Thema Russland im Kontext – Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen

Russland

Tödlicher Wandel durch Konfrontation – Was uns vermutlich ins Haus steht
Das ist das Thema meines Beitrags in dem gerade neu erschienenen Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“. Außer meinem Beitrag (A.) hänge ich auch noch eine Übersicht (B.) über die verschiedenen Autoren und die Themen ihrer Beiträge an. Interessante Texte. Politisch breit angelegte Autorenschaft. Eigentlich das Spiegelbild der notwendigen Koalition für einen Neuanfang. Eine Frage drängt sich allerdings auf: Wo ist eigentlich die junge Generation, wenn es um Frieden und Verständigung geht? – In meinem Beitrag prognostiziere ich, was uns Gefährliches ins Haus steht, wenn wir nicht endlich von Konfrontation auf Zusammenarbeit umschalten. Leider ist die Prognose sehr realistisch. Albrecht Müller
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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Keinen Inch weiter nach Osten!
Exklusivabdruck aus „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“.
US-Außenminister James Baker sagte damals zu Gorbatschow: „Keinen Inch weiter nach Osten“ (1). Mit der deutschen Wiedervereinigung beginnt aber bereits der Versuch des NATO-Westens, die eigenen Interessen durchzusetzen, allen voran die Einbindung Deutschlands in die NATO. Eine Wiederannäherung an Russland scheint derzeit nur zu dem Preis des Zerfalls der NATO möglich zu sein. Desto wichtiger sind jetzt Versuche, auf multilateraler Ebene aus der Eskalation auszusteigen und Wege zur Kooperation auszuloten. Und zwar solange Wladimir Putin noch Präsident ist, denn wie es im Post-Putin-Russland weitergehen wird, ist kaum abzusehen.
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Die Russland-Hetzer
Wehren wir uns gegen die Kriegstreiber! Exklusivabdruck aus „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“.

von Konstantin Wecker Foto: Chepko Danil Vitalevich/Shutterstock.com
Westliche Politiker werfen Putin vor, was sie selbst tun. Es wird auf allen Seiten gelogen. Glaubt wirklich noch irgendein aufgeklärter Mensch, dass es um Demokratie geht, für die wir streiten, kämpfen und bomben? Wenn zwei Weltmächte aufeinanderprallen, ist nicht der eine gut und der andere böse. Dann gibt es die, die vom Krieg profitieren, und die, die das blutige Geschäft verrichten sollen…
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Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen
03. Oktober 2018 Gabriele Krone-Schmalz
Das vorherrschende Bild vom alleinigen „Bösewicht“ Russland ist zu einfach
… weil Frieden die Basis für alles Leben ist und weil es ohne oder gar gegen Russland keine verlässlichen Sicherheitsstrukturen geben wird und – Freundschaft heißt Vertrauen. Das Zusammenleben wird dadurch nicht nur leichter, sondern auch angenehmer. Eigentlich ganz einfach und logisch. Warum funktioniert es nicht?
Im Nachgang der Ostpolitik von Willy Brandt und Egon Bahr sah es doch so aus, als seien wir auf dem richtigen Weg. Der Fall der Mauer, die Auflösung der Sowjetunion, das Ende des Kalten Krieges – die Welt schien, für einen Wimpernschlag der Geschichte, paradiesischen Zeiten entgegenzugehen.
Ich kann mich gut an meine Empörung über die folgenden Sätze erinnern: „Für Freudentaumel besteht kein Anlass. Wir werden den Zeiten der Ost-West-Konfrontation noch nachtrauern. Regionalkonflikte werden die Zukunft beherrschen, und die Welt wird nicht friedlicher werden, ganz im Gegenteil.“ So hatte sich ein bekannter Politiker zu fortgeschrittener Stunde vertraulich im kleinen Kreis geäußert.
Ich konnte und wollte mir dieses Szenario nicht vorstellen und vertraute darauf, dass die politischen Akteure auf allen Seiten den Wert dieser Chance erkannten und in diesem Sinne handelten. Ich vertraute auch darauf, dass sich die Menschen diese Errungenschaften nicht mehr nehmen und sich nie wieder gegeneinander aufhetzen lassen würden. Aus heutiger Sicht betrachtet – wie naiv.
An allen Ecken und Enden brennt es: Syrien, Irak, Afghanistan, der Nahost-Konflikt, um nur einige Brandherde zu nennen. Terrorismus bestimmt auf zweifache Weise die Ausrichtung von Politik: im tatsächlichen Abwehrkampf und als willkommener Vorwand für politische Entscheidungen, die sich unter „normalen“ Bedingungen kaum durchsetzen ließen.
Die Weltwirtschaftsordnung verdient die Bezeichnung „Ordnung“ nicht mehr. Zockerei und eine Mischung aus Perversion und Zynismus heben alles aus den Angeln. Börsen, die wie Kartenhäuser sind, und beim leichtesten Windzug zusammenstürzen, haben reale Wertschöpfung und Fakten abgelöst. Psychologie, zweifelhafte Rankings und Stimmungsmache entscheiden über die Existenz oder den Bankrott von Menschen, Firmen und zuweilen sogar von Staaten.
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