Einladung zur Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“, Kassel, 26.-28. Januar 2018 … und: Der sehenswerte Film „Tomorrow“

Einladung zur Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“, Kassel, 26.-28. Januar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie herzlich zur IALANA Medientagung
„Krieg und Frieden in den Medien“
vom 26. bis 28. Januar 2018 in der CROSS judgendkulturkirche Kassel (Lutherplatz 9, in 34117 Kassel )einladen.

Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen. Vor allem in den Sozialen Medien, der sogenannten ‚5. Gewalt‘, finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett — Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik. Das will die Tagung präsentieren. Vor allem sollen die medienkritischen WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zu Wort kommen: Kann man ein Leitbild ‚Friedensjournalismus‘, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren?

Mit diesem Ziel wendet sich die Tagung an JournalistInnen, besonders auch an den journalistischen Nachwuchs und an die Friedensbewegung.
Wir laden Sie ein, mit uns und unter anderen Max Uthoff (Die Anstalt), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) und Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) zu Themen wie der deutschen Medienlandschaft, digitale Medien, Propaganda und alternative Medien zu diskutieren.

Die Teilnahmebeträge staffeln sich wie folgt:
75 Euro Soli-Beitrag
50 Euro Regulär
25 Euro Ermäßigt (Schüler, Studierende, Senioren, Erwerbslose oder anderweitig Berechtigte)
Die Veranstaltung wird zum großen Teil aus Teilnahmebeiträgen finanziert. Bitte wählen Sie den Beitrag, den Sie sich ermöglichen können.

Ein begrenztes, kostenreduziertes Angebot an Hotelzimmern steht Selbstzahlern zur Verfügung. Diese und alle weiteren Informationen sowie den vorläufigen Flyer zum Programm finden Sie auf der Website http://medientagung.ialana.de/
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Wir freuen uns darauf Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen
Ihr IALANA-Team

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Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte?

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KOMPAKT! Die wichtigsten Infos aus den letzten 2 Wochen
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Meditationsspruch:

…und:

>>Es braucht das, was ich nennen möchte intellektuelle Bescheidenheit.<<

„Wenn man die richtige Stellung zu einer solchen Lebensauffassung gewinnen will, dann braucht es allerdings etwas, was heute im Menschen nur in einem geringen Maße – lassen Sie mich das schon aussprechen -eigentlich vorhanden ist. Es braucht das, was ich nennen möchte intellektuelle Bescheidenheit. Es muß ein Moment im Leben kommen, wo man sich sagt: Ich war ein kleines Kind, ich habe dazumal seelisches Leben entwickelt, das so hindämmernd traumhaft war, daß es auch so vergessen ist wie ein Traum. Erst allmählich tauchte aus diesem traumhaften kindlichen Seelenleben nach und nach dasjenige auf, was mich dazu bringt, daß ich mich im Leben orientieren kann, daß ich meine Gedanken, meine Gefühlsimpulse, meine Willensentschlüsse einfügen kann dem Gang der Welt, daß ich ein arbeitsfähiger Mensch geworden bin. Aus dem Unbestimmten und Undifferenzierten des mit dem Leibe verwobenen kindlichen Seelenlebens ist aufgetaucht dasjenige Erleben, das wir durch unsere vererbten Eigenschaften haben, die sich dann mit dem Heranwachsen des Leibes ausbilden, das wir auch durch unsere gebräuchliche Erziehung haben.

Wer so zurückschaut, in intellektueller Bescheidenheit, wie er in diesem Erdenleben geworden ist, wird es auch nicht verschmähen, sich in einem gewissen Zeitpunkt seines Lebens zu sagen: W a r u m sollte denn das nicht weitergehen? Diejenigen seelischen Kräfte, die mir heute die wichtigsten sind, durch die ich mich im Leben orientiere, durch die ich ein arbeitsfähiger Mensch werde, sind schlummernde gewesen während meines kindlichen Daseins. Warum sollten in meiner Seele nicht auch Kräfte schlummern, die ich weiter aus ihr hervorentwickeln kann?

Man muß zu diesem aus der intellektuellen Bescheidenheit hervorgehenden Entschluß kommen. Intellektuelle Bescheidenheit nenne ich das aus dem Grunde, weil der Mensch geneigt ist zu sagen: Die Form des Bewußtseins, die ich einmal als erwachsener Mensch habe, ist die des normalen Menschen; was anders sein will im inneren Seelenleben als dieses sogenannte normale Bewusstsein, das ist entweder Phantasterei oder Halluzination oder Vision der dergleichen. Die Weltanschauung, von der ich hier spreche, geht durchaus vom gesunden Seelenleben aus, in der Seele schlummernde Kräfte, auch Erkenntniskräfte, zu entwickeln, die dann Seherkräfte werden in dem Sinn, wie ich gestern von exakten Seherkräften gesprochen habe.“

Rudolf Steiner 1922
(Quelle: GA 83)

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