Der Jahresrückblick 2018 … u.a. mit Daniele Ganser, Axel Burhart

Dr. Daniele Ganser:

Der Jahresrückblick – von RUBIKON
Im alten Jahr spitzten sich sämtliche Krisen der Menschheit dramatisch zu.
2018 hat es gescheppert! Und das an allen Fronten zugleich. Viele Befürchtungen, denen man in den vergangenen Jahren mit Sorge entgegenblickte, traten ein. Woraus können wir Hoffnung schöpfen?

Hetze, Verleumdung sowie das Labeln als Verschwörungstheoretiker oder Antisemit zeigen als Instrumente gegen kritische und nicht-systemkonforme Persönlichkeiten nicht die gewünschte Wirkung.
…Hier sieht sich das Meinungsmanagement der herrschenden Klasse gezwungen, härtere Bandagen anzulegen und zu konkreten Zensurmaßnahmen zu greifen.
Zwar wurden die Begriffe „Fake-News“ oder „postfaktisch“ bereits November 2016 im Zuge des Trump-Wahlsieges aus der Taufe gehoben und von zahlreichen unkritischen Geistern unhinterfragt übernommen, doch 2018 trug dieses Wording dann entsprechend Früchte. Unter dem Vorwand, gegen Desinformation vorgehen zu wollen, werden die Knebel in den Mündern alternativer Stimmen sukzessive stärker angezogen.
In Deutschland beginnt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Heiko Maas, das Mainstream-Meinungsorchester von Dissonanzen sozialpolitischer sowie pazifistischer Natur zu bereinigen. In Frankreich verabschiedete Macron zum Jahresende ein Anti-Fake-News-Gesetz. In Großbritannien denkt man darüber nach, den Besuch „falscher Seiten“ als Straftatbestand zu klassifizieren. Im selben Land wird für Whistleblower und Wikileaks-Gründer Julian Assange die Luft in der ecuadorianischen Botschaft immer dünner. Ihm droht eine Abschiebung in die USA und was ihn dort an drakonischen Strafen erwartet, wollen wir uns gar nicht ausmalen.
Ernst wird es jetzt schon auf YouTube. Durch den Artikel 13 des reformierten Urheberrechtsgesetzes könnten die Plattformbetreiber für das Hochladen urheberrechtsgeschützter Inhalte haftbar gemacht werden. Für Videoplattformen wie YouTube bleiben dann nur noch wenige Möglichkeiten übrig: Entweder für einen horrenden Betrag einen Uploadfilter einbauen oder gleich sämtliche Kanäle plattmachen und es nur noch verifizierten Unternehmen ermöglichen, dort Content zu veröffentlichen.
Von „broadcast yourself“, dem ursprünglichen YouTube-Leitspruch, wäre dann keine Spur mehr. Von alternativen Stimmen und Meinungen ganz zu schweigen. Wir hätten schlicht wieder das Fernsehen, nur eben mit YouTube-Logo. Die Rückkehr des Trash-Senders MTV aus der Grotte des Pay-TVs zurück ins Free-TV im Januar 2018 dürfte der erste Vorgeschmack auf eine neue alte Medienlandschaft sein, die von Wenigen für die Masse produziert wird, statt umgekehrt.
Der Überwachungsstaat
Der Geist, der dieses Jahr durch die Bundesrepublik spukte und sich auch nicht von Massendemonstrationen aufhalten ließ, trug drei Buchstaben: PAG – Polizeiaufgabengesetz. Von Bayern ausgehend, verbreitete sich landesweit die Blaupause einer Polizeibefugnis, die es zuletzt unter Hitler gab. Unendlichkeitshaft, willkürliche Kontrollen, Handgranaten, Verwanzen von Wohnungen, das Abfangen und Verändern (!) technischer Kommunikation wie Mails und Chatverläufe — all das unter dem Vorwand der äußerst schwammig definierten „drohenden Gefahr“.
Mit welcher Vehemenz, Ignoranz und unter Billigung eines dramatischen Wählerstimmenverlustes diese Gesetze durchgeboxt wurden, ist erschreckend! Es zeigt, wie dringend notwendig sie für die herrschende Struktur sind, um zu erwartende große Proteste der Bevölkerung entweder bereits im Keim ersticken oder spätestens beim Aufflammen niederknüppeln zu können…
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Begrüßung im Crashkurs zur Rettung der Welt – Axel Burkart TV (001 D) 11. September – Welt retten:
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9/11, die Mutter der „false-flag-Aktionen“ und der Patriot-Act
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