Alexa – und, Halt die Fresse, Google…

Halt die Fresse, Google
von Jorinde Schulz
Oops, something went wrong: Internetkonzerne kontrollieren immer stärker unseren Alltag und reden nun auch noch mit uns, als wären wir in der Grundschule.

Leben im digitalen Kapitalismus heißt nicht nur eine Vervielfältigung und Beschleunigung der Kommunikation zwischen Menschen, sondern auch das Wohnen in einer Welt der penetranten und sprechenden digitalen Oberflächen. Die mensch-maschinellen Schnittstellen, die mir als Nutzerin einer Plattform, Verwenderin einer App oder Anbietung einer Dienstleistung begegnen, atmen meist den jovialen Geist und informellen Umgangston des Silicon Valley: „Your friends at Slack” unterschreibt meine virtuelle Teamworking-Plattform, „Great Progress!” lobt mich Airbnb, wenn ich mich durch die pädagogische schrittweise Erstellung einer Anzeige klicke, und „Jorinde, you have 2 new updates waiting for you”, erinnert mich beflissen die Job-Börse LinkedIn an meine Pflicht, mich für den Arbeitsmarkt bereit zu halten.
Die Interfaces, die zwischen mir und maschinellem Code vermitteln, sind also nicht mehr Systemmeldungen in Fachsprache oder Fenster für die Befehlseingabe. Sie sind programmiert, mich persönlich anzusprechen und suggerieren eine Art freundschaftliche, unterstützende Beziehung. Niedliche Piktogramme und ein leicht überschaubares, kindlich anmutendes Design kreieren eine Atmosphäre der Harmlosigkeit und des Spielerischen, nicht weit entfernt von der Ästhetik der Bilderbücher, die meine Kindergartenzeit begleiteten…
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Alexa – Leben mit Sprachassistenten:

Alexa – MEINE NEUE FREUNDIN! – Amazon Echo

5 unheimliche Roboter – die Menschen gefährlich werden können:

🙂 Himmlische Gewinnwarnung: Gott setzt auf Roboter
Das Glaubensgeschäft ist ein äußerst heißes Eisen. Wie bei allen kommerziellen Aktivitäten, müssen sich die dafür aufgewendeten Sachmittel rentieren. Für die Segens-Verteilung sind Zweibeiner einfach viel zu teuer. Sowas kann ein Automat heute viel günstiger und gleichförmiger erledigen. Aus dem Grunde sollen die ersten Segensautomaten ab sofort Dienst tun. Auch de Konkurrenz schläft nicht. Aber dabei kommt dann letztlich doch ein ziemlich böser Verdacht auf.
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dazu

Digitalisierung von der Kita bis in die Schulen – warum nicht auch in der Kirche? Achtung, keine Satire!


Hamburgs erster Digital-Gottesdienst mit Tablet und Segensroboter
Ein Experiment: der Segensroboter „BlessU2” beim ersten digitalen Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai.© Philipp Reiss / epd-bild
Pastoren mit Tablets in der Hand, ein rotblinkender Segensroboter neben der Kanzel und ein digitales Whiteboard im Altarraum für die Netzgemeinde. Mit Hamburgs erstem digitalem Gottesdienst hat sich die Hauptkirche St. Nikolai am Sonntag auf ein Experiment eingelassen…
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