Julian Assange. „Es ist notwendig, daß Lüge Lüge genannt werde…

Sehr geehrte Leser,
anbei die aktuelle Ausgabe der «KERNPUNKTE».
Diese Ausgabe der KERNPUNKTE ist eine ehrenamtliche Arbeit zur Unterstützung von Julian Assange.
Sie ist frei von kommerziellen Zwecken und darf und soll kostenlos möglichst weit verbreitet werden!

Hintergründe und bedeutende Veröffentlichungen der Enthüllungsplattform

Es ist notwendig, daß Lüge Lüge genannt werde. […] Denn der Geist der Lüge, der Geist des Truges ist der größte Feind des wirklichen geistigen Fortschritts»,
so Rudolf Steiner am 20. Juli 1919. Der Ungeist der Lüge hat nun einen mehrfach preisgekrönten Journalisten – Julian Assange –, der wie kaum ein anderer die Wahrheit über die Kriegsverbrechen der Regierenden dieser Welt enthüllte, verhaftet. Aus ihm wollen sie nun einen Präzedenzfall machen, damit zukünftige Whistleblower und Journalisten sehen was sie erwartet, sollten sie es wagen die Wahrheit auszusprechen. Am Donnerstag, den 11. April 10:40 Uhr betraten zivil gekleidete, britische Polizisten die ecuadorianischen Botschaft in London, zerrten den 47-jährigen WikiLeaks Gründer an Händen und Füßen durch den Haupteingang und schoben ihn in den vor dem Eingang geparkten Wagen. Nun sitzt der unschuldige Mann – dessen durchsichtige Haut an diesem Tag, nach 7 Jahren in einem Zimmer ohne Tageslicht, zum ersten mal wieder ein Sonnenstrahl traf – im berüchtigten Belmarsh-Gefängnis, in, so der Volksmund, Englands Guantanamo Bay…
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Kernpunkte_No._4_2019

dazu auch:

Zuerst Assange, dann wir!
Das Martyrium des WikiLeaks-Gründers zeigt, was passieren kann, wenn wir die Errichtung einer Welt-Diktatur zulassen.
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Wenn unliebsame Journalisten einfach zu “feindlichen Geheimdiensten” umdefiniert werden können, ist die Pressefreiheit weltweit tot.
„Was machen eigentlich “New York Times”, “Guardian” und “Spiegel” ? Da wird ihr Informant Julian Assange in Haft genommen, da werden seiner Plattform Wikileaks die Server abgeklemmt und die Bank-und Kreditkartenkonten gesperrt – da wird also ein Medium, ein Organ der Presse, massiv und ohne rechtliche Grundlage seiner finanziellen und publizistischen Mittel beraubt, und die Großmedien, die eben noch mit Wikileaks-Informationen Auflage und Kasse gemacht haben, sagen dazu: Nichts !?

„Wir stehen vor dunklen Zeiten“: Kim Dotcom warnt vor globalen Folgen von Assanges Auslieferung
Gestern wurde der Journalist Julian Assange aus seinem Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London entfernt und verhaftet. Warum ist der Fall von Assange von so immenser Bedeutung und was ist das Ziel hinter seiner Auslieferung an die USA? Darüber haben gestern unter anderem Kim Dotcom, ein bekennender Unterstützer von Julian Assange, der ebenfalls in den USA verurteilt werden soll und im Exil lebt, und Kevin Zeese, Aktivist und Anwalt, gesprochen.
Die USA wollen ein Exempel statuieren und einen Präzedenzfall schaffen, meinen die beiden, um dann die Pressefreiheit auf der ganzen Welt kontrollieren zu können.
„Wenn Julian fällt, kommen wir sehr dunkle Zeiten auf uns zu und kein Journalist wird mehr sicher sein“, warnt Kim. Zeese schlussfolgert, dass das Ziel hinter diesem Schauprozess ist, die Verbreitung der Wahrheit über Verbrechen der USA zu kriminalisieren und damit ein Schweigekartell zu etablieren.
Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren:

Es geht ums Ganze!
Nicht nur Assanges Leben steht auf dem Spiel — auch der Fortbestand der Pressefreiheit und damit ein Grundpfeiler der Demokratie.
Während ein Großteil der US-Medien gute Miene zum bösen Spiel macht, warnen Kritiker vor einer Anklage Assanges als „offensichtliches“ Täuschungsmanöver mit versteckten Gefahren. „Dieser Präzedenzfall bedeutet, dass jeder Journalist zur Strafverfolgung in die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden kann, wenn er wahrheitsgemäße Informationen über die Vereinigten Staaten veröffentlicht hat.“
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Gerhard Baisch: Assange droht die Todesstrafe:

Julian Assange – Letztes Video vor Kommunikationssperre in ecuadorianischer Botschaft in London
In diesem letzten Video Julian Assanges beantwortet der WikiLeaks-Mitbegründer zum letzten Mal vor der Kamera Fragen, bevor das Internet und die Kommunikation in der ecuadorianischen Botschaft in London im vergangenen März unterbrochen wurden. Im Interview spricht er eine Reihe von Themen an und diskutiert unter anderem über die Zukunft der Cybersicherheit, die aktuelle Bedrohung der Nationalstaaten und die Art und Weise, wie er in den Medien dargestellt wird. Julian Assange lebt seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London.
Das Videomaterial wurde uns mit freundlicher Genehmigung vom „World Ethical Data Forum“ zur Verfügung gestellt:

…auf den Punkt gebracht:

Mann verhaftet, weil er schlimme Kriegsverbrechen begang… halt nein!… enthüllt hat
London (dpo) – In London wurde am Donnerstag ein 47-jähriger Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, furchtbare Kriegsverbrechen begang… moment, nein anders … dafür gesorgt zu haben, dass die Welt von US-amerikanischen Kriegsverbrechen erfährt.
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