker scheitern kläglich daran, Witz darüber zu machen, dass Olaf Scholz einen Goldman-Sachs-Investmentbanker ins Finanzministerium holt
Fürth (dpo) – Ein Redaktionsraum voller Satiriker ist kläglich daran gescheitert, einen guten Witz-Artikel darüber zu verfassen, dass Olaf Scholz (SPD) mit Jörg Kukies einen Investmentbanker von Goldman Sachs als Staatssekretär ins Bundesfinanzministerium beruft. Einen Nachmittag lang versuchten die Berufshumoristen, die Nachricht auf satirische Weise zu überspitzen oder auf andere Art pointiert darzustellen – vergeblich.
„Olaf Scholz stellt Einbrecher als Wachmann ein – wie wäre das?“, fragt ein Redakteur in die Runde. „Nee, wir hatten schon was mit Bock und Gärtner, als Theresa May Boris Johnson als Außenminister holte“, antwortet der Chefredakteur mürrisch…
hier weiter

———————————————————————-

Erdoğans Krieg in Afrin
Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Mit Blick auf die von ihm geplanten Massenmorde fragte Hitler am 22. August 1939 auf dem Obersalzberg: „Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?“
Der Völkermord an den Armeniern war einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Er geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der Regierung des Osmanischen Reichs. Bei den von Türken und Kurden mit Duldung durch das verbündete Deutsche Reich verübten Massenmorden und Todesmärschen 1915 und 1916 kamen etwa 1,5 Millionen Menschen um.
Wer die aktuellen Entwicklungen in der Türkei verstehen will, muss sich auch mit dieser Geschichte auseinandersetzen…
hier weiter – 1.Eintrag

Sarkozy in Polizeigewahrsam, Ex-Präsident soll 50 Millionen Euro Bestechungsgelder von Libyens Gaddafi angenommen haben
Nicolas Sarkozy wird vorgeworfen, im Wahlkamp 2007 mehr als 50 Millionen Euro von Libyens Präsident Gaddafi erhalten zu haben, was nach französischem Recht illegal ist. Frankreichs Ex-Präsident und weitere Vertraute werden aktuell von der Polizei verhört.
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy sitzt wegen des Vorwurfs der illegalen Wahlkampffinanzierung in Polizeigewahrsam. Sarkozy soll Millionen Euro an Bestechungsgeldern vom ehemaligen Staatschefs Libyens erhalten haben, Muammar al-Gaddafi.
Dies berichtete die Nachrichtenagentur The Associated Press am Dienstagmorgen unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus dem französischen Justizsystem, die direkte Kenntnis des Falls Sarkozy hat. Der Ex-Präsident sitzt in der Polizeistation Nanterre, westlich von Paris.
Das Gaddafi-Regime ließ dem Team von Sarkozy im Wahlkampf 2007 rund 50 Millionen Euro zukommen, was sich auf weit mehr als Doppelte des damals legalen Limits von 21 Millionen beläuft, so die Anschuldigungen…
hier weiter

Böser Verdacht: Ein vertragsbrüchiger Vatikan
Vati kann: Verträge haben für gewöhnlich fixe Laufzeiten. Bei der kirchlichen Eheschließung ist das bedeutend anders. Da gilt regelmäßig: „bis dass der Tod euch scheidet„, was lediglich eine verkappte Verklausulierung von „unbefristet“ ist. Diejenigen, die sich nach einer Phase der inneren Einkehr und exzessiven Besinnung damit nicht abfinden wollen, bemühen zuweilen ein weltliches Gericht. Manchmal haben die ein Erbarmen mit den sich „nicht mehr Vertrag|enden“ und setzen via Scheidungsurteil dem so begonnenem Schrecken ein pietätvolles Ende mit Urkunde…
hier weiter

🙂 Brettspielklassiker „Risiko“ jetzt auch als Syrien-Edition erhältlich
Pawtucket (dpo) – Der Spielwarenhersteller Hasbro hat heute eine neue Variante des Strategie-Klassikers „Risiko“ vorgestellt, die ab Frühling 2018 im Handel erhältlich sein wird. Bei „Risiko Syrien“ können bis zu 32 Spieler (Russland, USA, Saudi-Arabien, Türkei, Deutschland, Iran usw. usf.) einen Stellvertreterkrieg auf dem Schlachtfeld Syrien führen, sich in endlosen Würfelorgien um die zerbombte Stadt Aleppo und den Umgang mit dem IS streiten:

+++WESENTLICHES+++

NWO WELTPOLITIK ★ Wie können wir die Hintergründe HINTER den Hintergründen erkennen?:

Es geht nichts vor auf der Erde, was nicht mit Geist zusammenhängt

Es geht nichts vor auf der Erde, was nicht mit Geist zusammenhängt. Unsere Seele hängt mit ihren guten und bösen Taten zusammen mit dem, was in der Erde vor sich geht. Wenn richtend in Erdbeben die Erde tobt, dann dürfen wir niemals sagen, das hängt von dem Karma einzelner Menschen ab, sondern das ist Karma der Gesamtmenschheit. […] – Eine materialistische Weltanschauung wird sagen, das sei abergläubisch, aber wer so sagt, der weiß nicht, wie kindisch er redet. Wie keine Blume wächst ohne geistigen Grund, ohne daß sie Ausdruck ist von Geist und Seele, so ist kein Erdbeben, kein Vulkanausbruch ohne geistigen Grund, ohne geistige Ursache.
Rudolf Steiner – GA 108 – Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen
durch Anthroposophie – Pforzheim, 17 Januar 1909 (Seite 93)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*