Die drei Bewußtseinszustände des Menschen Wachen, Träumen und Schlafen / Ewald Grether

Ewald Grether

Die drei Bewußtseinszustände des Menschen Wachen, Träumen und Schlafen
Das Zwischenreich der Träume

a) Das Eintauchen in die ätherische Welt
Beim Übergang vom Wachen in den Schlafzustand lassen wir unsere Gedanken über die Dinge der Welt gleichsam als „Schattenbilder“ im ätherischen
Leibe zurück. Mit dem astralischen Leibe und dem Ich tauchen wir in eine Welt ein, in der wir nicht denken, sondern unbewußt erleben. Wir erleben
das Kräfteweben der ätherischen Welt, jener ersten übersinnlichen Wirklichkeitsebene über dem physischen Plan, aus der heraus unsere Gedanken ihre Substanz erhalten.
Wir tauchen zunächst ein in geistiges Licht. „Der Mensch erlebt in der Tat während des Schlafens unbewußt das Licht.“ Es ist freilich die geistige Kehrseite des physikalischen Lichtes, eben lebendiges, „kosmisches Licht“. Es ist durchwoben von einem gewaltig brandenden Meer übersinnlicher Kräfte und Wesenheiten. „Wir gießen uns aus in das webende, lebende Licht… und werden selber zu einer Wesenheit, zu einer Substanz von webendem, lebendem Licht. Wir werden Licht im Licht.“ Im inspirierten Zustande weiß der Mensch: „… da lebst du während des Schlafes wie eine Lichtwolke selber in dem kosmischen Lichte. Aber das bedeutet nicht bloß als Lichtsubstanz im Lichte leben, sondern das bedeutet
in den Kräften leben, die für das wache Leben Gedanken werden, in Gedanken erfaßt werden.“

Das ist die eine Weltensubstänz, in die wir im Schlafzustand wie eingebettet sind. Doch sowie wir im Wachen außer dem Licht auch die Wärme wahrnehmen, so leben wir auch im Schlafzustand in einer „kosmischen Wärme“ als einer zweiten, universellen Weltensubstänz:
‚Geht man … beim Einschlafen aus seinem physischen und seinem Ätherleib heraus,. so. lebt man ebenso; wie man als .Licht im Lichte lebt. selber als .Wärmesubstanz in der Wärmesubstänz des Kosmos. Man ist also nicht bloß Lichtwolke sozusagen, sohdern man ist von Wärme durchwellte und durchwebte Lichtwolke, und dasjenige, was man wahrnimmt, trägt wieder
um in sich die Wärme…

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Ewald_Grether_-_Die_drei_Bewusstseinszust_nde_des_Menschen_-_2-_Zeitschrift_Wege_02-1983

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