„Mutmaßlich“ ein neuer Kampfbegriff für „Schuld“ …Erst bomben – dann denken – Der zivilisierte Westen will Präventivhinrichtungen

Politgangster – im Begleitchor der Alphapresse: Wie unsere Welt von Soziapathen geführt wird, admin:

…sich informieren über die Mainstreammedien – immer öfters habe ich das Gefühl, einer krassen Irren-Show beizuwohnen. Worte werden verdreht, Tatsachen negiert, auf Mutmaßungen folgen „notwendige Antworten“ wie Sanktionen, Ausweisungen von Diplomaten bis hin zu völkerrechtwidrigen Gewalteinsätzen. Niemand fordert mehr ein klares Denken und entsprechendes Agieren – es ist offensichtlich umgekehrt: es werden Länder beschimpft, bedroht (Skripal-Satire), es werden Bomben geworfen, bevor eine eindeutige Schuldzuweisung möglich ist (Syrien)… Sind diese agierenden Politiker (von der Lügen-Leyen, May, Macron, Trumpel etc… ) alles Idioten, ferngesteuert oder gar manipuliert?, admin

Noch bevor die OPCW irgendwelche Fakten aus Douma veröffentlicht, bricht die von westlichen Regierungen und Medien verbreitete Lügengeschichte vom „Giftgasangriff“ in sich zusammen. Worüber wir hier bereits am vergangenen Freitag berichtet haben und was von den Verbrechern in ARD und ZDF bis heute komplett totgeschwiegen wird, bestätigen nun weitere Recherchen von britischen und US-Journalisten vor Ort: Der „Giftgasangriff“ ist gefaked…
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Das, was ich in „Des Pudels Kern“ beschrieben habe, entspricht exakt dem wirrem Argumentations- und Handlungsstrang des Westens im Fall der Skripals und des Giftgasangriffs in Douma:
Des Pudels Kern
Wussten Sie eigentlich, dass Bundesaußenminister Heiko Maas seine beiden kleinen, süßen Zwergpudel umgebracht hat? Nicht? Und dennoch ist es so!
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…Krieg ist Frieden, wer Frieden will, muss Kriege führen… Neusprech unserer Politkasper!

…zu „mutmaßlich“ noch etwas vom April 2017 im ‚Archiv‘. Fast genau dasselbe wie diesmal:

Der Westen will Krieg. Der Westen bekommt Krieg.
Die Übertragung der rechtsstaatlicher Grundsätze, wie beispielsweise der Unschuldsvermutung, auf die internationale Eben ist wirklich Unsinn“ – so umriss vor einer Woche der Merkel-Vertraute und Leiter des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert Röttgen, die neue Linie des Westens…

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…ein helles Licht im Schatten des Politwahnsinns:
Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Wir brauchen dringend eine neue Entspannungspolitik
In der letzten Woche stand die Welt so nahe an der Schwelle eines heißen Krieges wie wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht mehr. Und wer noch einen Beweis dafür brauchte, dass die USA von einem unzurechnungsfähigem Hasardeur regiert wird, dem hat Trump mit seinem berühmten Tweet den Beweis geliefert: ‘Get ready Russia’. Eine de facto Kriegserklärung einer Atommacht an eine andere Atommacht – mal eben per Twitter in die Welt posaunt. Man kommt sich manchmal vor wie in einem schlechten Seine Fiction Film. Aber wenn dieser schlechte Film mit Hauptdarsteller Donald Trump ein schlimmes Ende hat, dann stehen wir am Ende nicht leicht benommen aus weichen Kinosesseln auf, sondern dann steht wahrscheinlich in Deutschland und Europa kein Kino mehr. Und deshalb ist es verantwortungslos, hier nicht endlich aufzustehen und Nein zu sagen – ganz klar Nein. Schluss mit diesem Wahnsinn! Schluss mit dieser Gewaltspirale! Schluss mit diesem fortgesetzten Bruch des Völkerrechts:

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… Anstatt die Niederlage einzugestehen und die neue, regionale Ordnung zu akzeptieren, damit die Menschen ihr Leben wieder aufbauen können, wird getrommelt, zum Krieg aufmarschiert. Wenn so viele Waffen, so viele Interessen und so heftige Drohgebärden zusammenkommen, ist ein weiterer Krieg in der Region nicht ausgeschlossen.
Der Krieg beginnt
Der Krieg gegen Russland hat auf syrischem Boden begonnen.
Seit Tagen hat Syrien auf einen angekündigten Angriff der Streitkräfte von USA, Frankreich und Großbritannien gewartet, schreibt Karin Leukefeld aus Beirut. Mit Syrien warteten der Libanon und die ganze Region. Der Westen, der diese völkerrechtswidrige Aggression von langer Hand geplant und das Land bereits im Vorfeld zwischen den „Siegermächten“ aufgeteilt hat (1), hatte in den letzten Tagen und Wochen nichts unversucht gelassen, die Lage zu eskalieren (2, 3, 4, 5, 6, 7). Der nun begonnene Krieg richtet sich zwar gegen Syrien, zielt aber auch und vor allem auf Russland ab, gegen das eine Aggression ebenfalls in Vorbereitung ist (8).
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Russisches Außenamt: Ziel des Angriffs war Verhinderung der OPCW-Untersuchungskommission in Duma
Laut Informationen des russischen Außenministeriums haben die USA und ihre Verbündeten Syrien angegriffen, um die Arbeit der OPCW-Inspektoren zu behindern, die den angeblichen Angriff in Duma untersuchen wollten. Die Delegation hätte heute eintreffen sollen…
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…und hier auf den Punkt gebracht:

„Mutmaßlich“ ein neuer Kampfbegriff für „Schuld“
Diese Form des modern(d)en Rechts auf internationaler Ebene ist schon an sich ein kreatives Novum und zeichnet fortschrittliche Staaten aus. Aufgrund der desaströsen wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten, als auch der morbiden innerlichen Verfassung, der kurz vor dem Kollaps stehenden Wertegemeinschaft, ist es durchaus diesen letzten Versuch wert. Natürlich geht es auch darum, Ereignisse zu erzwingen, die sich ohne die an den Tag gelegte Gewalt der Rechtschaffenden nicht von alleine einstellen wollen. Solche Ereignisse, die benötigt werden, um von den intern anstehenden Katastrophen effektiv abzulenken. Das alles sind inzwischen anerkannte Ziele und heiligt selbst die bislang eher als verpönt geltenden Mittel. Das zentrale Element des neuen Rechts heißt „mutmaßlich„. Damit ist es unzweifelhaft eine Gleichsetzung von „Schuld„…
Der zivilisierte Westen will Präventivhinrichtungen
Die Fortentwicklung des Rechtsstaates ist ein bedeutsames Anliegen westlicher Demokratien, um sich nicht „wilder Westen“ nennen zu müssen. Gerade in den letzten Jahren sieht sich diese Wertegemeinschaft in einer verstärkten Konkurrenzsituation zu nachrangigen UN-Rechsstaaten. Dieses Ungleichgewicht muss in irgendeiner Weise behoben werden. Vorzugsweise durch die Modifikation des eigenen Rechtssystems, sodass es den Befindlichkeiten der hart leidenden Elite und der Regierungen mehr entsprechen kann. Vor allem aber muss alles sehr viel billiger, schneller und effektiver werden, um die Profite nicht zu gefährden. Da ist der klassische Rechtsstaat, wie wir ihn bislang kennen, ziemlich hinderlich weil antiquiert…
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Das Flaggschiff des Springer-Verlags, Die Welt, fordert, man solle „das Assad-Regime mit einem Waffengang auslöschen“ und „mit Hunderttausenden von Soldaten“ nach Syrien ziehen, um „im schlimmsten Fall gegen Russen und Iraner zu kämpfen“…
Deutsche Medien im Kriegstaumel
„Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften zum Verbrechen der Aggression aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft“, heißt es in §80a des deutschen Strafgesetzbuches. Auf das „Verbrechen der Aggression“ selbst – d.h. auf das Führen eines Angriffskriegs oder das Begehen einer sonstigen Angriffshandlung – steht nach §13 des Völkerstrafgesetzbuches eine lebenslängliche Freiheitsstrafe.
Diese Paragrafen gehen direkt auf die Nürnberger Prozesse gegen die Nazi-Verbrecher zurück. Würden sie ernstgenommen, säßen heute etliche deutsche Politiker und Zeitungsredakteure hinter Gittern. Die Vorbereitung eines Militärschlags gegen Syrien hat in den deutschen Parteien und Medien einen wahren Kriegstaumel ausgelöst.
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Was tun?
“Gehirn einschalten”, rät der frühere Botschafter Großbritanniens in Syrien, Peter Ford, in einem Interview mit BBC Radio Schottland. Ford geht davon aus, dass die syrische Regierung wohl kaum einen Angriff mit Giftgas in Douma verübt hat und die Bilder eine Inszenierung zeigen. „Wir sollten tief durchatmen und mal darüber nachdenken, wie wir uns selbst in diese Situation der Hysterie und Zerstörung gebracht haben“, so Ford und weiter: „Wir sollten uns fragen: Was sind die Quellen unserer Informationen auf diesem Weg zum Krieg? Es tut mir leid, aber die Medien versagen dabei, ihrer Recherchearbeit nachzugehen.“ Die deutsche Übersetzung des Interviews findet man im Internet.
Das gilt auch für Medien in Deutschland. Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des ZDF zufolge lehnen 78 Prozent der Befragten einen militärischen Einsatz westlicher Staaten in Syrien ab. Die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einem Raketenangriff weisen demnach 90 Prozent der Befragten zurück. 56 Prozent fürchten, dass eine US-Aggression in Syrien zu direkten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Russland führen könnte. Die Bundesregierung in Berlin scheint das noch nicht verstanden zu haben.
Ein Gesprächspartner in Aleppo, der namentlich nicht genannt werden will, äußerte im Gespräch mit der Autorin Unverständnis über die Haltung der Bundesregierung gegenüber Syrien. Die deutsche Politik im Mittleren Osten folge den USA und Israel. Die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien schadeten nicht nur den Syrern, sondern auch der deutschen Wirtschaft. Feindseligkeit gegen Syrien werde geschürt.
„Was will man von uns? Will man meinen Tisch, meine Jacke? Ich kann ihnen beides geben, wenn sie es brauchen. Soviel ich gehört habe, will die deutsche Bevölkerung keinen Krieg, auch nicht in Syrien. Warum tut die deutsche Regierung das Gegenteil von dem, was die Bevölkerung will?“
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Krieg und Völkerrechtsbruch als Normalfall
Am Samstagmorgen sollten eigentlich die Chemiewaffeninspektoren der OPCW im syrischen Duma eintreffen und dort den Tatort zu untersuchen, an dem es angeblich eine Woche zuvor zu einem Giftgasangriff gekommen sein soll. Doch dazu kam es nicht mehr. Wenige Stunden vor Dienstantritt der Inspektoren nahmen Donald Trump, Theresa May und Emmanuel Macron die Sache selbst in die Hand und befahlen den Abschuss vom 105 Raketen auf drei Landziele, die angeblich mit dem syrischen Chemiewaffenprogramm in Verbindung stehen sollen. Ein angeblicher Verstoß gegen das Völkerrecht wurde mit einem eindeutigen Verstoß gegen das Völkerrechtlich „geahndet“. Bemerkenswert auch: Die Bundesregierung und mit ihr sämtliche NATO-Mitgliedsstaaten unterstützen den Völkerrechtsbruch ihrer Verbündeten ganz offen. Für das angebliche Verteidigungsbündnis ist Krieg der Normallfall und das Völkerrecht offenbar ein Auslaufmodell. Das lässt Schlimmes befürchten. Von Jens Berger.
….„Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nur dann ihre Stabilität bewahren können, wenn sie von der Stärke des Rechts und nicht vom Recht des Stärkeren bestimmt wird.“
Hans-Dietrich Genscher
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… und hier noch zur Skripal-Kasperade:
Lawrow: Schweizer Labor sagt Skripal-Gift nicht in Russland hergestellt, aber in USA und UK
Die Substanz, die gegen Sergej Skripal verwendet wurde, war nach Analysen eines Schweizer OPCW-Labors ein Giftstoff namens BZ. Das Gift wurde nie in Russland produziert, sondern war in den USA, Großbritannien und anderen NATO-Staaten im Einsatz.
Sergej Skripal, ein ehemaliger russischer Doppelagent, und seine Tochter Yulia wurden mit einem untauglichen Toxin namens 3-Quinuclidinylbenzilat oder BZ vergiftet, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow unter Berufung auf die Ergebnisse der Untersuchung eines Schweizer Chemielabors…
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+++Wesentliches+++

„Was tun“? Auch eine andere Pädagogik ist gefragt, wollen wir nicht intellektuelle Riesen züchten – mit verkümmerten Herzen!

Intellekt und Geist

Der Intellekt ist das Geistigste zunächst in uns; wenn wir ihn aber einseitig entwickeln, Gefühl und Wille nicht mit ihm, dann entwickeln wir immer den Hang, materialistisch zu denken. Während in uns selbst der Intellekt das Geistigste ist während des physischen Erdenlebens, hat dieser Intellekt in uns den Drang nach dem Materialismus hin. Wir dürfen namentlich nicht glauben, daß, wenn wir den Intellekt entwickeln, wir auch das Geistige im Menschen entwickeln. So paradox das klingt, so ist es doch wahr: wir entwickeln nur im Menschen die Anlage, das Materielle zu begreifen dadurch, daß wir seinen Intellekt entwickeln. Erst dadurch, daß wir geschmackvoll in ästhetischer Weise sein Gemüt, sein Gefühlsleben entwickeln, erst dadurch weisen wir den Intellekt des Menschen auf das Seelische hin. Und erst dadurch, daß wir Willenserziehung treiben, selbst wenn diese Willenserziehung getrieben wird an äußerer Handfertigkeit, legen wir in den Menschen die Grundlage zum Hinordnen des Intellekts nach dem Geiste. Wenn so wenige Menschen heute einen Hang haben, den Intellekt nach dem Geiste hinzulenken, so beruht das darauf, daß der Wille so falsch erzogen wurde während der Kinderjahre.
Wodurch lernen wir aber als Lehrer, den Willen in der richtigen Weise zu erziehen? Ich habe schon letzthin darauf aufmerksam gemacht: Wir lernen es dadurch, daß wir das Kind vor allen Dingen sich betätigen lassen in der Kunst; daß wir möglichst früh Musik, Zeichnerisches, Malerisches nicht nur anhören und anschauen lassen das Kind, sondern, soweit es möglich ist, mittun lassen.
Rudolf Steiner – GA 297 – Idee und Praxis der Waldorfschule – Stuttgart, 31 August 1919 (Seite 60)

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