Die Rüstungs-Mafia: Können Sie sich Ihre Miete nicht mehr leisten? Spielen fördert die soziale Kompetenz… und andere Hintergrundthemen

Die Rüstungs-Mafia: Können Sie sich Ihre Miete nicht mehr leisten?
Werden Sie einfach Rüstungs-Mafioso!
Wie viele Menschen in Afghanistan seit Beginn der internationalen Intervention vor 17 Jahren starben, weiß kein Mensch. Seit Anfang der Kalenderwoche 49 ist allerdings bekannt, was die Afghanistan-Einsätze den deutschen Steuerzahler bisher gekostet haben: 11.282.200.000 Euro. Diese knapp 11,3 Milliarden Euro für die Afghanistan-Einsätze machen gut die Hälfte sämtlicher Ausgaben für Auslandseinsätze aus. Auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke belaufen sich die Gesamtkosten für sämtliche Auslandseinsätze seit 1992 auf mindestens 21.602.300.000 Euro, also 21,6 Milliarden [1].
Alle kollabierenden Klein- und Mittelständler sollten sich umorientieren. Sie sollten schnellstens in die lukrative Kriegswirtschaft einsteigen, moralische Bedenken hin und her. Am besten beteiligen sie sich an Großprojekten.

Eine zukunftsorientiertere Empfehlung kann es gar nicht geben. Wie wäre es beispielsweise mit Beteiligungen an neuen Kampfflugzeugen oder dem immer noch nicht flugtauglichen Transportflugzeug Airbus A400M oder der Korvette K130? Dann könnten Sie doch wieder mit Zuversicht nach vorne schauen, müssten sich um Ihren Absatzmarkt keine Sorgen machen. Der kleine Mann hat ja kein Geld mehr, weil die Herrschaftskasten die Allgemeinheit schleichend ausplündern.
Im Rüstungsbusiness muss auch niemand einen Liefertermin einhalten, Festpreisvereinbarung gibt es auch nicht, das heißt, Sie können jeden Preis verlangen, Sie berufen sich ganz einfach auf eine „Preisgleitklausel“. So schön war freies, volksfinanziertes Unternehmertum noch nie!
In den Herrschaftsetagen interessiert sich auch niemand dafür, dass unsere Innenstädte verkommen, weite Teile der Bevölkerung verarmen, die Infrastruktur schleichend kollabiert, wie am Beispiel der Bundesbahn eindrucksvoll zu besichtigen. Stattdessen wird Geld für hirnrissige Großprojekte wie BER und Stuttgart 21 durch den Kamin gejagt. Alles „bedauerliche“ Kollateralschäden…
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Spielen fördert die soziale Kompetenz
Dass spielen weit mehr bietet, als reinen Zeitvertreib, ist immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Gerade das Spielen miteinander soll einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der sozialen Kompetenz leisten. Was früher das Brettspiel war, entwickelte sich durch den flächendeckenden Einzug des Computers bald zur Spielplattform. Solche Spielplattformen ermöglichen es, dass mehrere tausend Spieler gleichzeitig mitwirken können. Man spricht dann von einem Massively Multiplayer Online Role-Playing Game oder kurz MMORPG…
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Das Modell Elitendemokratie ist historisch verheerend gescheitert
Für unser Nichthandeln tragen wir in gleicher Weise Verantwortung wie für unser Handeln.
Herrschaft und Macht zu verschleiern, darum geht es in den demokratischen Systemen unserer Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt Rainer Mausfeld bei seiner Auseinandersetzung mit Politik und Medien. Die Geschichte habe immer wieder bewiesen, wie real eine unersättliche Gier nach Macht sei, eine Tatsache, die auch heute gelte. Deshalb, so Mausfeld, müsse man auch in unserer gegenwärtigen politischen Situation Macht genau betrachten.
Streng geht Mausfeld mit den Medien ins Gericht. Zwar existiere durchaus ein kritischer politischer Journalismus, allerdings finde dieser dort seine Grenzen, wo die große Weltpolitik stattfinde. „Wenn es um Themen geht, die die Stabilität der Machtzentren gefährden könnten, wird erkennbar, wie tief die Medien in ökonomische und politische Machtstrukturen eingebunden sind“, so Mausfeld. Ein Interview über Schein und Sein der politischen Verhältnisse…
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Jahrzehnte der Gehirnwäsche
Es ist eine immer wichtigere Aufgabe, jedes ideologische Modul von Gehirnwäsche zu benennen und zu zerlegen.
Irgendjemand aus den immer verzweifelter werdenden Sozialverbänden brachte es bei einem TV-Interview auf den Punkt: Er wurde gefragt, ob die Verhältnisse, in denen hier in der Republik viele Menschen leben müssten, nicht vergleichbar seien mit denen der Menschen in Frankreich, die jetzt unter dem Namen Gelbe Westen den Präsidenten Emmanuel Macron in seiner Existenz bedrohten.
Er brachte ein einfaches Beispiel, das alle betrifft, und rechnete vor, wie es um arbeitende Menschen steht, die 45 Jahre lang bei einem Durchschnittseinkommen von circa 3250 Euro brutto ohne Unterbrechung in die Rentenkasse einzahlten, und dann mit einer Nettorente von circa 1150 Euro in der Altersarmut ankämen.
Dass sei drastisch und analog zu französischen Verhältnissen. Aber man dürfe nicht vergessen, was sich hier in den letzten Jahrzehnten getan hätte. Wenn vor dreißig oder vierzig Jahren ein Kumpel im Ruhrgebiet seinen Job verloren hätte, wäre niemand auf die Idee gekommen, ihn als Person dafür verantwortlich zu machen. Da sei noch allen klar gewesen, dass so etwas in Vorständen entschieden wurde, dass Standortfragen etwas mit Gewinn und dessen Maximierung zu tun hat und dass es eine Frage der Organisiertheit der Arbeitenden war, auszuhandeln, wie mit Werkschließungen umzugehen sei.
Heute hingegen schauten alle weg und schämten sich höchstenfalls für die Betroffenen. Man dürfe nicht vergessen, so der kluge Mann, welche systematische Gehirnwäsche in diesem Land in den letzten Jahrzehnten stattgefunden habe…
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M-PATHIE – Zu Gast heute: Birgit Assel

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